Die sechs häufigsten Ursachen für einen schmerzhaften Geschlechtsverkehr bei Männern
Der Schmerz beim Sex ist eine sehr unangenehme Angelegenheit. Männer, die davon betroffen sind, haben oft keine Lust auf Sex. Warum kommt es eigentlich dazu?

Der Schmerz beim Sex ist der Grund dafür, dass ein herbeigesehnter Höhenflug zum Horrortrip wird. (PhotoXpress)
Schmerz beim Sex wegen Peyronie-Krankheit
Die Peyronie-Krankheit ist bei Männern eine der häufigsten Ursachen für Schmerz beim Sex. Dabei handelt es sich um eine sichtbare Krümmung des Penis bei der Erektion, an der ungefähr 2 % aller Männer leiden. Eine leichte Penisverkrümmung kommt sehr häufig vor, falls jedoch noch schmerzhafte Erektionen hinzukommen, ist das möglicherweise ein Anzeichen der Peyronie-Krankheit. Neben der Krümmung kann auch eine Schwellung auftreten, die manchmal nach einiger Zeit von alleine abklingt. Die Krümmung wird meistens durch eine Penisverletzung bei der Erektion verursacht. Eine starke und schmerzhafte Penisverkrümmung kann auch Schmerz beim Sex und Probleme bei der Penetration zur Folge haben. Sie kann sogar zur Impotenz führen. Die Krümmung muss in jedem Fall behandelt werden, wobei die Korrektur operativ oder nicht operativ erfolgen kann. Die Peyronie-Krankheit wird meistens mit Injektionen behandelt. Weil es sich dabei eigentlich um Penisarthritis handelt, kann die Peyronie-Krankheit auch mit Methoden behandelt werden, die bei Arthritis angewandt werden.
Schmerz beim Sex wegen Prostatitis
Dabei handelt es sich um eine Entzündung bzw. Infektion der Prostatadrüse, die Schmerz beim Sex und eine Schwellung unterhalb der Blase verursachen kann. Auch beim Wasserlassen und während der Erektion treten Schmerzen und ein brennendes Gefühl auf. Prostatitis kann durch eine Bakterie ausgelöst werden, die genaue Ursache ist jedoch oft unklar. Die häufigsten Symptome von Prostatitis sind erschwertes und häufiges Wasserlassen, auch mit geringer Urinmenge. Schmerzen im Penis können auch nach der Ejakulation auftreten, meistens an der Penisspitze. Prostatitis wird mit Antibiotika behandelt, man sollte auch viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Bei der Prostatitis ist nur selten ein chirurgischer Eingriff erforderlich.
Schmerz beim Sex wegen Pilzinfektion
Eine Pilzinfektion äußert sich durch Juckreiz. Unsere Haut ist unter bestimmten Voraussetzungen ein guter Nährboden für Pilze. Da sie für ihr Wachstum Feuchtigkeit brauchen, sollten Sie verschwitzte Hosen nie lange anbehalten und gut für Ihre Hygiene sorgen. Eine Pilzinfektion kann Schmerz beim Sex verursachen, mit den entsprechenden Hausmitteln werden Sie die Pilzinfektion los. Ein Mann, der an einer Pilzinfektion leidet, sollte seinen Penis und die Hoden mit echtem Kamillentee waschen und danach gut mit einem Handtuch abtrocknen.
Schmerz beim Sex wegen Entzündung der Harnwege
Meistens handelt es sich um eine Blasenentzündung, die sich als Schmerzen beim Wasserlassen und häufiger Harndrang mit geringer Urinmenge äußert. Die Erreger sind Bazillen, die durch die Harnröhre (eine Röhre, die den Urin von der Blase aus dem Körper leitet) in den Körper eindringen. Eine Therapie ist unausweichlich, weil auch die Nieren von der Entzündung betroffen sein können. Der Schmerz beim Sex ist aufgrund dessen leider unumgänglich. Die Entzündung wird mit Antibiotika behandelt, die in der Regel bereits nach der Einnahme der ersten Tablette anfangen zu wirken.
Schmerz beim Sex wegen Herpes
Wenn ein Mann Penisschmerzen hat, ist auch der Schmerz beim Sex unausweichlich. Das ist jedoch nicht der einzige Grund, wieso er im Falle eines Genitalherpes keinen haben sollte, der Sex könnte nämlich auch den Therapieverlauf negativ beeinflussen und die Partnerin könnte sich anstecken. Der Herpes verursacht meistens Hautreizungen an Genitalien und ist beinahe unheilbar, da man immer wieder davon befallen werden kann. Der psychische Schmerz beim Sex stellt jedoch ein viel größeres Problem dar als der körperliche.
Phimose und Paraphimose
Die Phimose ist eine Verengung der Vorhaut (Präputiums). Dadurch kann die Vorhaut nicht hinter die Eichel zurückgezogen werden. Ungefähr 2 % aller Männer leiden an angeborener Phimose. Das heißt, dass ihre Vorhautöffnung zu eng ist, was die normale Funktion des Penis beeinträchtigt (Wasserlassen, Geschlechtsverkehr, Hygiene). Es gibt mehrere Behandlungsmöglichkeiten, wie z. B. die Beschneidung, operative Erweiterung der Vorhautöffnung, Behandlung mit Steroidsalben und Dehnung der Vorhautöffnung, was der Mann auch mit der Masturbation machen kann. Auch bei Paraphimose handelt es sich um Probleme mit der Vorhaut, hierbei wird jedoch die Eichel des Penis durch die enge Vorhaut eingeklemmt, weswegen die Vorhaut nicht zurückgestreift werden kann. Daraus resultiert dann ein ständiger Schmerz beim Sex.























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