Erotische Filme: Striptease
In der erotischen Komödie Striptease legt Demi Moore alle ihre Reize offen - ein Fehler, wie sich später herausstellen sollte.
Demi Moore als Stripperin in Striptease.
Striptease oder die Fans wollten Demi Moore nackt sehen
Vor dem Film Striptease ging es Demi Moore gut, es ging ihr sogar sehr gut. Durch unterschiedliche Filme wurde sie zur angesagtesten Schauspielerin der 90er Jahre, ein Sexsymbol. Deswegen ist es auch nicht sonderlich verwunderlich, dass sie für die Rolle in Striptease die höchste Gage bekam, die bis dato je einer Frau bezahlt wurde: 12 Millionen Dollar. 12 Millionen Dollar, um vor der Kamera auszuziehen und ihre Silikonimplantate zu zeigen. Um einen Striptease hinzulegen und mehrmals den nackten Körper zu zeigen. Die Gage war egal, die Zuschauer wollten sie einfach nackt sehen. Die Erwartungen waren natürlich dementsprechend hoch, da sie ja nicht nur eine gewöhnliche Stripperin spielte, sondern eine, die für Geld strippen gehen muss, um ihre kleine Tochter ernähren zu können. Doch der Film war alles andere als ein Kassenschlager, er spielte nämlich kaum etwas mehr ein, als Demi Moore für den Dreh bezahlt bekommen hat. Na ja, der Film war ja auch grottenschlecht, trotz der nackten Demi. Die Fans kehrten ihr den Rücken zu, zu Recht, den Striptease ist wirklich einer der schlechtesten Filme der modernen Zeit. Striptease kann mit keinem Attribut aufwarten, welches den Rede wert wäre: schlechte Regieführung, schlechte Schauspielerei, niederschmetternd gedreht, ohne Atmosphäre. Da half auch keine Starbesetzung (Burt Reynolds, Robert Patrick, Armand Assante) an Demis Seite, die Strafe für ihren Ausrutscher war das Ende ihrer Karriere.
Striptease hat die Karriere von demi Moore begraben.
Die Nacktszenen in Striptease machten ihr keine Probleme
Dass Demi Moore mit erotischen Szenen keine Probleme hat, stellte sie schon vor Striptease in mehreren Filmen unter Beweis. Doch trotzdem musste sie in Striptease eine weitere Grenze überschreiten. Demi fühlte sich selbstbewusst und selbstsicher, damals war auch Bruce Willis, heute ihr Exehemann, voller stolz und sprach ihr Mut zu. Die Brustimplantate, deren großer Fan im Film auch Burt Reynolds wurde und für den sie eine private Show hinlegte, lies sie nach den Dreharbeiten wieder entfernen. Eine weitere Szene, die ihren Fans im Gedächtnis geblieben ist, ist die Tanznummer, bei der sie sich in ein Handtuch gehüllt im Spiegel betrachtet. Doch das war es dann auch schon – die Geschichte ist leer und trocken, weswegen es sich nicht lohnt, darüber überhaupt ein Wort zu verlieren. Es genügt schon, wenn Sie wissen, dass Demi eine Stripperin spielt, die sich vor ihrem gewalttätigen Mann versteckt und versucht sich selbst und ihrer Tochter durch das tanzen den Lebensunterhalt zu verdienen.
































