Erotische Filme: Der letzte Tango in Paris
Der letzte Tango in Paris, der Klassiker unter den erotischen Filmen, und ein Film, der Marlon Brando von einer anderen Seite zeigte.

Der letzte Tango in Paris zeigt nicht nur ein pathologisches Verhältnis zwischen einer Frau und einem Mann, die die ganze Zeit nur Sex haben.
Der letzte Tango in Paris kennt keine Scham
Der letzte Tango in Paris in ein Film, der keine Scham kennt. Und was noch interessanter ist, der Film scheint eine tief gehende Studie zum Thema Sexualität zu sein, über die noch heute selten gesprochen wird. Es ist wahr, Der letzte Tango in Paris ist ein Film, der Einen rot werden lässt. Und das wegen des Umstands, weil Einem der Film gefallen hat. Obwohl es im Film viele direkte, explizite, perverse und "scharfe" Szenen gibt, stellt dies für ihn kein Hindernis dar, sich als Meisterwerk zu bezeichnen. Gerade dies unterscheidet den Film Der letzte Tango in Paris von anderen Filmen, die mit solchen Szenen lediglich auf Aufmerksamkeit aus waren. Der letzte Tango in Paris zeigt nämlich nicht nur ein pathologisches Verhältnis zwischen einer Frau und einem Mann, die die ganze Zeit nur Sex haben, sondern in Der letzte Tango in Paris wird dem Zuschauer ein überzeugendes Maß an psychologischer Abhängigkeit präsentiert, welches schon die Ausmaße einer wissenschaftlichen Abhandlung annimmt. Ein Klassiker der siebten Kunst, welcher von vielen Kritikern als einer der besten Filme aller Zeiten bezeichnet wurde.

Der letzte Tango in Paris in ein Film, der keine Scham kennt.
Der letzte Tango in Paris wäre ohne Marlon Brando nur halb so gut
Wenn Marlon Brando nicht mitspielte, wäre alles anders gewesen, das ist Tatsache. Vor allem dann, wenn seine Rolle ein unbekannter Schauspieler gespielt hätte. Gerade durch ihn bekommen die primitiven Sätze und das Perverse eine größere Bedeutung. Auch deshalb, weil es sich um einen der größten Schauspieler aller Zeiten handelt. Und aufgepasst, Marlon Brando zeigt in Der letzte Tango in Paris sogar seinen fetten Hintern. Und zwar auf eine Weise, dass der Zuschauer es ihm abnimmt. So, dass sich sogar sein Hintern einen Oscar verdient hatte. Und gerade diese Szene war für die Moralisten der Stein des Anstoßes, der für Furore sorgte. Was eigentlich absurd ist, weil Marlon Brando gerade dadurch perfekt zur Darstellung seines Charakters beigetragen hat. In Der letzte Tango in Paris spielt er einen verbitterten 45 jährigen Mann, dessen Frau gerade Selbstmord begann. In Paris lernt er ein junges Mädchen (Maria Schneider) kennen, die vor der Hochzeit mit einem langweiligen Filmproduzenten steht. Sie mieten sich also eine Wohnung ohne Möbel, er stellt Regeln auf, an sie sich beide halten müssen, und dann haben sie grenzenlosen Sex.

Der letzte Tango in Paris, der so viele Sexszenen enthält, ist am besten da, wo er ernst wird.
Der letzte Tango in Paris dreht sich nur um Sex
Der letzte Tango in Paris dreht sich nur um Sex, um Sex ohne Namen, Vergangenheit und Emotionen. Sex und körperlichen Genuss. Sie nimmt das Spiel an und der Flirt wird zur Obsession. Obwohl er beleidigend und vulgär ist und sie fast anal vergewaltigt, kehrt sie immer wieder zurück und gibt ihm ihren Körper. Eine Pathologie ohne ihres Gleichen. Ihre schon fast masochistische Unterwürfigkeit genießt und erregt sie sichtlich. Sie verbringen zwar auch einige nette Momente miteinander, die er aber immer wieder mit seiner vulgären Art verdirbt. Gefühle hat er nur für seine tote Frau, der er wie ein kleines Kind nachweint. Und dies ist der Höhepunkt des Films. Sie haben richtig gelesen, Der letzte Tango in Paris, der so viele Sexszenen enthält, ist am besten da, wo er ernst wird. Mit dieser Szene konnte Marlon Brando wieder einmal beweisen, dass er nicht zu Unrecht zu den besten Schauspielern aller Zeiten gezählt wird.

