Tötet die Kalendermethode die Embryos tatsächlich ab?
Ein englischer Wissenschaftler warnt vor der Kalendermethode, da diese die Möglichkeit einer Fehlgeburt erhöhen soll.

Hier war bestimmt nicht die Kalendermethode an der Arbeit. (jlp)
Was ist die Kalendermethode?
Die Kalendermethode ist eine natürliche Verhütungsmethode, die auch von der römisch-katholischen Kirche Zuspruch fand. Dabei handelt es sich um die Vermeidung von Geschlechtsverkehr an den fruchtbaren Tagen der Frau, ungefähr zwischen dem 10. und 17. Zyklustag. Die Kalendermethode fand auch bei der Kirche Zuspruch, da sie die Empfängnis nicht verhindert, sondern sie lediglich vermeidet – sie nutzt die von Natur aus gegebenen natürlichen „unfruchtbaren“ Tage.
Die Embryos sind nicht stark genug, um zu überleben
Luc Bovens, Philosophieprofessor an der London School of Economics behauptet im Journal of Medical Ethics, dass die Kalendermethode ihre Effizienz der geringeren Überlebensfähigkeit der Embryos zu verdanken hat, falls es zur Zeugung am „Rande“ des Zyklus kommt. Die Zeugungschancen stehen bei 10 % und die Überlebenschancen der Embryos, die zu dieser Zeit gezeugt werden, sollen um das Zweifache geringer sein. Mit anderen Worten, wenn Sie das Kind an den Randtagen des Zyklus zeugen, sind die Chance einer Fehlgeburt zweimal höher.

Kalendermethode schuld am Tod von Embryos? (jlp)
Die Kalendermethode soll demnach mehr Embryos abtöten als jede andere, behauptet Professor Bovens. Das sollte die Pro-Life-Aktivisten, die gegen die Abtreibung und die Verhütung kämpfen, auch von der Kalendermethode als eine Art der Schwangerschaftsverhütung abbringen.
Bovens bekräftigte seine ethisch-medizinische These über die Gefahr der Kalendermethode mit keiner wissenschaftlichen Studie, weswegen er auf viel Widerspruch gestoßen ist, da seine Behauptungen nichts anderes als lediglich Wind in die Segel der Pharmaindustrie sein sollen.























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