Die Fruchtbarkeit des Mannes hängt von vielen Sachen ab
Was verringert die Fruchtbarkeit des Mannes und was können Sie dagegen machen?
Die Fruchtbarkeit des Mannes und ein gesunder Lebensstil gehen Hand in Hand. (PhotoXpress)
Mehr über die Fruchtbarkeit des Mannes finden Sie in unserer Enzyklopädie der Sexualität!
Bei einem gesunden Mann werden bei einer Ejakulation 50 Millionen Samenzellen ausgeschieden. Davon gelangen nur ein oder zwei (in seltenen Fällen mehr) zum Ei, das reif für die Befruchtung ist. Noch vor Kurzem wurden die Form und das Schwimmverhalten der Samenzellen unter dem Mikroskop beobachtet. Heutzutage ermöglicht uns neues Wissen im Bereich der Genetik einen neuartigen Einblick in das Verhalten der Samenzellen. Verschiedene Studien belegen, dass die Samenzahl bei Männern rund um die Welt jährlich fällt. Einige zweifeln das an. Doch eines ist auf jeden Fall sicher: Die Qualität des Spermas, und somit die Fruchtbarkeit des Mannes, hängt von den Lebensverhältnissen und dem Lebensstill ab. Eine gesunde Ernährung und die Sorge um den Körper zeichnen sich auch am Sperma ab. In manchen Fällen muss das Leben komplett umgestellt werden, was eine Zeit lang dauern kann. Obwohl man heutzutage auf schnelle Lösungen aus ist, lohnt es sich, geduldig zu sein. Sie selbst können viel für sich und Ihren Körper tun!
Wodurch wird die Fruchtbarkeit des Mannes beeinträchtigt?
Das Sperma mag keine hohen Temperaturen und enge Kleidung
Sperma ist kein Freund der Hitze. Sperma mag es am liebsten vier Grad kühler, als Ihre Körpertemperatur. In der Praxis bedeutet das für Sie, dass Sie enge Slips, in denen alles schön kompakt verpackt ist, gegen breite Boxershorts aus Baumwolle tauschen sollten. Ein heißes Bad eignet sich zwar gut als Vorspiel, es macht Ihre Samenzellen jedoch eher müde als zu schnellen Schwimmern. Gönnen Sie sich lieber eine erfrischende, kalte Dusche. Einige behaupten, dass auch die geografische Länge und Breite, an denen wir leben, eine Rolle spielen. In den nördlicheren, kälteren Regionen sollten Sie angeblich keine Probleme mit der Zahl und der Bewegungsfreudigkeit der Spermien haben. Anstatt romantischer Sonnenuntergänge und sonnenerhitzter Körper machen Sie Urlaub lieber im Norden.
Die Fruchtbarkeit des Mannes hängt von der Ernährung ab
Vor allem Alkohol, Drogen und einige Medikamente haben einen großen Einfluss auf die Fruchtbarkeit des Mannes. Alkohol wirkt auf die Leber und erhöht zugleich den Östrogenspiegel im Körper, was zu einer Störung des Hormongleichgewichts führt. Nebenbei zerstört Alkohol auch die Sperma produzierenden Zellen. Sperma benötigt für seine Entwicklung drei bis vier Monate, deshalb sollten Sie so lange auf Alkohol verzichten, wenn Sie einen Kinderwunsch hegen. Drogen und Medikamente gehören in die zweite Gruppe. Opiate, Steroide und Medikamente zur Krebsbehandlung sind nur einige davon. Raucher produzieren nur halb so viele Spermien wie Nichtraucher.
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung sorgt für einen gesunden Körper und so auch für gesundes Sperma. Einige Ernährungszusätze wirken sich positiv auf die Samenzahl aus. Folsäure (die in Kalbsleber, Spinat, Bananen, Papaya, Tomaten, Orangen, rohen Eiern, Avocados und Brokkoli zu finden ist) in Kombination mit Zinksulfat kann die Spermienanzahl um 74 % erhöhen.
Die Fruchtbarkeit des Mannes ist morgens am höchsten
Am Morgen ist die Spermienanzahl am höchsten, deshalb zahlt sich Morgensex aus, wenn Sie schwanger werden wollen. Eine Abstinenz von zwei bis drei Tagen erhöht zusätzlich die Spermienanzahl. Wenn Sie in Ihrem Beruf viel sitzen, sollten Sie für Bewegung zwischendurch sorgen, weil sich langes Sitzen negativ auf die Spermaqualität auswirkt. Psychische und physische Erschöpfung wirken auch nicht sehr spermienfördernd. Stress wirkt sich schädlich auf den ganzen Körper aus, deshalb sollten Sie lernen, sich zu entspannen. Äußerst populär sind zurzeit Yoga und andere Meditationsformen. Auch eine Massage kann Stress abbauen und fördert zugleich den Blutkreislauf.
Mehr über die Fruchtbarkeit des Mannes finden Sie in unserer Enzyklopädie der Sexualität!

































