Erotische Filme: Love My Life
Love My Life ist ein unbekümmerter lesbischer Film, der den Zuschauer mit zärtlicher Erotik und einer ungewöhnlichen Familie bedient.
Love My Life ist ein Film über eine lesbische Beziehung von zwei Mädchen aus Tokio.
Love My Life ist ein sympathischer und positiver Film, der das lesbische Verhältnis von zwei Studentinnen und die Menschen um sie herum vorstellt. Der Film, gedreht nach dem gleichnamigen japanischen Comic der bekannten Autorin Ebine Yamaji, begleitet das Leben der fröhlichen Ichiko und der ernsten Eri. Love My Life ist ein leichter romantischer Film mit Elementen der Komödie, der das Leben von Homosexuellen in Japan zeigt.
Love My Life fängt mit einem Schock für Ichiko an
Love My Life beginnt im Bett von Eri, mit dem Küssen der beiden Heldinnen, die langsam aufstehen, Frühstück machen und den Tag beginnen. Ichiko überlegt, ihrem Vater von ihrer Freundin zu erzählen, eine Entscheidung, die ihr Leben stark beeinflussen wird. Nach einem netten Abendessen, bei dem sich Eri und der Vater kennen lernen, ist der Zuschauer schon fast enttäuscht über die konfliktlose Reaktion des Vaters. Doch die wahre Überraschung folgt zugleich. Als Ichiko ihren Vater fragt, ob er denn nicht überrascht sei, erwidert er, dass sie wirklich ihre Tochter ist, weil die verstorbene Mutter auch homosexuell war.
Der Dominoeffekt nimmt seinen Lauf: sie lernt Vaters Liebhaber kennen, sie erfährt die Wahrheit über die nette Tante aus ihrer Kindheit, die in Wirklichkeit die langjährige Geliebte der Mutter war. Anhand dieser Ereignisse und über Eri sowie ihren schwulen Freund Takechan lernt sie das reale Leben von Schwulen und Lesbierinnen in Japan kennen.
Love My Life zeigt die persönliche Entwicklung der Heldinnen
In Love My Life begleitet der Zuschauer die persönliche Entwicklung von Ichiko, die einem am Anfang mit ihrer Fröhlichkeit schon fast auf die Nerven geht. Auch wenn sie ihren positiven Blick aufs Leben nicht verliert, kann man erkennen, dass die erworbenen Erfahrungen sie beeinflussen und ihren Horizont erweitern. Auf der anderen Seite muss die ernste Eri das Verhältnis zu ihrer Familie ins Reine bringen und eigene Motivation finden, um das Studium, welches sie ihrem dickköpfigen Vater zuliebe wählte, zu Ende zu bringen. Dies ist auch der Grund für den größten Konflikt zwischen ihnen, weil sich Eri ein paar Monate Ruhe zum Nachdenken über die eigene Zukunft wünscht.
Obwohl Love My Life in der Mitte die Intimität etwas aus den Augen verliert, bietet er am Ende dem Zuschauer erneut etwas mehr erotische Szenen. Beide Schauspielerinnen wirken sehr gelassen und natürlich, die Szene ist erfrischend und dennoch erotisch.
Love My Life ist positiv
Wer es extrem mag, wird mit Love My Life nicht auf seine Kosten kommen. Wie schon erwähnt, ist die Atmosphäre im Film so, wie es der Titel selbst ankündigt, obwohl er sich mit Themen beschäftigt, die meistens in Dramen vorkommen. In Love My Life wird die Homosexualität unbelastet vorgestellt, die Heldinnen leiden an keinen moralischen Bedenken, was den Film auch am meisten auszeichnet. Obwohl es sich bei Love My Life um keine wahre Novität handelt, liegt der Zauber des Films in der Geschichte, die einfach und direkt gezeigt wird.































