Erotische Filme: A Certain Sacrifice

16.04.2010 | Antonio B

Wussten Sie, dass Madonna in A Certain Sacrifice nackt vor der Kamera stand und versuchte, dies vor der Öffentlichkeit zu verstecken?

 

 

A Certain Sacrifice gehört zu jenen Filmen, die man erfolglos versuchte, vor der Öffentlichkeit zu verstecken. (PhotoXpress)

A Certain Sacrifice gehört zu jenen Filmen, die man erfolglos versuchte, vor der Öffentlichkeit zu verstecken. (PhotoXpress)

 

Mit A Certain Sacrifice startete Madonna ihre Schauspielkarriere

Madonna, die im Sommer letzten Jahres ihre äußerst erfolgreiche Welttournee Sticky & Sweet Tour in Europa fortsetzte, wirbelte sehr viel Staub mit ziemlich alten Fotografien auf, auf denen sie sich vollkommen nackt breitmacht und die von einem Fan für unglaubliche 30.000 Dollar ersteigert wurden. Nicht lange nach diesen Fotografien hat sie noch einen der breiten Öffentlichkeit unbekannten erotischen Film unter dem Titel A Certain Sacrifice aufgenommen, den sie später, als sie schon ein Star war, vergeblich versuchte, vor den Zuschauern zu verstecken. Den Film hat man trotzdem irgendwie gefunden und nun haben die Zuschauer die Möglichkeit, sich an der blutjungen Madonna zu ergötzen. Ja, Sie liegen richtig, als Madonna, die sich zu der Zeit noch Madonna Louise Ciccone nannte, dieses Low-Budget-Disaster drehte, das weder Hand noch Fuß hatte, war sie erst 19 Jahre alt. Ohne eine Musikkarriere, mit der Karriere einer drittklassigen Tänzerin und mit jenen behaarten Fotografien, an denen heutzutage nur selten jemand Gefallen findet.

A Certain Sacrifice ist nicht gerade ein Meisterwerk

Und jetzt aufgepasst, A Certain Sacrifice dauert 60 Minuten, aber trotzdem muss der Erzähler die Geschichte erzählen, die es gar nicht gibt. Madonna ist ein Mädel mit dem Namen Bruna. Eine wilde Teenagerin, die sich in den jungen Delinquenten Dashiel (Jeremy Pattnosh) verliebt und dem Zuschauer auch Gruppensex mit zwei Frauen und einem Mann bietet. Und da gibt es dann noch eine Vergewaltigung und ein Konzert, auf dem ein paar Schwachköpfe Krawall machen. Zum Unglück und Ärger von Madonna tauchte der A Certain Sacrifice 1985 auf. Die Fans waren natürlich enttäuscht, da sie nicht mit der versprochenen nackten Haut und dem versprochenen Sex bedient wurden, von dem alle sprachen, die sich A Certain Sacrifice schon 1980 angesehen haben. Anscheinend handelte es sich um falsche Werbung und einen aufgeblasenen kommerziellen Versuch der Filmmacher, die den Film ein paar Jahre später unter die Menschen bringen wollten.

A Certain Sacrifice kam nicht ohne die nackte Madonna aus

Wie Sie wissen, ist Madonna, mit Ausnahme in Evita, wo sie einfach grandios war, eine schlechte Schauspielerin, deswegen versuchte sie auch, in A Certain Sacrifice die Zuschauer mit ihrem Körper zu überzeugen. Am meisten traute sie sich im Jahr 1991 im Dokumentarfilm Truth or Dare, in dem sie unter anderem eine Fellatio an einer Flasche ausübte, und natürlich im Jahr 1993 im Film Body of Evidence, einer schwachen Kopie von Basic Instinct, in dem sie leidenschaftlichen Sex mit Willem Dafoe hatte und auch mehrmals mit frontaler Nacktheit aufwartete. All dies verhalf ihr leider zu keinem richtigen Erfolg als Filmschauspielerin, während sie beides, was den Mut angeht, mit der Veröffentlichung des Albums und des Buches Erotica toppte, in denen sie der Öffentlichkeit ohne jegliche Schamgefühle ihre wildesten sexuellen Fantasien offenbarte.

 


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