3 Dinge, die Sie über die Kusskrankheit wissen sollten
Die Kusskrankheit oder Mononukleose wird über den Speichel übertragen und kommt am häufigsten unter Jungen zwischen dem 15. und 25. Lebensjahr vor.
Die Kusskrankheit hat ihren Namen bekommen, weil sie über den Speichel übertagen wird. (PhotoXpress)
Ansteckung mit der Kusskrankheit
Die Kusskrankheit wird in den meisten Fällen vom Epstein-Barr-Virus hervorgerufen, welches sich in einem bestimmten Lebensabschnitt im Speichel aufhält, obwohl die Krankheitssymptome nicht immer zu Tage treten. Die Kusskrankheit bzw. der Erreger der Kusskrankheit wird über den Speichel (beim Küssen) übertragen, wonach die Krankheit auch ihren Namen bekommen hat. Neben dem Küssen kann der Virus auch dann übertragen werden, wenn man dasselbe Besteck oder Glas wie der/die Infizierte benutzt. Der Virus wird im Speichel noch ein ganzes Jahr nach der Infektion ausgeschieden, ist man einmal mit der Kusskrankheit infiziert, trägt man den Virus bis zum Lebensende mit sich.
Symptome der Kusskrankheit
Die Symptome der Kusskrankheit sind grippeähnlich: Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Halsentzündung, Leibschmerzen und starke Müdigkeit. Die Symptome halten normalerweise für 2 bis 4 Wochen an, das Müdigkeitsgefühl noch länger. Bei Kinder entwickelt die Kusskrankheit fast gar keine Anzeichen, sie äußert sich wie eine Erkältung. Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind die Symptome auch schwer zu erkennen, bei Menschen über 30 treten diese deutlich hervor und sie haben mehr Schwierigkeiten damit, die Krankheit zu überstehen. Die Inkubationszeit der Kusskrankheit beträgt zwischen 4 und 6 Wochen, während die größte Ansteckungsgefahr besteht, wenn der/die Infizierte Fieber hat. Ärzte diagnostizieren die Mononukleose anhand einer erhöhter Leukozyten im Blutbild und bestätigen sie mit einem sog. Monospot-Test.
Maßnahmen bei Kusskrankheit
Gegen die Kusskrankheit gibt es kein Heilmittel, man muss einfach warten, bis die Symptome von alleine verschwinden. Eine schnelle Genesung fördern ist ausreichend Bettruhe, viel Flüssigkeit und Medikamente gegen die Halsentzündung. Bei der Medikamenteneinnahme sollten Sie vorsichtig sein, denn bei Infizierten unter 19 Jahren kann Aspirin gefährliche Komplikationen (Reye-Syndrom) hervorrufen. Bevor Sie irgendwelche Medikamente einnehmen, sollten Sie sich mit Ihrem Arzt beraten, denn bei falscher Behandlung der Kusskrankheit kann es nämlich zu gefährlichen Folgen kommen: Atemstörungen, Herzmuskelentzündung und Nervensystemstörungen.































