Erotische Filme: The Dreamers
The Dreamers wartet mit einem Dreier auf, in dem zwei von den Träumern Bruder und Schwester sind.
The Dreamers schafft es beim Zuschauer genügend Interesse zu wecken, damit er dranbleibt und wissen will, wie es ausgeht.
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Der 2003 gedrehte The Dreamers könnte auch als moderne Version von Der letzte Tango in Paris bezeichnet werden, nur mit dem Unterschied, dass in The Dreamers drei Personen an den Zügellosigkeiten beteiligt sind.
In The Dreamers wird auf Marlene Dietrich masturbiert
The Dreamers hat eigentlich nur einen Höhepunkt, und zwar die Szene, in der der junge Louis Garrel auf Wunsch seiner Schwester Eva Green vor dem Plakat von Marlene Dietrich masturbiert. The Dreamers, der neuste Film des Regisseurs, dem wir Der letzte Tango in Paris zu verdanken haben, scheint irgendwie leer, kraftlos zu sein. Anscheinend kann Bernardo Bertolucci sein großes Meisterwerk noch immer nicht vergessen. Er schafft es aber trotzdem, durch diese Szene am Anfang von The Dreamers beim Zuschauer genügend Interesse zu wecken, damit er dranbleibt und wissen will, wie es ausgeht.
Der Dreier in The Dreamers wäre nicht halb so interessant, wenn zwei von den Träumern nicht Bruder und Schwester wären.
The Dreamers als Der neue Tango in Paris?
Daher erscheint es auch nicht sonderlich ungewöhnlich, dass auch The Dreamers in Paris spielt, im Paris am Ende der 60er Jahre. In The Dreamers treffen sich drei Filmbesessene, die alle Zitate, alle Szenen, alle Schauspieler und alle Regisseure auswendig kennen. Es dauert nicht lange, bis sich die dem Inzest zugeneigten Geschwister und der voyeuristisch veranlagte Amerikaner Michael Pitt in eine pathologische Dreieckbeziehung verstricken. Es wird krank, heiß, besessen und niemand stört sich daran, dass in Paris wegen der Studentendemonstrationen gerade die Hölle los ist.
The Dreamers wartet mit der frontalen Nacktheit von Eva Green auf, die im Film ihre Unschuld verliert und deswegen stark blutet.
Nackte Eva Green in The Dreamers
The Dreamers wartet - wie sollte es auch anders sein - mit der frontalen Nacktheit von Eva Green auf, die im Film ihre Unschuld verliert und deswegen stark blutet. Zahlreiche Inserts aus den guten, alten Hollywoodklassikern verleihen der Geschichte ein besonderes Flair, was an das italienische Meisterwerk Nuovo Cinema Paradiso erinnern lässt. Wenn man die Behauptung aufstellen würde, dass The Dreamers eine Mischung der Filme Der letzte Tango in Paris und Nouvo Cinema Paradiso sind, läge man damit gar nicht so falsch. Nur die Butter fehlt. Sie wissen schon, die Butter, die Marlon Brando auf den Hintern von Maria Schneider vor dem Analverkehr schmiert. Im übertragenen Sinne fehlt gerade diese Butter der Regie des großen Bernardo Bertolucci, mit dem er The Dreamers das gewisse Etwas geben könnte.
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