Alles über die Brustentwicklung
Wir stellen Ihnen die Brustentwicklung von der Geburt bis ins Erwachsenenalter vor.
Im Kindesalter verlauft die Brustentwicklung verhältnismäßig mit dem Körper, ungeachtet des Geschlechts. (jlp)
Die Brust ist eine Drüse, wo nach der Geburt des Babys Muttermilch entsteht. Muttermilch bildet sich in mikroskopisch kleinen Drüsen, die in Läppchen (Lobuli) verbunden werden. Aus den Läppchen führen dann Milchausführungsgänge (Duktus) zur Brustwarze. Lobulus und Duktus werden durch die Basalmembrane getrennt.
Brustentwicklung beim Embryo
In der fünften Schwangerschaftswoche bilden sich aus dem Epidermis zwei bandförmige Strukturen, die von der Arm- bis zur Beinanlage des Embryos führen. Diese Struktur nennt man den Milchstreifen. In der weiteren Brustentwicklung ist der größte Teil des Milchstreifens nicht mehr zu sehen, es ist nur ein Teil im Bereich des Brustkorbs sichtbar. Daraus bildet sich später die Milchdrüse.
Zwischen der zwölften und der sechzehnten Schwangerschaftswoche bildet sich das Muskelgewebe der Brustwarzen, es entstehen der Warzenhof. In der letzten Phase der Brustentwicklung beim Embryo (siebter bis neunter Schwangerschaftsmonat) gehen die Geschlechtshormone des Fruchtkuchens in den Blutkreislauf des Embryos über.
Die Brust ist eine Drüse, wo nach der Geburt des Babys Muttermilch entsteht.
Brustentwicklung im Kindesalter
Im Kindesalter verlauft die Brustentwicklung verhältnismäßig mit dem Körper, ungeachtet des Geschlechts. Bei den Jungen bleibt die Brust das ganze Leben lang in dieser Entwicklungsphase, während die Brustentwicklung bei den Mädchen unter dem Einfluss des Eierstockhormons weiterverläuft. Die frühe Brustentwicklung bei Mädchen wird Thelarche genannt.
Brustentwicklung in der Zeit der Pubertät
Während der Brustentwicklung in der Pubertät bilden sich im Hypothalamus (ein Teil des Zwischenhirns, der unter dem Thalamus liegt) Geschlechtshormone, die sich auf die Hypophyse auswirken. Die Hormone beeinflussen auf das Wachstum der Geschlechtsorgane und damit auch der Brüste. Der Warzenhof wird in der Pubertät dicker, in der Brust bildet sich Fettgewebe.
Brustentwicklung und Gebärfähigkeit
Wenn die Frau gebärfähig ist, unterliegt die Brustentwicklung hormonellen Veränderungen im Menstruationszyklus, die auf die Veränderungen des Hormonspiegels während dieser Zeit zurückzuführen sind. Die Wirkung der Hormone wird über die Zellenrezeptoren übertragen.
Wenn die Frau gebärfähig ist, unterliegt die Brustentwicklung hormonellen Veränderungen im Menstruationszyklus. (jlp)
Regressive Brustentwicklung
Zur regressiven Brustentwicklung kommt es, wenn die Frau mit dem Stillen aufhört. Die Drüsen werden kleiner, es kommt zum Zelltod. Da das Drüsengewebe kleiner wird, werden Fett- und Bindegewebe kleiner. Die inaktive Funktion der Brüste stellt sich wieder ein.
Brustentwicklung in der Menopause
In der späten Vormenopause verringern sich die Eierstockfunktionen. Es kommt zu einer Brustregression. In der letzten Phase der Brustentwicklung oder auch Brustregression enthalten die Brüste nur noch dünnes Drüsengewebe.

































