Erotische Filme: The Story of a Woman in Jail: Sex Hell

19.03.2011 | Antonio B

The Story of a Woman in Jail: Sex Hell ist ein Film mit zahlreichen Dusch- und Lesbenszenen. Und noch nicht viel mehr.

 

 

True Story of a Woman in Jail: Sex HellThe Story of a Woman in Jail: Sex Hell ist lediglich einer von vielen Frauengefängnisfilmen, die in den Siebzigern wie am Fließenand gedreht wurden.
True Story of a Woman in JailThe Story of a Woman in Jail: Sex Hell wurde nach amerikanischen Vorbild gedreht.
Sex HellIn The Story of a Woman in Jail: Sex Hell gibt es viel nackte Haut und viele lesbische Szenen.
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True Story of a Woman in Jail: Sex Hell
True Story of a Woman in Jail
Sex Hell

 

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Sex Hell: ein Gefängnisfilm

Wenn Sie Filme wie The Big Doll House, The Big Bird Cage und zum Beispiel Caged Heat, der 1974 von Jonathan Demme gedreht wurde, dem Schaffer von Das Schweigen der Lämmer, dann haben Sie alles gesehen. Alles, was das sogenannte WIP-Genre zu bieten hatte. Der Women in Prison Film, der Teil des Exploitationfilms ist. Wo es um Frauen hinter Gittern geht, die duschen, masturbieren, mit anderen Frauen verkehren und seitens der Wärter und Wärterinnen misshandelt werden. Immer wieder derselbe „Mist“, kaum ein Film ragt aus dem Durchschnitt heraus, kaum ein Film stellt etwas mehr als nur eine billige Darstellung nackter Haut und ein actiongeladenes Ende dar, in dem der Heldin schließlich eine spektakuläre Flucht aus dem Gefängnis gelingt.

Sex Hell: Pop-Art-Porno

The Story of a Woman in Jail: Sex Hell, im Original Jitsoruku Onna Kanabetsusho: Sei-Jigoku, ist nichts weiter als das Spiel mit den Klischees aus diesen amerikanischen Frauengefängnisfilmen. Oder anders gesagt, mit Klischees aus Filmen, welche auf dieselbe Weise auch die Italiener gedreht hatten. So zum Beispiel der berühmt-berüchtigte Jesus Franco, der seinen ersten schon im Jahr 1969 drehte, also drei Jahre vor den Amerikanern. In The Story of a Woman in Jail: Sex Hell führte jedoch Koyu Ohara Regie, ein Meister des sogenannten Pop-Art-Pornos, der in seiner Heimat ein großer Erfolg wurde. Wir haben also ein Mädel namens Mayumi (Hitomi Kazue), das alle Stereotypen des WIP-Genres am eigenen Leib erfahren muss. Von der anfänglichen gynäkologischen Untersuchung bis hin zur Folterung seitens der Gefangenen, die sogar auf sie urinieren und sie an den Schamhaaren ziehen. Vom lesbischen Sex bis hin zur abschließenden Flucht mithilfe eines Schlüssels, den sie in ihrem blutigen Tampon versteckt. Nichts Neues, nichts sonderlich Interessantes. Bloß ein weiterer Frauengefängnisfilm, indem anstelle der Amerikanerinnen die Japanerinnen den Ton angeben. Ein Film, dem man deutlich ansieht, dass der Regisseur nichts weiter als nackte Haut und billige erotische Sequenzen zeigen wollte. Was insbesondere in den Szenen zu sehen ist, wo sich die Heldin an die Liebesnächte mit einem Mann erinnert, und in der Szene, wo sie von einer Gefangenen mit der Hand befriedigt wird, in die sie sich schließlich auch verliebt.

 

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