Geschlechtskrankheiten werden auch durch Oralverkehr übertragen

20.02.2012 | Izabela M

Geschlechtskrankheiten werden auch durch Oralverkehr übertragen. Wir haben eine Liste der Ansteckungsmöglichkeiten für Sie zusammengestellt!

 

 

Oralverkehr Geschlechtskrankheiten 1Oralverkehr schützt doch nicht vor Geschlechtskrankheiten, wie Sie es vielleicht gedacht haben. (PhotoXpress)
Oralverkehr Geschlechtskrankheiten 2In 15 % der Fälle wird Syphilis durch Oralverkehr übertragen.
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Oralverkehr Geschlechtskrankheiten 1
Oralverkehr Geschlechtskrankheiten 2

 

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Obwohl Sie vielleicht fest davon überzeugt sind, dass der Oralverkehr eine sichere Sexualpraktik ist, täuschen Sie sich. In einigen Fällen können Geschlechtskrankheiten von Genitalien auf den Mund und umgekehrt übertragen werden.

Geschlechtskrankheit Nr. 1: HIV

Ungeachtet der Tatsache, dass HIV eher durch ungeschützten vaginalen oder analen Geschlechtsverkehr übertragen wird, muss man sich auch beim Oralverkehr entsprechend schützen, insbesondere, wenn Sie Verkehr mit einer unbekannten oder sexuell sehr aktiven Person haben. Kondome aus Latex, Frauenkondome oder einfach eine Küchenfolie, mit der der Penis oder die Vagina bedeckt werden, bieten guten Schutz. Wenn Sie sich beim Oralverkehr nicht entsprechend schützen, wird das Risiko, mit HIV angesteckt zu werden, höher. Schon die kleinste Wunde im Mund kann verhängnisvoll sein, bei einer direkten Ejakulation in den Mund erhöht sich das Risiko noch mehr. Das Ansteckungsrisiko ist für die aktive Person, die den Fellatio oder Cunnilingus ausübt, höher. Die Gefahr, von der Person angesteckt zu werden, die den Oralverkehr ausübt, besteht nur dann, wenn diese ausgeprägte Wunden im Mund hat. Z. B. Wunden, die bei einer schweren Zahnoperation entstehen.

Obwohl der Genital- und der Lippenherpes von verschiedenen Virenarten hervorgerufen werden (der Genitalherpes von HSV1, der Lippenherpes von HSV2), können sie sich immer noch miteinander vermischen und übertragen werden, deswegen kann man Herpes durch den Oralverkehr bekommen. Der Herpes kann auch dann übertragen werden, wenn die Symptome nicht sichtbar sind. Einige Medikamente können das Risiko zwar senken, sie können es aber nicht völlig abschaffen. Auch wenn Sie sich entscheiden, sich beim Oralverkehr mit einem Kondom zu schützen, sind Sie nicht vollkommen geschützt. Auch mit einem Kondom kann der Virus von Haut auf Haut übertragen werden.

Geschlechtskrankheit Nr. 2: Gonorrhö

In den letzten Jahren ging in den Medien oft die Nachricht von Jugendlichen mit Halsinfektionen um, die die Folge von Gonorrhö sind. Natürlich ist das Ansteckungsrisiko bei der Fellatio höher als beim Cunnilingus. Die Infektionsstelle bei der Frau, der Mutterhals, ist mit der Zunge nämlich schwieriger zu erreichen, weil sie tief innen in der Vagina liegt. Die Behandlung der Halsentzündung ist sehr erschwert und anstrengend. Der effektivste Schutz vor Gonorrhö beim Oralverkehr ist ein Kondom oder eine durchsichtige Küchenfolie.

Geschlechtskrankheit Nr. 3: Chlamydiose

Chlamydiose kann leicht durch Fellatio übertragen werden. Sowohl der aktive wie auch der passive Partner sind gefährdet. Das Ansteckungsrisiko beim Cunnilingus ist klein, jedoch genauso vorhanden wie bei der Gonorrhö.

Geschlechtskrankheit Nr. 4: Syphilis

Syphilis kann durch Oralverkehr sehr leicht übertragen werden. Um unsere Anführung mit empirischen Daten zu bekräftigen, beziehen wir uns auf eine Studie aus den USA, die besagt, dass gut 15 % aller Infektionsfälle gerade durch den Oralverkehr hervorgerufen wurden. Obwohl Syphilis nur dann übertragen werden kann, wenn auch die Symptome vorhanden sind, sind ihre primären und sekundären Anzeichen trotzdem nur schwer zu erkennen.

Geschlechtskrankheit Nr. 5: Hepatitis B

Man kann nicht mit Zuverlässigkeit sagen, dass Hepatitis B durch Oralverkehr übertragen werden kann. Man kann aber mit Sicherheit sagen, dass Hepatitis A sehr leicht mit dem so genannten Anilingus bzw. Oroanalkontakt übertragen wird. Beide Hepatitisarten werden mit einem Impfstoff behandelt.

Der Oralverkehr ist doch nicht so sicher, wie es sich einige vorgestellt haben. Um Oralverkehr zu praktizieren, ist es sehr wichtig, dass Sie Ihren Partner gut kennen, deswegen können ein Arztbesuch und eine Untersuchung nie überflüssig sein.

 

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