Erotische Filme: Ilsa, She Wolf of the SS
Wir stellen die Filmreihe mit Dyanne Thorne in der Rolle der Ilsa vor. Vom großen Erfolg Ilsa, She Wolf of the SS bis hin zum Misserfolg Ilsa, The Wicked Warden.
Dyanne Thorne spielte gleich in vier Filmen eine Frau namens Ilsa, die es genossen hat, Männer und Frauen zu foltern.
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Die folgende Filmauswahl eignet sich nur für Zuschauer mit guten Nerven.
Ilsa, She Wolf of the SS
Frau Mengele.
Ilsa (Dyanne Thorne), eine vollbusige, geile und bizarre Naziärztin, die an armen weiblichen Gefangenen morbide Experimente durchführt. Grausame medizinische Deviationen, bei denen sich sogar dem berühmten Doktor Josef Mengele der Magen umdrehen würde. "Ich muss den Reichsgenerälen beweisen, dass ich Recht habe", erklärt die wilde Ilsa, der Star des SS-Teams und eine Dame, die unter den Gefangenen einen Mann sucht, der in der Lage ist, sie zu befriedigen. Wenn er es nicht schafft, wartet die Kastration auf ihn. Wenn sie kommt, dann reicht sie ihn an ihre Kolleginnen weiter und überzeugt sich mit den eigenen Augen von seinen Fähigkeiten. Der Erste, der ins Schwarze trifft, ist Herr Wolf (Gregory Knoph), ein amerikanischer Gefangener, der seinen Leidensgenossen erklärt, dass er schon als junge anders war. "Von meinen Freunden unterschied ich mich darin, dass ich endlos konnte. Damals habe ich gemerkt, dass ich besonders bin." Sie haben Recht, Ilsa, She Wolf of the SS, zwar ein Film, der 1974 verboten und dadurch fast zum kultigsten Film aller Zeiten wurde, ist purer Kitsch. Ein Quasipornohorrorfilm, der vom Ruf der KZ-Lager und Dr. Mengele lebt. Eine übertrieben morbide und medizinisch umstrittene Albernheit, in der die Ärztin ihre Patienten mit Syphilis und Gangrän infiziert, ihre Vaginas mit einem 220 Volt betriebenen Vibrator penetriert, über ihre Wunden Würmer streut, sie misshandelt und quält, um somit ihre Schmerzensgrenze auf die Probe zu stellen. Aber weil sie es voller Hingabe, Ernsthaftigkeit, Eifer, Sinnlichkeit, Erotik, Geilheit und dem richtigen Maß an Humor und Selbstironie macht, wird der Film sofort zum Klassiker des eigenen Genres, demnach ein Film, für den sich auch Russ Meyer und John Waters schämen würden. Das Verbot war mehr als nur gerechtfertigt, während sich Fräulein Ilsa in die Geschichte der siebten Kunst einschrieb. In eine Geschichte, in der auch Josef Mengele seinen Platz fand.
Den größten Erfolg erzielte der erste Film Ilsa, She Wolf of the SS, wo die Hauptdarstellerin ihre Gefangenen auf bestialische Weise foltert.
Ilsa, Harem Keeper of the Oil Sheiks
Keine minder heiße, morbide und skandalöse Fortsetzung der berühmt-berüchtigten Ilsa aus dem Jahr 1974.
Dyanne Thorne, die heute 72 Jahre alt ist, spielt wieder Ilsa, die boshafte, perverse und fetischistische Blondine, die in Ilsa, Harem Keeper of the Oil Sheiks dem hinterhältigen und selbstverliebten Scheich El Sharif (der vor einiger Zeit verstorbene Spalding Gray), der durch Schamhaare erregt wird, Hilfe leistet. Der medizinische Experimente zulässt, bei denen unselige weibliche Gefangenen mit Nahrung und Fetten gemästet werden, um so dick wie möglich zu werden und einen besseren Preis bei der Versteigerung zu erzielen. Und dann taucht der charmante Amerikaner Adam (Michael R. Thayer) auf, der Ilsas Vagina auf den Kopf stellt und die üblen Absichten des verdorbenen Scheichs aufdeckt. Richard Kennedy, der in Ilsa, She Wolf of the SS durch das Urinieren erregt wurde, fühlt sich jetzt von Jungs angesprochen. Die ekligen Würmer, die Gangrän verursachten, werden durch nicht weniger eklige Termiten ersetzt, die die Füße der infiltrierten Spionin auffressen. Der elektrische Vibrator, mit dem Ilsa beweisen wollte, dass Frauen den Männern überlegen sind, wird durch einen Chip ersetzt, der beim Orgasmus eine Explosion auslöst. Kult im wahrsten Sinne des Wortes.
Ilsa ist keinesfalls für Zuschauer, die einen schlechten Magen haben und keine abgedrehten und perversen Filmtricks mögen.
Ilsa, the Tigress of Siberia
Die letzte und bei Weitem schlechteste Ilsa.
Auch wenn sich Dyanne Thorne diesmal eine Doppelpenetration gönnt und ihre Gefangenen als russische Stalinistin mitten in Sibirien unter eiskaltes Wasser drückt und an einen blutrünstigen Tiger verfüttert, lässt sie dabei den Eifer vermissen. In Ilsa, the Tigress of Siberia scheint sie keine perverse Freude und Lust mehr daran zu haben, die ihre früheren Spielchen schmückten. Auch wenn wir sie zwanzig Jahre nach Sibirien mitten in den USA erblicken, wie sie noch immer ihren Gefangenen, einen Mann, der Stalin hasste, nachjagt. Riesige Brüste und das Image des teuflischsten Babes aller Zeiten reichen nicht mehr aus, und die absurde aktionmäßige Auflösung der Handlung schrie unwiderruflich nach dem Ende einer überraschend erfolgreichen und auf ewige Zeiten kultigen Serie. Der unvergesslichen Ilsa, der wilden Feministin, die zur Abwechslung diesmal nur Männer foltert.
Der zweite Teil führt Ilsa in die Gesellschaft reicher Scheichs und eines Chips, der im Fall eines Orgasmus zur Explosion der Vagina führt.
Greta – Haus ohne Männer
Eine psychiatrische Anstalt, vor der sogar Michael Myers Angst bekommen würde.
Greta – Haus ohne Männer, der wegen Dyanne Thorne unter dem Titel Ilsa, The Wicked Warden verkauft wurde, erreicht zwar nicht den Staus der Filme Ilsa, She Wolf of the SS oder Ilsa, Harem Keeper of the Oil Sheiks, die die unvergessliche Dyanne in den Jahren 1974 und 1976 drehte, was jedoch nicht bedeuten mag, dass man Kitsch, Sex, Fetische, pralle Brüste, Lesben, Kannibalismus, Elektroschocks, Morbidität und Perversionen trotzdem nicht unterm Ladentisch verkaufen kann. Ganz im Verborgenem und zusammen mit dem Snuff, der auch in unserer psychiatrischen Anstalt, in der die wilde Aufseherin Greta ihre Patienten malträtiert, gedreht wird. Momentweise etwas in die Länge gezogen und drittklassig, aber trotzdem ewig und ein Kult. Und jetzt stellen Sie sich vor, Greta soll nach einer wirklichen Ärztin entstanden sein, die ihre Nervenklinik irgendwo in Portugal geleitet haben soll.
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