Erotische Filme: Sebastiane
Ein Film für alle Liebhaberinnen und Liebhaber von nackten Männerkörpern.
Der erotische Film Sebastiane wurde durch nackte Männerkörper aufgepeppt.
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Über Sebastiane
Der Film Sebastiane des Regisseurs Derek Jarman ist eine wahre Mischung aus Ben Hur, Gladiator und Spartacus, mit dem Unterschied, dass diese Ausführung billiger, amateurhafter und homosexuell ist. Dieser auf Latein gedrehte und kontroverse Film aus den 70ern beschreibt das Leben des jungen Soldaten Sebastiane (Leonardo Treviglio). Die Szenen in Sebastiane wurden durch nackte Männerkörper und homoerotisches Verhalten der Soldaten aufgepeppt. Gerade wegen seiner Verwegenheit und seiner Explizitheit weckte er das Interesse der Zensoren, die verlangten, dass die Peniserektion während einer Liebesszene aus dem Film geschnitten werden sollte. Der Film spielt am Anfang des 4. Jahrhunderts, in der Zeit als das Römische Imperium von Diokletian regiert wurde, der im Jahr 303 die letzte und brutalste Welle der römischen Christenverfolgung einleitete. Aus diesem Grund wird Sebastiane, der Held der Geschichte, die meist gehasste und gleichzeitig die meist geliebte Person unter den Soldaten des römischen Stützpunkts, die mit der Einsamkeit und der Langeweile unterschiedlich fertig werden.
Homoerotik in Sebastiane
Eine kleine Gruppe römischer Soldaten schlägt auf eine verspielte und neckische Art und Weise die Zeit im Stützpunkt tot, da sonst aber auch wirklich nichts los ist. Zum Zeitvertreib messen sie nackt ihre Kräfte, sie fechten und kämpfen gegeneinander, während für die Hauptunterhaltung der ausgelassene Spaßvogel Maximus beziehungsweise „Max“ sorgt, der mit seinem vulgären Latein den Soldatenkollegen beschreibt, was er mit der erstbesten Prostituierten, die ihm in Rom über den Weg läuft, alles machen wird. Er vergöttert und träumt von Frauenbrüsten, obwohl er seine Soldatenfreunde auch hier und da mit homosexuellen Anspielungen reizt. In der Zwischenzeit wird Sebastiane zu einem kleinen Aufständischen, wodurch er die Aufmerksamkeit des Befehlshabers auf sich zieht, der Sebastian gegenüber Liebesgefühle entwickelt. Die Homoerotik vermischt sich in Sebastiane mit Dominanz und Masochismus, aber diese kommen keineswegs übertrieben oder auf eine extreme Weise zum Ausdruck. All diejenigen unter Ihnen, die den Anblick eines Männerkörpers, eines Männerhinterns und des männlichen Gliedes zu genießen wissen, werden sich Sebastiane mit großer Freude ansehen, obwohl einige Szenen etwas ungeschickt rüberkommen. Die schauspielerischen Leistungen der Schauspieler werden durchs Posieren wettgemacht, das man auf Kalendern sehen kann und an antike Statuen erinnert – lediglich in etwas magerer Form. Sebastiane wartet auch mit einigen „feuchten“ Szenen auf, in denen die Rundungen der Männerkörper betont werden, indem man sie mit Wasser oder Milch übergießt. Milch soll das Symbol für Sperma darstellen, während Wasser immer dann zum Einsatz kommt, wenn die unschuldige Verspieltheit der Männer bewundert wird.
Der heilige Sebastian wurde auf vielen Werken aus der Zeit der Renaissance und des Barocks abgebildet.
Symbolismus in Sebastian
Sebastiane ist voll mit biblischer Symbolik, was aus zahlreichen Szenen ersichtlich ist. Allein schon der Held der Geschichte soll eine Personifizierung des heiligen Sebastians sein, der sein Leben wegen seines Glaubens opferte. Auf den Kunstwerken der Renaissance und des Barocks ist er oft gefesselt an einen Baum mit Pfeilen, die seinen Körper durchbohren, abgebildet. Außerdem spielen die Soldaten Maximus (Neil Kennedy) und Justin (Richard Warwick) die Szene nach, wie Maria den toten Jesus in den Armen hält.
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