Die häufigsten Risikofaktoren für Prostatakrebs
Welche sind die Risikofaktoren für Prostatakrebs, die das Prostatakrebsrisiko erhöhen? Wir stellen die 4 häufigsten Risikofaktoren für Prostatakrebs vor.
Falsche Ernährung gehört zu den häufigsten Risikofaktoren für Prostatakrebs. (PhotoXpress)
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Risikofaktoren für Prostatakrebs #1: das Alter
Generell gesehen sind aus anatomischen Gründen alle Männer potenzielle Patienten von Prostatakrebs. Ein wichtiger Risikofaktor für Prostatakrebs ist auf jeden Fall das Alter, Prostatakrebs bei Männern unter 40 kommt nämlich sehr selten vor. Am meisten betroffen sind Männer über 45 Jahre alt, ganze 70 % aller Prostatakrebs-Patienten sollen sogar über 65 Jahre alt sein.
Risikofaktoren für Prostatakrebs #2: die Rasse
Den Informationen der Prostate cancer foundation sind Afroamerikaner anfälliger für Prostatakrebs, da sie häufiger als weiße Männer an dieser Krankheit erkranken. Interessanterweise sind Afrikaner weniger anfällig für Prostatakrebs, wenn sie in ihrer Heimat leben, das Risiko steigt erst mit der Emigration in die USA. Dasselbe gilt für die Japaner. Einige Experten sind davon überzeugt, dass die Ursachen dafür in der übermäßigen und ungesunden Ernährung liegen, die diese Männer erst in den USA zu sich nehmen.
Risikofaktoren für Prostatakrebs #3: ungesunde Ernährung und Lebensstil
Prostatakrebs kommt häufiger in Ländern vor, wo die Menschen mehr Tierfette und weniger Gemüse zu sich nehmen. Um das Prostatakrebsrisiko zu senken, empfehlen einige Wissenschaftler den Verzehr von Fischfleisch, welches Vitamin D und Selen enthält, und Soja. Doch eine einheitliche Meinung über eine ungesunde Ernährung als Risikofaktor für Prostatakrebs ist unter den Experten noch nicht vorhanden, weil noch keine eindeutigen Studienergebnisse vorliegen.
Risikofaktoren für Prostatakrebs #4: Fettleibigkeit
Auch Fettleibigkeit, die nicht notwendigerweise mit falscher Ernährung in Verbindung steht, ist ein wichtiger Risikofaktor für Prostatakrebs. Obwohl noch keine endgültigen Ergebnisse vorliegen, sind sich die Ärzte einig, dass Fettleibigkeit zu den häufigsten Risikofaktoren für Prostatakrebs gehört. Sie sind der Meinung, dass Fettleibigkeit und Prostatakrebs eindeutig zumindest insoweit in Verbindung stehen, dass Prostatakrebs bei dicken Männern schwieriger aufzudecken ist.
Fettleibigkeit erschwert eine rektale Untersuchung und eine Röntgenbestrahlung, weil die Knochen von mehr Fettgewebe umgeben werden. Eine zu späte Entdeckung führt zu verspäteter Behandlung, womit die vollständige Heilung infrage gestellt ist. Zudem sollen korpulente Männer eine aggressivere Form von Prostatakrebs aufweisen.
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