Erotische Filme: Betty Blue
Betty Blue ist für alle Liebhaber eleganter Filmerotik mit etwas gewagteren Sexszenen.
Die berühmte einführende Szene von Betty Blue.
Betty Blue oder 37°2 le matin
37°2 le matin (dt. 37,2 Grad am Morgen) ist der Originaltitel des Films Betty Blue aus dem Jahr 1986, welcher die übliche Körpertemperatur einer Schwangeren am Morgen bedeuten soll. Regie hat Jean-Jacques Beineix geführt, wobei das überaus erotische Werk die Nominierung für den besten fremdsprachigen Film sowohl bei BASTA als auch den Oscars einheimste. Der junge Zorg (Jean-Hugues Anglade) ist Hausmeister und für die Wartung und Sicherheit von einigen Strandhäusern verantwortlich. Sein Leben verläuft ruhig bis zu dem Tag, an dem er die junge und wilde blauäugige Betty (Beatrice Dalle) kennen lernt. Schon nach einer Woche ihrer Bekanntschaft miteinander verwickeln sie sich in eine heiße und leidenschaftliche Romanze. Nachdem Betty ihren Job verliert, zieht sie zu Zorg in sein Haus am Strand, wo dann die ersten Streitereien beginnen bzw. wo Betty ihre wilde Seite zeigt, die Zorg als einen schweren Anfall von PMS beschreibt. Während eines ihrer Anfälle, bei dem sie fast die ganze Wohneinrichtung durchs Fenster wirft, entdeckt sie per Zufall Zorgs Notizen für seinen Roman. Von dem Tag an bemüht sich Betty, einen Verlag für den Roman zu finden, doch dieser wird immer wider aufs Neue abgelehnt, was in Betty neue wilde und unkontrollierte Wutanfälle auslöst. Die Wut, die Trauer und die Tragik sind es, die den heiteren, lustigen, unterhaltsamen und mit erotischer Atmosphäre geladenen Film in eine tragische und verhängnisvolle Liebesgeschichte umschlagen lassen.
Betty verdreht ihrem Zorg vollkommen den Kopf.
Betty Blue oder ein kokettes Mädel mit wildem PMS
Im Mittelpunkt der Geschichte von Betty Blue steht die schelmische Betty, die dem Filmhelden den Kopf verdreht. Mit ihrem straffen Hintern, ihrer weichen Haut und ihrer wilden Art verdreht sie ihm den Kopf. Das auf den ersten Blick sehr zart fühlende und zerbrechliche Mädchen erlebt schwere Momente des Wahnsinns, weil sich nichts in ihrem Leben so entwickelt, wie Betty es sich vorgestellt hat. Zuerst kann ihr liebender Zorg ihr Verhalten noch als wildes PMS bei seinen Nachbarn entschuldigen, doch schon bald fangen ihre Anfälle an, ihm Sorgen zu bereiten. Er fühlt sich an ihrer Seite trotz allem sehr glücklich und vollkommen und versucht, ihr die schönsten Momente auf Erden herbeizuzaubern. Betty erinnert an die Heldinnen aus Tinto Brass’ Filmen, wo die Frauen mit ihren nur leicht bedeckten Rundungen, vollen Brüsten und unrasierten Schambereichen exhibitionistisch auf Männerfang gehen. Der einzige Unterschied besteht darin, dass sich Betty zeitweise wie eine wilde Katze benimmt, woran schließlich sie und ihre Beziehung zerbrechen.
Zorg möchten ihr den Himmel auf Erden bieten.
Frontale Nacktheit und explizite Erotik in Betty Blue
Der Film beginnt mit einer leidenschaftlichen Liebesszene, die dem Zuschauer zeigen möchte, welchen ungewöhnlichen und sexuellen Abenteuern er in den nächsten drei Stunden Zeuge sein wird. Ihr Geschlechtsverkehr ist jedes Mal überaus sinnlich und findet immer mit einem Orgasmus sein Ende. Bei den erotischen und Nacktszenen waren die Schauspieler sehr mutig, da dem Film weder die weibliche noch die männliche Nacktheit fremd sind. Außerdem kannte der Film keine Scheue vor expliziten Liebkosungen des Penis, dem Saugen an den Brustwarzen und dem Hinternkneifen, was Jean-Hugues Anglade und Beatrice Dalle dermaßen gelassen vor der Kamera veranstalten, dass ihnen der Zuschauer sofort Glauben schenkt. Hinsichtlich der Erotik und der Nacktszenen erinnert Betty Blue an den Film 9 Songs, mit ein paar erotischen Zutaten von Tinto Brass und einem Hauch von Twentynine Palms. Wenn Sie demnach auf der Suche nach einem erotischen Film mit einer starken Geschichte sind, bei dem Sie die Liebe und das Leid der Helden miterleben möchten, dann ist Betty Blue die richtige Wahl.
In Betty Blue wird mit Nacktheit nicht geizig umgegangen.


































