8 Risikofaktoren für Gebärmutterkrebs
Erfahren Sie, bei welchen Frauen das Gebärmutterkrebsrisiko am höchsten ist bzw. welche Risikofaktoren für Gebärmutterkrebs am häufigsten vorkommen.
Es gibt viele Risikofaktoren für Gebärmutterkrebs, die meisten können nicht beeinflusst werden. (PhotoXpress)
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1. Risikofaktor für Gebärmutterkrebs: Frühe Menstruation oder späte Menopause
Bei Frauen, die ihre Menstruation sehr früh bekommen haben (das Durchschnittsalter bei der ersten Menstruation liegt zwischen 9 und 16 Jahren), und Frauen mit später Menopause (das Durchschnittsalter, mit dem Frauen mit der Menopause konfrontiert werden, ist 51 Jahre) ist das Gebärmutterkrebsrisiko erhöht. Der Hauptgrund dafür liegt im erhöhten Östrogenspiegel, der im Fall einer Menopause im Durchschnittsalter ziemlich stark sinkt, wogegen sich bei einer Frau, die schon alt genug ist, die Menopause jedoch nicht eingetreten ist, das Östrogen übermäßig ansammelt.
Gegen diesen Risikofaktor für Gebärmutterkrebs sind wir zurzeit noch machtlos, denn Forschungen belegen, dass die Gründe für eine frühe Menstruation und eine späte Menopause vor allem in der industriellen Revolution liegen. Einst bekamen Mädchen ihre erste Regelblutung erst mit 16 Jahren, wegen der veränderten Essgewohnheiten und der verbesserten gesundheitlichen Vorsorge ist diese Altersgrenze stark gefallen.
2. Risikofaktor für Gebärmutterkrebs: zu viel Östrogen bei Frauen, die nie ein Kind geboren haben
Hat eine Frau nie ein Kind zur Welt gebracht, sammelt sich in ihrem Körper auch sehr viel Östrogen an, welches für viele Krebsarten die Ursache ist. Östrogen verhält sich im Körper wie ein Wachshormon, welches eine schnelle Entwicklung der Krebszellen unterstützt und das Immunsystem beschädigt. Interessanterweise sollen vor Gebärmutterkrebs am Besten Frauen geschützt sein, die 4 oder 5 Kinder entbunden haben. Nach einer Geburt verändert sich das Hormongleichgewicht so, dass seine Entwicklung verhindert wird.
3. Risikofaktor für Gebärmutterkrebs: Unregelmäßige Menstruation
Das Penn State Milton S. Hershey Medical Center führt als weiteren Risikofaktor für Gebärmutterkrebs eine unregelmäßige Menstruation auf, welche mit Schwankungen des Östrogenhaushalts in Verbindung gebracht wird. Diese tragen für das zerstörte Gleichgewicht zwischen Östrogen und Progesteron die Verantwortung, welches vor Gebärmutterkrebs schützt.
4. Risikofaktor für Gebärmutterkrebs: Alter und Rasse
Das Penn State Milton S. Hershey Medical Center behauptet weiter, dass das Gebärmutterkrebsrisiko bei Frauen, die älter als 50 Jahre sind und sich in der Menopause befinden, erhöht ist. Die in den USA zwischen den Jahren 1999 und 2006 durchgeführte Studie hat gezeigt, dass ältere weiße Frauen eher an Gebärmutterkrebs erkranken, da im besagten Abschnitt 3.014 weiße und lediglich 784 afroamerikanische, 456 lateinamerikanische, 152 asiatische und nur 26 indianische Frauen krank wurden.
5. Risikofaktor für Gebärmutterkrebs: Medikamente und Hormontherapien
Frauen, die nie in ihrem Leben die Pille genommen haben, erkranken eher an Gebärmutterkrebs. Am besten geschützt sind Frauen, die die Pille 5 oder mehr Jahre eingenommen haben. Andererseits wird das Gebärmutterkrebsrisiko durch die Einnahme bestimmter Medikamente erhöht.
Ein solches Medikament ist Tamoxifen, welches zur Behandlung von Brustkrebs eingesetzt wird, oder Östrogenersatzstoffe, die Frauen einnehmen, um die negativen Folgen der Menopause zu lindern.
6. Risikofaktor für Gebärmutterkrebs: Zuckerkrankheit und Bluthochdruck
Oft stehen Diabetes und Bluthochdruck in Verbindung, doch ein erhöhtes Gebärmutterkrebsrisiko ist auch dann vorhanden, wenn diese vereinzelt vorkommen. Bei Diabetespatienten ist das Risiko doppelt so hoch, während Wissenschaftler noch immer nicht herausfinden konnten, wieso dem so ist. Eine mögliche Erklärung ist erneut beim Östrogen zu finden, welches im Blut von Diabetespatientinnen in erhöhten Werten vorhanden sein soll.
7. Risikofaktor für Gebärmutterkrebs: Übergewicht und Rauchen
Übergewicht und Rauchen sind zwei weitere Risikofaktoren für Gebärmutterkrebs, weil durch das Körperfett das Hormonverhältnis verändert wird. Andererseits konnte festgestellt werden, dass das Gebärmutterkrebsrisiko durch das Rauchen gesenkt wird. Nach 25 Jahren soll sollen Raucherinnen deutlich weniger gefährdet sein.
Die Reaktionen zahlreicher Ärzte auf die Studienergebnisse waren sehr schnell, denn erneut zu berücksichtigen wäre das Körpergewicht der Patientinnen. Außerdem erhöht das Rauchen das Risiko einer HPV-Erkrankung, welche Genitalwarzen hervorrufen kann, die das Gebärmutterkrebsrisiko erhöhen.
8. Risikofaktor für Gebärmutterkrebs: Familienanamnese und andere Krankheiten
Wie bei anderen Krankheiten gilt auch bei Gebärmutterkrebs, dass daran eher Frauen erkranken, bei denen diese Krankheit schon in der Familie vorkommt. Das Risiko wird zusätzlich durch Endometriose, Unfruchtbarkeit und Brustkrebs erhöht.
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