Marlon Brando zeigt in Der letzte Tango in Paris sogar seinen fetten Hintern.
Als er sie anal nahm, hat er sich verändert
Sie werden es nicht glauben, aber gerade der Analsex verändert seinen Blick auf die Welt. Er verliebt sich und verletzt damit alle Regeln, die er selbst aufgestellt hatet. Er erzählt ihr von seiner Vergangenheit und darüber, dass er mit ihr eine feste Beziehung haben möchte. Aber dafür ist es natürlich schon zu spät, denn er hatte sie vorher zu oft verletzt. Jetzt übernimmt sie die Kontrolle, jetzt gibt sie den Ton an. Jetzt ist sie der Mann und er die Frau. An dieser Stelle ähnelt Der letzte Tango in Paris sehr dem Film 9 1/2 Wochen, der 14 Jahre später auf der Leinwand zu sehen war. Man könnte fast meinen, dass Der letzte Tango in Paris über einen Mann und eine Frau erzählt, die sich wie Geschlechtsorgane benehmen. Er möchte ein Penis und sie eine Vagina sein. Doch als sie es nicht schaffen, steht die Katastrophe vor der Tür. Während es Marlon Brando mit seiner Rolle in Der Pate noch im selben Jahr zu altem Ruhm schaffte, verfiel Maria Schneider in eine Mischung aus Drogen, Nervenzusammenbrüchen und sexueller Verwirrtheit. Die zweite Brigitte Bardot. Ironischerweise war der Der letzte Tango in Paris schließlich auch wirklich ihr letzter Tango. Nach ihrer Rolle im kontroversesten Film aller Zeiten und an der Seite eines der besten Schauspieler aller Zeiten schaffte sie kein Comeback mehr.

Ihre schon fast masochistische Unterwürfigkeit genießt und erregt sie sichtlich.
Der letzte Tango in Paris: Segen oder Verhängnis?
Der letzte Tango in Paris schockierte die ganze Welt, während er Brando und Bertolucci jeweils eine Oscarnominierung einbrachte. Der letzte Tango in Paris wurde zudem zum Kassenschlager. Auf die Frage, ob sie mit Brando wirklich Analsex hatte, antwortet Maria Schneider: “Ich kann nicht glauben, dass Sie mich so etwas fragen. Bin ich vielleicht eine Pornodarstellerin?” Aber sie hat in ihren Memoiren geschrieben, dass sie der Regisseur stark hinterging und dass sie ihm nicht die Hand reichen würde, wenn sie ihm begegnen würde. Die Aufmerksamkeit, die ihr Der letzte Tango in Paris einbrachte, war für sie zu viel, sie musste sogar in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen werden. Damals entstand auch das berühmte Foto mit ihr und ihrer Liebhaberin hinter Gittern. Sie erklärte, dass sie dafür unter Drogen gesetzt und den Reportern zum Fraß vorgeworfen wurde. Wegen ihrer psychischen Probleme musste sie auf Rollen in Filmen wie z. B. in Jesus von Nazareth, Dieses obskure Objekt der Begierde und Caligula verzichten. Insider behaupten jedoch, dass sie wegen ihrer notorischen Geliebten eingewiesen wurde. Während der Aufnahmen zum Film Der letzte Tango in Paris verlor sie 10 kg und ihre Gage betrug mickrige 2000 US-Dollar. Sie haben Recht, die Filmwelt teilt sich auf die Welt vor und nach Der Letzten Tango in Paris.























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