Annikas erotische Geschichten (Teil 9)

31.03.2013 | Annika

Der Streber, der Annika schon auf der ganzen Reise verfolgt, schafft es im 9. Teil von Annikas erotischer Geschichte ihre volle Aufmerksamkeit zu gewinnen.

 

 

erotische Geschichte

(PhotoXpress)

 

Schon Mitglied bei Intimate Medicine? Registriere dich kostenlos oder folge uns auf Facebook!

 

Um 8 Uhr morgens wartet schon der Streber auf mich, um gentlemanlike uns beiden Mädels Hilfe anzubieten. „Guten Morgen“, begrüße ich ihn mit einer heiseren Stimme. „Ruth versucht gerade, sich zu waschen“, erkläre ich ihm und biete ihm einen Kaffee an. In angespannter Stille sitzen wir am Tisch, ich trinke ungesüßten Kaffee. Der Streber macht einen Schluck, worauf er auf den Kühlschrank zeigt. Bevor er fragen kann, sage ich: „Ja, die Milch steht im Kühlschrank. Eigentlich würde ich auch gern welche, der Kaffee ist wirklich stark.“

Der Streber tritt vom Kühlschrank hinter meinen Rücken und schenkt mir die Milch ein. Er berührt mich nicht, doch ich spüre seinen Körper eng an meinem. Auf einmal merke ich, dass mein Körper vollkommen entspannt ist, während ich eine angenehme Anspannung in der Bauchgegend vernehme. Kommt das vom Alkohol – obwohl, ich habe ja kaum etwas getrunken. Durch den dünnen Morgenrock spüre ich die Wärme, die vom Streber auf mich übergeht. All dies dauert nur einen kurzen Moment, so lange, wie es dauert, ein paar Tropfen Milch zum Kaffee dazuzutun. Als sich der Streber wieder hinsetzt, verschwindet auch die angenehme Wärme.

Ruth kommt es aus dem Badezimmer. Ohne Make-up und nassen Haaren sieht sie wie ein ganz gewöhnliches Mädel mit verstauchtem Knöchel aus. Ich habe den Namen des Strebers vergessen: „Kannst du sie in die Ambulanz bringen, ich habe noch etwas zu erledigen, bevor wir fahren?“

„Kein Problem“, und schon sind sie weg.

Als wir endlich alle auf dem Schiff sind, habe ich schon drei Tassen Kaffee getrunken und meine Stimme ist nicht mehr heiser. Die Langweile werde ich mir mit einem Buch verkürzen, einen Schundroman, den ich mir auf Korfus gekauft habe. Na toll, der blonde Streber findet mich und wird sicherlich wissen wollen, was für einen Schund ich da lese. Mir tut es schon leid, dass ich kein besseres Buch über die griechische Mythologie gekauft habe. Er begrüßt mich mit einem Lächeln. Ich spüre wieder eine angenehme Anspannung. „Ich möchte eine Kabine reservieren“, sagt er und wirft einen flüchtigen Blick auf mein Buch, sodass ich rot werde. „Ist das noch möglich?“

Ich erkläre ihm, dass es noch nicht zu spät ist, und verrate ihm die Preise. Als er geht, sagt er mit einem sonderbaren Lächeln: „Gutes Buch!“ Ich werde rot und hauche ihn verächtlich an. Ich verstecke mich auf meinem Liegestuhl unter meiner Mütze und hinter meinem Buch.

Die Studenten sich auf der Rückreise müde, sie schlafen die meiste Zeit. „Mitten auf der See ist der Mond richtig kitschig“, denke ich, als ich mich dehne. Hinter mir taucht geräuschlos der Streber auf. „Nicht schon wieder er“, schießt mir durch den Kopf, doch im Bauch vernehme ich wieder dieses angenehme Gefühl, welches sich kribbelnd über den ganzen Körper verteilt. Er deutet auf den Mond: „Fast Vollmond.“

Er lehnt sich aufs Geländer neben mir. Der Wind weht nicht zu stark, weswegen es gerade angenehm ist.

 

Hast du eine starke erotische Fantasie, die du gerne aufschreibst? Dann schick uns deine erotische Geschichte!

 

Ich bin mir nicht sicher, was ich bezüglich dieser Anspannung zwischen uns unternehmen soll. Ich frage mich, was er wohl im Schilde führt. Obwohl ich die Reiseleiterin bin und als solche zumindest in einer Hinsicht „stärker“ als er sein sollte, weiß ich, dass ich dies nicht bin. Der Streber ist keiner von den verlorenen Touristen, die keine Ahnung davon haben, wo sie waren und was sie da überhaupt tun. Es überrascht mich, dass er sich überhaupt für eine Reiseagentur entschieden hat.

