Erektionsstörungen können überwunden werden!
Können Sie Ihre Partnerin nicht mehr befriedigen? Ist Ihr Freund schlapp geworden? Schämen Sie sich, ärztliche Hilfe aufzusuchen? Keine Sorge, wir haben viele nützliche Ratschläge vorbereitet.
Ein ungesunder Lebensstil ist oft die Ursache für Erektionsstörungen. (PhotoXpress)
Mehr über Erektionsstörungen finden Sie in unserer Enzyklopädie der Sexualität!
Millionen von Männern leiden an Erektionsstörungen
Die erste Tatsache, deren Sie sich bewusst werden müssen, ist die, dass Sie nicht alleine mit Ihrem Problem sind. Ihr Problem namens Erektionsstörungen teilen noch 152 Millionen Männer weltweit. Fast die Hälfte der Männer zwischen 40 und 70 spürt die Folgen von Erektionsstörungen, auch erektile Dysfunktion oder kurz ED genannt. Sie sollten wissen, dass das Altern nicht die einzige Ursache für Erektionsstörungen ist und dass es mehrere Behandlungsmethoden gibt.
Die möglichen körperlichen Ursachen für Ihren Zustand sind: Gefäßerkrankungen, Diabetes, Nervenkrankheiten, Hormonstörungen, chirurgische Eingriffe, chronische Erkrankungen und unerwünschte Nebenwirkungen von Medikamenten. Zu den psychischen Ursachen werden Beklommenheit, Stress, Depression, Beziehungsprobleme ... gezählt. Oft sind Erektionsstörungen auch die Folge eines ungesunden Lebensstils – Alkohol, Rauchen, zu wenig Bewegung.
Wie weiß ich, wann ich wegen Erektionsstörungen den Arzt aufsuchen sollte?
Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie Probleme mit der Erektion haben, antworten Sie auf folgende Fragen:
- Kriegen Sie eine Erektion und können Sie diese aufrechterhalten, wenn Sie sexuell erregt werden?
- Reicht Ihre Erektion immer für eine Penetration?
- Können Sie eine befriedigende Erektion bis zum Ende des Geschlechtsverkehrs aufrechterhalten?
Wenn Sie eine der Fragen mit NEIN beantwortet haben, ist es Zeit, den Arzt aufzusuchen. Es ist aber schwer, das Eis zu brechen und offen über seine Probleme zu sprechen. Sie wissen nicht, ob Sie sich an Ihren Hausarzt oder eine Spezialisten wenden sollten, es ist Ihnen unangenehm, weil Sie eine junge Ärztin haben, Sie fürchten, andere würden davon erfahren? Ihre Angst ist völlig unbegründet. Ärzte sind es gewohnt, noch viel schlimmere und unangenehmere Sachen zu hören als Erektionsstörungen. Das Gesetzt und ihre Berufsethik verpflichten sie zur Schweigepflicht und außerdem sind Sie nur einer von vielen Patienten, die Ihr Arzt jeden Tag behandelt.
Ihr Arzt wird Sie untersuchen und versuchen, Ihnen zu helfen, deshalb zögern Sie nicht und gehen Sie zuerst zu Ihrem Hausarzt. Damit der Arzt die richtige Diagnose stellen kann, ist es wichtig, dass Sie auf seine Fragen ehrlich und exakt antworten. Fragen über Ernährung und Alkoholkonsum können unangenehm sein, spielen aber eine Schlüsselrolle. Ihr Arzt wird Sie nicht verurteilen, wenn Sie mehr als ein Glas pro Tag trinken, er wird Ihnen raten, wie Sie Ihr Leben umstellen können, er kann Ihnen (leider) nichts befehlen.
Wie fängt man ein Gespräch über Erektionsstörungen an?
Wenn Sie nicht wissen, wie Sie ein solches Gespräch anfangen sollen, haben wir für Sie folgenden Ratschlag: "Mein Sexualleben ist nicht mehr das, was es mal war …"
Sie können sich auch einfach fragen: "Wie soll ich wissen, ob ich an Erektionsstörungen leide?"
Je mehr Sie um den heißen Brei reden, desto schwerer wird es für Sie. In den Wartezimmern liegen oft Informationsblätter über Erektionsstörungen herum, schnappen Sie sich eins und legen Sie es das nächste Mal, mit einem Seufzer, auf den Tisch vor Ihren Arzt. Nach Erstellung der Diagnose wird Ihnen Ihr Arzt eine entsprechende Behandlung vorschreiben oder Sie an einen Spezialisten weiterleiten.
Mehr über Erektionsstörungen finden Sie in unserer Enzyklopädie der Sexualität!































