Erotische Filme: Der Vorleser
Ein brillanter Film, in dem Kate mit ihren sinnlichen Sexszenen auch Ihnen in Sachen Sex eine Lektion erteilen wird.
Kate mit ihren Schauspielkollegen Fiennes und Kross aus Der Vorleser.
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Der Vorleser: Oscar für die beste weibliche Hauptrolle
Die Zuschauer werden den Film Der Vorleser vor allem wegen Kate Winslet, die für ihre Rolle als Hanne Schmitz einen Oscar und noch viele andere Preise für die beste Schauspielerin bekam, gut in Erinnerung behalten. Der junge David Kross, der im Film ihren (zu) jungen Liebhaber spielt, steht ihr aber auch in nichts nach. Der Vorleser wurde nach dem Buch von Bernhard Schlink aus dem Jahr 1995 und unter der Regie von Stephen Daldry (Billy Elliot – I Will Dance, The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit) gedreht.
Auf Schlinks Forderung wurde Der Vorleser auf Englisch gedreht, angeblich deswegen, weil die Frage, die im Film aufgeworfen wird, über das Nachkriegsdeutschland hinausgeht. Der Vorleser ist eigentlich gar kein echter erotischer Film im wahrsten Sinne des Wortes, aber da er so viele Nacktszenen und sinnlichen Sex enthält, kommt man am erotischen Verhältnis des naiven Michaels, der gerade mal 15 Jahre alt ist, und der fatalen Hanna, die ihn mit entschlossenen faunischen Handgriffen lehrt, sie wie ein echter Mann zu lieben, nicht umher.
Der Vorleser gekennzeichnet durch eine adoleszente erotische Beziehung
Der Vorleser beginnt beim Frühstück des erwachsenen Michael Berg (Ralph Fiennes) – eine unbekannte Frau übernachtete bei ihm, was den Zuschauer zum Schluss führen sollte, dass dieser Mann mittleren Alters keiner festen Liebesbeziehung fähig ist. Eine Rückblende führt den Zuschauer dann zurück in die Zeit seiner Adoleszenz, wo die Ursache für sein Problem wurzelt.
Als 15-jähriger Junge lernt Michael in den späten Fünfzigern des vorigen Jahrhunderts zufällig die einundzwanzig Jahre ältere und sehr attraktive Schaffnerin Hanna kennen. Der junge Michael wird von David Kross gespielt, einem 19-jährigen deutschen Schauspieler, der Englisch nur für diesen Film lernte. Ihre gemeinsame Geschichte beginnt, als sie Michael, als der gut erzogene deutsche Bürgerjunge der er ist, aufsucht und sich bei ihr bedankt, ihm während seiner schweren Krankheit geholfen zu haben. Dabei beobachtet er sie, wie sie sich ihre Strümpfe anzieht. Erschrocken, weil er sie beleidigt hatte, läuft er davon. Er kommt aber zurück, wird diesmal aber von ihr überrascht. Sie schickt ihn Kohle zu holen, und als er ganz schmutzig zurückkommt, bereitet sie ihm ein Bad vor – mit dem Versprechen, ihn dabei nicht zu beobachten. Natürlich hält sie ihr Versprechen nicht, stattdessen nähert sie sich ihm nackt von hinten, drückt sich an ihn und die leidenschaftliche Erotik nimmt ihren Lauf …
Sinnliche Liebesszenen zwischen der erfahrenen Kate und dem jungen David
Die Liebesszenen zwischen ihnen sind sehr gefühlvoll, intim und ästhetisch. Kate Winslet ist durch exzellente Filme wie Titanic, Sinn und Sinnlichkeit, Vergiss mein nicht!, Little Children, usw. allen bekannt. Für die Rolle der Hanna in Der Vorleser zog sie sich schon zum zehnten Mal vor der Kamera aus, dieses sollte aber auch das letzte Mal gewesen sein, außer es wird unbedingt notwendig sein – sie möchte nicht dafür bekannt sein, dass sie sich in jedem Film auszieht. Obwohl sie keine typische Hollywood-Figur hat und Mutter zweier Kinder ist, fühlt sie sich in ihrem Körper sehr selbstbewusst und lässt sich von den Medien nicht sagen, wie sie aussehen sollte. Sie protestierte sogar gegen das Retuschieren der eigenen Bilder, das sich die Zeitschrift GQ erlaubte.
Durch Humor verhalf Kate dem jungen David Kross, der in ihren Augen ein sehr professioneller Schauspieler ist, bei den Dreharbeiten entspannen zu können. Sie sollen beide sehr viel Spaß beim Dreh gehabt haben.
Das Vorlesen ist sexy
Die Beziehung zwischen dem jungen Michael und Hanna als seiner Femme fatal besteht aus Sex und Vorlesen. Michael bleibt gegenüber seinen Altersgenossinnen kalt, da sie ihn auch noch später im Leben nicht so befriedigen können, wie das Hanna geschafft hat. Für Hanna hat das Vorlesen eine ganz besondere Bedeutung, die nicht nur durch die Intimität des Aktes an sich oder der Erotik der vorlesenden Stimme zu erklären ist. Diese Bedeutung offenbart sich im zweiten Teil ihrer ungewöhnlichen Geschichte, der nicht mehr erotisch ist, sondern sich mit schweren ethischen Frage über den Holocaust beschäftigt.
Das Vorlesen, das nicht mehr erotisch ist, sondern auf einer ganz unterschiedlichen Grundlage basiert, verbindet sie bis zu Hannas Tod. Kurz gesagt, Der Vorleser ist ein Film, dem es sich lohnt, etwas von der eigenen Zeit zu opfern.
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