„Hat es dir auf Korfus gefallen?“, frage ich aus dienstlicher Neugierde. Er zuckt mit den Achseln. „Wieso bist du eigentlich nach Korfus gereist?“, frage ich ihn provokativ, obwohl sich echte Neugierde dahinter versteckt.

„Wegen dem Sex“, sagt er mit tiefer, jedoch scherzender Stimme in mein Ohr. Mit einer Stimme, die mich zu Pudding macht und meinen Schoß befeuchtet. „Aber sag es nicht weiter“, fügt er mit einem verschwörerischen Lächeln hinzu.

„Und warst du auch erfolgreich?“, frage ich dumm.

„Nun, am Anfang der Reise habe ich eine verbotene Frucht erschnuppert“, sagt er und sieht mich forschend an. „Danach konnte ich keine andere mehr riechen.“

Mir wird heiß, ich räuspere schnell und frage: „Wirst du dich beschweren?“

Er schenkt mir ein ehrliches Lächeln, ich lache mit.

Die Anspannung wandelte sich in ein angenehmes Summen, mit dem man irgendwie klarkommt. Der Streber legt seine Hand auf die meine. Ich könnte sie unauffällig zurückziehen, doch ich tue es nicht. Mein Daumen streichelt selbstwillig seinen kleinen Finger, mit den Seiten unserer Hände berühren wir uns. Er drückt mich zärtlich an seinen warmen und nach Seeluft riechenden Körper. Er ist nur einen Kopf größer als ich, langweilig gekleidet, mit einer Streberfrisur und Brille. Durch seine Brille hindurch sieht er mich mit einem brennenden Blick an, ein weiteres Attribut für weiche Knie.

Wie die Meister aus den alten, sehr alten Filmen legt er eine Hand um meine Taille, während er mit der anderen durch meine Haare streift und sich langsam meinem Gesicht nähert. Seit meinem ersten Kuss habe ich nicht mehr so ungeduldig auf einen Körperkontakt gewartet. Mir wird bewusst, dass eigentlich in der Vorfreude der größere Reiz liegt. Er schmeckt meine Lippen, als ob er die Personifizierung des Mythos über die erfahrene Jungfrau wäre. Ich habe schon so lange nicht mehr geküsst … Ja, bestimmt schon seit den ersten Küssen.

Als der Kuss endlich unterbrochen wird, tut es mir fast leid. Nein, nicht fast. Der Streber folgt mit seinem Finger den Linien meines Gesichts, streicht eine Haarsträhne hinter mein Ohr und macht am Hals weiter. Ich bekomme Gänsehaut. „Dir ist kalt“, murmelt, er „gehen wir rein.“

An der Bar kauft er zwei Glas natürlichen Orangensaft und drückt mir einen in die Hand. Wahrscheinlich nur deswegen, damit er die andere Hand frei hat, um sie mir über meinen Hintern zu legen und mich in seine Kabine zu führen.

Natürlich aufs Bett, wo er mich wieder küsst, als ob er das Küssen erst lernen würde. Nach gründlichem Studium der Theorie des Küssens, versteht sich. Die Seufzer, die sich in meiner Lunge ansammeln, lasse ich ins Freie, als mir heiß wird, ziehe ich meinen Trainingsanzug mit Kapuze aus. Ein dünnes Top aus Baumwolle setzt meine harten Brustwarzen frei. Dem Streber entwindet ein leises „mmmm“.

 

(Fortsetzung folgt)

 

Du willst deine Sexualität verbessern? Besuche unsere Enzyklopädie der Sexualität!

 

 



Bewertung 5.00 (4 Bew.)
Ihre Bewert.: 

Letzte Forumbeiträge

Dobir 22. Feb 2020 Also, das einzige "Toy" bei uns ist zurzeit Phallosan Forte Na ja, ich habe da so paar Schwierigkeiten mit der...
Sextoys kaufen
Damir33 16. Feb 2020 Hallo zusammen, wie siehts denn aus bei dir, hast du dich informiert wie du da vorgehen willst ? Also ich muss...
Nach Runde 1 war's das...
peggy475 14. Feb 2020 Na ja, jeder muss für sich entscheiden wann er schwanger werden will. Ich persönlich habe mich auch informiert wie ich...
Schwanger mit 20?

Umfrage

ANKETA