Erotische Filme: Henry & June

23.04.2010 | Izabela M

Lassen Sie sich von den intimen, erotischen und extrem heißen Bekenntnissen von Henry & June treiben.

 

 

Wegen Henry & June wurde eine neue Art der Filmzensur eingeführt.

Wegen Henry & June wurde eine neue Art der Filmzensur eingeführt.

 

Schicksalsvolle Bekanntschaft von Henry & June

Im Jahr 1931 lernt die kubanisch-französische Schriftstellerin Anais Nin in Paris den amerikanischen Schriftsteller Henry Miller und seine Frau June kennen. Anais (Maria de Medeiros) ist am meisten für ihre Tagebücher bekannt, in die sie erotische Geschichten und Ereignisse, die ihr Leben prägten, mit einbaut. Aus diesem Grund entscheidet sie sich, ihren Horizont durch eine neue Bekanntschaft zu erweitern, die sie trotz ihrer Ehe mit dem Bänker Hugo (Richard E. Grant) höchst betörend findet. Henry & June ist bis an die Zähne mit Erotik und den intimen Bekenntnissen der Heldin bewaffnet. Mag sie zuvor nur Erotik gekannt haben, entführt sie Henry (Fred Ward) und die Welt des "Ficks", aus der Anais die Inspiration für ihr Schreiben schöpft. Aber noch mehr als von Henry ist die junge Schriftstellerin von seiner Frau June (Uma Thurman) angetan.

 

Den Film Henry & June kennzeichneten die nackten und begierigen Frauenkörper.

Den Film Henry & June kennzeichneten die nackten und begierigen Frauenkörper.

 

Weibliche Erotik in Henry & June

Der Film Henry & June war bei der Veröffentlichung wegen seines Inhalts sehr kontrovers, gerade wegen diesen Film wurde nämlich eine neue Art der Filmzensur eingeführt. Die Ereignisse in Henry & June sind vorwiegend aus der weiblichen Betrachtungsweise der Erotik, des weiblichen Erlebens von Sex und Erotik beschrieben und dargestellt. Oder besser gesagt, sie sind aus der Sicht von Anais beschrieben und erlebt, die auf ihrer sexuellen Reise die Freuden der Promiskuität, des körperlichen Verkehrs, der Bordells und des lesbischen Sexes entdeckt. Sie führt uns in ihre Welt der Fantasien, für die sie sich nicht schämt, sie mit anderen zu teilen. Henry & June ist umso kontroverser, da sie Ereignisse aus dem Intimleben des amerikanischen Schriftstellers und Malers Henry Miller beschreibt, der im Film an seinem Roman Wendekreis des Krebses (im Original: Tropic of Cancer) arbeitet, der später als literarisches Meisterwerk des 20. Jahrhunderts in die Geschichte einging und als Pseudobiografie seiner Frau June bekannt wurde. Anais wirft ihm vor, dass er als Schriftsteller nicht dazu in der Lage sei, die Erotik durch die Augen einer Frau zu betrachten. Erst durch sie gelangt er schrittweise zu dieser Fähigkeit. Henry & June ist voll von weiblicher frontaler Nacktheit, lesbischen Szenen, Voyeurismus und Erotik.

 

Das schicksalsvolle Treffen verleiht der Schriftstellerin neue Inspiration.

Das schicksalsvolle Treffen verleiht der Schriftstellerin neue Inspiration.

 

Diejenigen, die echte Filmerotik erfahren möchten, werden diese zweifelsohne in den zahlreichen Schlafzimmerspezialitäten der lüsternen Anais finden.

 


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