Einfluss von Drogen in der Schwangerschaft

26.08.2009 | Katie M.

Erfahren Sie, welche Medikamente und Drogen in der Schwangerschaft vermieden werden sollten.

 

 

Nimmt die Mutter Drogen in der Schwangerschaft, hat das einen direkten Einfluss auf ihr Kind. (jlp)

Nimmt die Mutter Drogen in der Schwangerschaft, hat das einen direkten Einfluss auf ihr Kind. (jlp)

 

Der Fötus und seine Entwicklung sind vollkommen von der Mutter und ihrem Tun abhängig. Alles was die Mutter in der Schwangerschaft macht, und vor allem zu sich nimmt, beeinflusst das ungeborene Leben. Schwangere Frauen, die in der Schwangerschaft viele illegale aber auch legale Substanzen konsumieren, wie zum Beispiel unterschiedliche Medikamente und Drogen, setzen ihr Ungeborenes zahlreichen Gefahren aus. Die Folgen eines unachtsamen Verhaltens der werdenden Mutter in der Schwangerschaft können dauerhaft sein und das Leben des Kindes stark beeinträchtigen. Zudem sind sie davon abhängig, in welchem Zeitabschnitt der Schwangerschaft ein bestimmtes Mittel konsumiert wurde. Bis zur achten Schwangerschaftswoche soll die Frau das Risiko einer Fehlgeburt eingehen, später kann der Fall eintreten, dass das Kind zu früh oder mit physiologischen beziehungsweise neurologischen Schäden zur Welt kommt. Weiter wollen wir auf die einzelnen Mittel und ihren Einfluss auf den Fötus in der Schwangerschaft eingehen.

Antibiotika

Nicht nur illegale Drogen sind für den Fötus gefährlich, sondern auch bestimmte verschreibungspflichtige Antibiotika können seine Entwicklung negativ beeinflussen. Sie können sogar Taubheit und andere unterschiedliche physiologische Deformationen hervorrufen.

 

Nicht nur Drogen sind in der Schwangerschaft gefährlich. (jlp)

Nicht nur Drogen sind in der Schwangerschaft gefährlich. (jlp)

Alkohol

Obwohl ein Gläschen pro Tag gesundheitsfördernd sein sollte, wäre es besser in der Schwangerschaft ganz auf den Alkohol zu verzichten. Alkohol kann nämlich schwere angeborene Schädigungen verursachen, die unter dem Namen fetales Alkoholsyndrom (FAS) bekannt sind. Dieses Syndrom unterscheidet sich von anderen angeborenen Schädigungen unter anderem dadurch, dass es durch ein abstinentes Verhalten der Frau vollkommen verhindert werden kann. Das fetale Alkoholsyndrom erkennt man vor allem am Untergewicht, Minderwuchs und einem vergleichsweise kleinen Kopfumfang des Kindes. Außerdem treten häufig Sprach-, Hör- und Schlafstörungen auf, die motorischen Fähigkeiten sind beschränkt entwickelt und das Neugeborene kann Anzeichen einer leichten oder schweren geistlichen Behinderung aufweisen.

Zigaretten

Nikotin beeinflusst den Fötus schon in der Schwangerschaft, da es dessen Wachstum in der Gebärmutter behindert, nach der Geburt zeigen sich beim Neugeborenen Abstinenzerscheinungen wie Ruhelosigkeit, Gereiztheit, schwaches Saugen und häufigeres Übergeben. Außerdem kommen Erkrankungen der unteren Atmungsorgane häufiger vor (Lungenentzündung, Bronchitis) oder die Lungen werden in ihrer Leistungsfähigkeit nicht vollkommen entwickelt.

 

Wissen Sie genau, was alles Ihrem Ungeborenen schaden könnte? (jlp)

Wissen Sie genau, was alles Ihrem Ungeborenen schaden könnte? (jlp)

Kokain

Kokain kann, wird es von der werdenden Mutter in der Schwangerschaft konsumiert, vor allem eine Frühgeburt auslösen oder für ein Untergewicht verantwortlich sein. Außerdem belegen Studien, dass Kinder, die als Fötus Kokain ausgesetzt waren, Verhaltensauffälligkeiten aufweisen. Sie sind zum Beispiel während dem dritten und sechsten Monat gereizter, mit eineinhalb Jahren kann es bei ihnen zu Konzentrationsstörungen kommen.

Marihuana

Forschungen zufolge soll Marihuana schon die Zeit vor der Schwangerschaft negativ beeinflussen, indem es die Ovulation stört und somit die Empfängnis erschwert. Obwohl noch nicht völlig klar ist, welche Folgen Marihuana tatsächlich auf das Kind hat, wurde anhand einiger Studien belegt, dass Kinder, die in der Gebärmutter THC ausgesetzt waren, Sehschwierigkeiten haben und etwas weniger intelligent sein sollen.

Aus alledem kommt man demnach zum Schluss, dass der Konsum beziehungsweise die Einnahme bestimmter Substanzen in der Schwangerschaft lieber vermieden werden sollte. Sollte es jedoch nicht anders gehen, ist ärztlicher Rat einzuholen. Nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass bestimmte Substanzen auch die Qualität des Spermas beeinträchtigen, weswegen auch Männer Informationen darüber einholen sollten, welche das sind und welche Folgen sie hervorrufen können.

 



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