Das Sexualleben bei Frauen, die an Zuckerkrankheit leiden
Welchen Einfluss nimmt die Zuckerkrankheit auf das Sexualleben? Sind durch die Zuckerkrankheit bedingte Schwierigkeiten überhaupt vermeidbar?
Diabetes oder die Zuckerkrankheit nimmt einen negativen Einfluss auf das Sexualleben. (jlp)
Mehr über den Einfluss der Zuckerkrankheit auf die Sexualität finden Sie, wenn Sie dem Link folgen!
Die Folgen von Zuckerkrankheit
Hyperglykämie, ein hoher Blutzuckerspiegel, beeinflusst langzeitig sehr stark das Sexualleben der Frauen aus mehreren Gründen:
1. Der erste Grund für einen negativen Einfluss der Zuckerkrankheit auf das Sexualleben ist psychischer Natur. Mario Skugor, Endokrinologe von der Klinik in Cleveland, ist der Meinung, dass sich Frauen, die an irgendwelcher chronischen Krankheit leiden (zu der auch die Zuckerkrankheit zu zählen ist) über ihr Sexualleben wirklich die wenigsten Sorgen machen.
2. Der zweite Grund für einen negativen Einfluss der Zuckerkrankheit auf das Sexualleben ist physischer Natur. Frauen, die an der Zuckerkrankheit leiden, haben Blutgefäßschädigungen, die eine schlechte Durchblutung im Klitoris- und Scheidenbereich verursachen. William Petit, der Leiter der Abteilung für Zuckerkrankheit im Medizinzentrum in Connecticut, meint, dass die mangelnde Durchblutung außerdem das Erregungsvermögen und die Fähigkeit der Scheide, feucht zu werden, sehr stark beeinträchtigt, was einen schmerzhaften Geschlechtsverkehr zur Folge haben kann.
Wegen der schlechten Durchblutung ist die Scheide nicht feucht genug. (jlp)
Die Zuckerkrankheit wirkt sich zudem auf das Funktionieren des Nervensystems aus. Dieser durch die Zuckerkrankheit ausgelöste Zustand, der sich als eine Nervenschädigung zeigt und zu sexueller Dysfunktion führt, wird diabetische Neuropathie genannt.
Forschungen zufolge sollen sogar 35 % der Frauen, die an Zuckerkrankheit leiden, deswegen Schwierigkeiten im Sexualleben haben. Darunter zu zählen sind unter anderem eine schwache Libido, Schwierigkeiten bei der Erregung und Orgasmusstörungen.
Frauen, die an Zuckerkrankheit leiden, müssen gegen eine schwache Libido ankämpfen. (jlp)
Was kann man gegen die Folgen der Zuckerkrankheit tun?
Der erste Schritt bei sexuellen Schwierigkeiten, die als Folge der Zuckerkrankheit auftreten, ist die regelmäßige Kontrolle des Blutzuckerspiegels. Es empfiehlt sich auch, ein offenes Gespräch über die Sexualität mit dem Partner zu führen. Dr. William Petit ist davon überzeugt, dass bei sexuellen Problemen, die die Folge der Zuckerkrankheit sind, ein langes Vorspiel von sehr großer Bedeutung ist. Deswegen sollte der Partner auf die Frau eingehen können, sich viel Mühe geben und durch ein langes Vorspiel für die nötige Durchblutung der weiblichen Geschlechtsorgane sorgen.
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