Filmkritik: Eine verhängnisvolle Affäre
Eine verhängnisvolle Affäre ist ein Erotikthriller, der mit einem harmlosen Flirt mit einer attraktiven Blondine beginnt. Ein Klassiker, den jeder gesehen haben sollte!
Eine verhängnisvolle Affäre ist ein Klassiker der Extraklasse.
Eine verhängnisvolle Affäre: Die verbotene Frucht schmeckt am besten
Dan Gallagher (Michael Douglas) ist Anwalt, zufrieden mit seiner Arbeit und Familie: mit der liebenswerten Frau Beth (Anne Archer) und der reizenden Tochter Ellen (Ellen Hamilton Latzen). Zufrieden, jedoch nicht glücklich. Dan spürt eine Leere, doch zu Anfang der Geschichte weiß er noch nicht, womit er diese füllen soll. Mit seiner Frau für er eine liebevolle Ehe, Arbeit hat er genug, doch es fehlt an etwas. Alles verläuft normal, er und Beth sind noch immer verliebt. Doch eines Abend machen sie sich auf eine Party, die ihr Leben auf eine ihnen unerwartete Weise verändern wird.
Dort lernt Dan die Verlegerin Alex (Glenn Close) kennen, die ihn an der Bar anspricht. Sie ist sehr freundlich und schmeichelhaft, sie flirtet ohne jegliches Schamgefühl mit ihm. als sie sich erneut treffen, verrät ihm Alex offen ihre Wünsche: Sie möchte eine Nacht mit ihm verbringen. Obwohl Dan glücklich verheiratet ist, lehnt er ihr Angebot nicht ab, sondern nutzt die unerwartete Abwesenheit seiner Frau übers Wochenende.
Es scheint, dass Dan doch nicht so glücklich ist, wenn er sich vom Körper einer anderen Frau verführen lässt, der für ihn etwas Frisches, Neues und Unbekanntes darstellt, alles, was er anscheinend leise in seiner langjährigen Ehe vermisste. Nachdem ihre sexuelle Matinee beendet ist, erkennt Dann, dass es keinen Sinn hat, die Affäre, die ihm zwar nicht leidtut, weiterzuführen. Er bekam genau das, was er sich wünschte: Abwechslung, Erfüllung der versteckten Passionen und Sex mit einer anderen Person. Er erklärt Alex die Lage und verabschiedet sich bei ihr. Die Blondine hat zunächst nicht einzuwenden, doch nach einiger Zeit kommt in ihr eine Mischung aus Wut, kranker Verliebtheit und Eifersucht auf die Oberfläche.
Eine verhängnisvolle Affäre mit Michael Douglas und Glenn Close in der Hauptrolle.
Eine verhängnisvolle Affäre: Die Zurückgewiesene fühlt sich verraten
Alex kommt einfach nicht mit dem Gedanken klar, dass der Sex mit Dan eine einmalige Sachen gewesen sein soll. Sie wünscht sich eine feste Beziehung mit ihm. Aus diesem Grund verfolgt sie ihn, wartet auf ihn im Büro oder auf der Straße und möchte ihn zu einer Langzeitromanze überreden. Dan weist sie zurück und entschuldigt sich sogar bei ihr, falls er bei ihr falsche Hoffnungen geweckt haben sollte, denn dies sein nicht seine Absicht gewesen. Eines Tages schickt ihm Alex zwei Karten für Madam Butterfly, die beide verehren. Weil jedoch die Blondine seine Worte nicht verstehen will, verwandelt sich Eine verhängnisvolle Affäre in ein gefährliches Spiel, in dem Alex zur Besessenen.
Sie lässt ihn glauben, von ihm schwanger zu sein, und erpresst ihn durch Selbstverstümmelung. Dan findet nicht den Mut, ihr endgültig Lebewohl zu sagen, denn er weiß, dass er in tiefe Schwierigkeiten hineingeraten ist: Wenn er Alex verlässt, wird diese ihre Affäre bestimmt seiner Frau beichten. Doch die besessene Geliebte hat einen vollkommen anderen Plan, wie sie Dans und das Leben seiner Familie zur Hölle macht.
Eine verhängnisvolle Affäre: Erotomanin ohne schlechtes Gewissen
Alex ist jedes Mittel recht, mit dem sie Dan zurückgewinnen kann. Eine verhängnisvolle Affäre ist ein Film über eine hoffnungslose und unglückliche Liebe, die am Ende gewalttätige Züge annimmt. Die Geliebte entscheidet sich nämlich für planlose Rache, wobei sie von unterschiedlichen Arten der Manipulation, Versprechen und Drohungen Gebrauch macht.
Eine verhängnisvolle Affäre, ein Film mit einer ziemlich unoriginellen, aber dafür umso realistischen Geschichte, trägt die Message: Man sollte gut überlegen, ob es sich für ein paar Stunden lustvollen Sex lohnt, die Liebe des Lebens aufs Spiel zu setzen, und falls ja, sollte man wissen, dass die Folgen verhängnisvoll sein können.
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