Erotische Filme: Was Sie schon immer über Sex …
Was Sie schon immer über Sex wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten ist ein Meisterwerk von Woody Allen.

In einer der Geschichten verliebt sich Gene Wilder über beide Ohren in ein echtes Schaf.
Eine Sammlung sehr verwegener Geschichten
Ein Hofnarr (Woody Allen), der vom Medizinmann ein Aphrodisiakum bekommt, um die Königin zu verführen (Lynn Redgrave). Ein Arzt (Gene Wilder), der sich in ein Schaf verliebt. Ein vorbildhafter Ehemann (Lou Jacobi), der Frauenkleider anzieht. Ein Quiz, bei dem die Perversionen der Gäste zu erraten sind. Ein Italiener (Woody Allen), der seiner Frau (Louise Lasser) keinen Orgasmus bescheren kann. Ein Medizinstudent (Woody Allen) zu Besuch beim berühmt-berüchtigten Dr. Bernardo (John Carradine). Der menschliche Organismus beim Sex und der Ejakulation. Sieben unvergessliche, abgefahrene, originelle, intelligente und einzigartige Geschichten, die der Feder von Woody Allen im Jahr 1972 entsprungen sind, der in der letzten Geschichte ein Spermium spielt und folgenden Monolog führt: „Keine Chance, ich verlasse den Penis nicht. Was wenn er am Masturbieren ist und ich an der Decke lande.“ Eine erstklassige Komödie und eine wilde Parodie, die Ihnen alles verrät, was Sie schon immer über Sex wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten.

Der Hofnarr verliebt sich in die Königin, die einen Keuschheitsgürtel trägt.
Gigantische Killertitte und Sex mit einem Schaf
Eine gigantische Killertitte, die ihre Opfer mit Milch umbringt, und der Student Victor Shakapopulis, der Autor des Buches Advanced Sexual Positions: How to Achieve Them Without Laughing. Verspottung von Hamlet und der Satz: „Mein Vater, der du bei der Geburt gestorben bist.“ Ein Hofnarr, der auf den königlichen Befehl „Küss mich schnell“ mit „Wo ist schnell?“ antwortet. Und noch hinzufügt: „Noch bevor wir uns dessen bewusst sind, sind wir inmitten der Renaissance und alle Maler.“ Und der verrückte Dr. Bernardo, ein Recyclingprodukt des Dr. Frankenstein, der erklärt: „Ein Narr? Als Narren hat man mich an der Universität bezeichnet, wo ich ein 400 Meter langes Diaphragma erfunden habe.“ Und ein Verhütungsmittel für die ganze Nation. Und dann erklärt er: „Hier erforsche ich die frühzeitige Ejakulation eines Nilpferds. Hier werde ich versuchen, das Gehirn einer Lesbierin in den Kopf eines Mannes, der als Telefonist arbeitet, zu pflanzen.“ Und Victor Shakapopulis, der sich damit brüstet, dass er das Geräusch, dass ein erigierter Penis macht, messen konnte. Und die darauf folgende Antwort von Dr. Bernardo, dass auch ein Mann einen klitoralen Orgasmus erleben kann. Und natürlich Gene Wilder, dem ein Schaf den Kopf verdreht, das er in Unterwäsche kleidet und zuhause vor der Frau jegliche Vorwürfe abstreitet. Und schließlich der große Höhepunkt, als Spermien in die Vagina hüpfen und der menschliche Organismus von einem erfahrenen Team im Inneren des Gehirns, der Hoden, des Magens und des Penis geleitet wird. Und das „schlechte Gewissen“, das bei der Arbeit ertappt wird, als es den Orgasmus verhindern möchte. Eine zeitlose Komödie mit der lediglich Filme wie Die letzte Nacht des Boris Gruschenko, Der Schläfer und Zelig das Wasser reichen können, die besten Filme von Woody Allen, der später leider ernst und langweilig wurde.

Der berühmt-berüchtigte Dr. Bernardo schafft eine gigantische Killertitte.
Der Humor ist nicht oberflächlich
Obwohl es scheinen mag, dass der Humor völlig banal ist, ist das noch lange nicht der Fall, da Woody Allen das Ganze sehr tiefgründig durchleuchtet und zeigt, dass er kein Perverser oder ein Transvestit ist. Das gelingt ihm vor allem durch das Quiz, in dem er zeigt, wie falsch doch die Vorstellungen über manche sexuellen Praktiken sind. Mit der Darstellung eines Paares, das durch das Imitieren eines Hundes erregt wird, zeigt er dann, was wirklich pervers ist. Sehr aufschlussreich ist auch die Geschichte eines Mannes, der heimlich die Kleider seiner Ehefrau anzieht. Weil es sich hierbei um einen sehr sympathischen Mann handelt, versucht Allen an dessen Beispiel zu zeigen, dass auch so manche Vorstellung von einem Transvestiten sehr falsch sein kann. Nicht weniger überzeugend ist die Geschichte einer frigiden Frau, die keinen Orgasmus erleben kann. Ungeachtet dessen, wie viel Mühe sich ihr Ehemann gibt. Die Pointe liegt natürlich darin, dass bei ihnen die Spontaneität fehlt, dass der Mann zu viel Wert auf das gibt, was in den Büchern steht und was die Freunde und Bekannten sagen. Als er endlich dahinter kommt, dass sie von Sex in der Öffentlichkeit erregt wird, kommen die Orgasmus lauter als je zuvor.

Woody Allen spielt unter anderem auch ein Spermium, das nicht aus dem Penis will, da es befürchtet, dass der Mann masturbiert.























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