Erotische Filme: Boys Don’t Cry
Vergessen Sie The Crying Game, Boys Don’t Cry ist ein Film, der Sie umhauen wird.
Boys Don’t Cry ist eine sehr provokative und unverblümte Geschichte über ein Mädchen, das sich als Mann ausgibt und sich in eine Frau verliebt.
Boys Don’t Cry: Frauen laufen in Männerkleidung herum
Frauen ziehen aus mehreren Gründen Männerkleidung an. Wegen der Umstände (z. B. Barbra Streisand in Yentl), aus purem Spaß (z. B. Kim Basinger in 9½ Wochen) und weil sie keine Frauen mehr sein wollen (z. B. Victoria Abril in Cambio de Sexo). Unsere Hilary Swank wählt den dritten Grund, benennt sich von Teene Brandon in Brandon Teena um, schneidet sich die Haare ganz kurz, wickelt ihren Busen mit Verbänden eng ein, stopft ein paar Socken und einen künstlichen Penis in die Unterhose und zieht in eine kleine Stadt namens Falls City in Nebraska um, wo sie das Herz der sympathischen Lana erobert, die natürlich keine Ahnung hat, dass ihr neuer Freund in Wirklichkeit ein Mädchen ist.
Die Szenen zwischen den Hauptdarstellerinnen Hilary Swank und Chloe Sevigny sind sehr sinnlich.
Boys Don’t Cry: Penis durch Vibrator ersetzt
Erinnern Sie sich an M. Butterfly, in dem Jeremy Irons sogar über mehrere Jahre nicht merkt, dass seine Freundin in Wirklichkeit ein Mann ist, der mit seinem Penis und seinen Hoden die Vagina sehr authentisch nachahmen konnte? Ein ähnliches Spiel spielt in Boys Don’t Cry auch Hilary Swank, die ihre Lana eben mit einem künstlichen Penis zum Höhepunkt bringt. Im Ansturm der Leidenschaft zieht sie ihn geschickt aus ihrer Tasche und bringt das Spiel so souverän über die Bühne, dass Lana nicht einmal den kleinsten Verdacht hat, was in Wirklichkeit vor sich geht. Das Küssen, das Lecken an den Brustwarzen und der Oralverkehr können sie nicht verraten, während sie unter dem Vorwand, dass die Zeit noch nicht reif ist, ihren Körper nicht zeigen möchte.
Boys Don’t Cry ist zweifellos ein Meisterwerk, das man nicht versäumen sollte.
Boys Don’t Cry ist ein Lesbenfilm, der keiner ist
Boys Don’t Cry ist demnach ein Lesbenfilm? Hm, berücksichtigt man die Tatsache, dass sich ein Mädchen als Junge ausgibt und dabei auch als solcher mit Geist und Körper denkt und handelt, ist es schwer, die Frage zu beantworten. Ist eine Frau, die glaubt ein Mann zu sein, eine Lesbierin? Praktisch gesehen ja, theoretisch nein, da Hilary Swank das nicht absichtlich macht, sondern sich als Mann auch tatsächlich fühlt. Die Regisseurin Kimberly Peirce erklärt uns auf diese Weise, dass nur eine Frau ein echter Mann sein kann und sich eine Frau wirklich unverbildet nur in einen Mann verlieben kann, der in Wirklichkeit eine Frau ist. Ähnlich wie bei der klassischen Komödie Manche mögen’s heiß, in der Joe E. Brown am Ende zu Jack Lemmon sagt, dass niemand vollkommen ist. Etwas Ähnliches gilt in diesem Fall auch für Lana, die nach einiger Zeit herausfindet, dass Hilary Swank eine Frau ist, sie diese Tatsache jedoch nicht stört. Nicht nur das, endlich hat auch sie die Gelegenheit, ihr die sexuellen Genüsse zu erwidern, was bedeutet, dass es sich um eine dieser verbotenen fatalen Liebesgeschichten handelt, die nie glücklich enden. Lana ist demnach eine Lesbierin? Nein, Lana ist eine Frau, die das Geschlecht uninteressant findet, da sie sich nur noch für Verbundenheit und tiefe Liebe interessiert.
Chloe Sevigny ist an Nacktheit und Sex im Film mehr als gewöhnt.
Boys Don’t Cry: Heiße Lesbenszenen
Boys Don’t Cry ist ein Film, indem eine Frau zum Mann wird, damit sie nicht weinen braucht, und ein Film, indem zwei Männer einer Frau, die zum Mann geworden ist, mit Gewalt wieder zur Frau machen und somit wieder zum Weinen bringen. Tragisch, brutal, sexuell gewagt, überzeugend, momentweise morbide und – Sie werden es nicht glauben – gedreht nach einer wahren Begebenheit, die für die Protagonistin im Jahr 1993 ein trauriges Ende fand. Mit denselben Worten können auch die Szenen mit den Hauptdarstellerinnen beschrieben werden. Mit Hilary Swank und Chloe Sevigny. Die erste ist nur in Boys Don’t Cry so weit gegangen, während die zweite für ihre sexuelle Offenheit, die sie später noch im Film Haus der stummen Schreie zeigte, bekannt ist. Noch weiter ist sie im Streifen The Brown Bunny gegangen, indem sie sogar einen wirklichen Oralverkehr vollzog. Zwischen den beiden fliegen mehr Funken als zwischen einem Mann und einer Frau. Und sie zeigen mehr Courage als ein Mann und eine Frau. Die Mädels treiben es ganz schön weit. Von Zungenküssen bis hin zu Brustlecken. Von Kuscheln bis hin zu Vibratorsex und Orgasmen und lautem Stöhnen. Deswegen ist die Sequenz, in der die bösen Jungs über die arme Hilary Swank herfallen, so grausam. So ekelhaft und so tragisch.


































