Guter Sex hängt von unserer Ernährung ab
Nicht nur, dass wir das sind, was wir essen. Wir haben auch Sex so, wie wir essen. So würde sich jedenfalls die holistische Definition anhören.
Die Ernährung des Menschen und sein Sexualleben stehen in Verbindung, diese Überzeugung tritt zunehmend in den Vordergrund. (PhotoXpress)
Ein Allgemeinrezept gibt es nicht
Ein holistischer Ansatz zur Liebeskunst, der die Ernährung nicht berücksichtigt, wäre unvollkommen. Weil jeder von uns biochemisch gesehen einzigartig ist, gibt es weder eine einheitliche Ernährungsweise weder genügend Zusatzstoffe für alle. Welche die beste Ernährungsweise für ein persönliches und sexuelles Wohlgefühl ist, muss jeder für sich herausfinden.
Über sexuelle Aktivitäten, Ernährung und Zusatzstoffe, die Sie verändern möchten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, der sich auch in Sachen Ernährung auskennen sollte. Es ist bewiesen, dass sich viele sexuelle Störungen durch eine bessere Ernährung verringern oder sogar verschwinden.
Vollwertkost ist für den Körper am besten. Essen Sie, um zu leben. Leben Sie nicht, um zu essen. Zucker, Salz, gesättigte Fette und chemische Zusatzstoffe, wie wir sie in der Nahrung eines Durchschnittsamerikaners finden, können das Sexualleben und die Lustempfindungen beeinträchtigen. Außerdem soll dem Körper gut bekommen, wenn Sie weniger Rauch-, Dosen- und rotes Fleisch zu sich nehmen, da allgemein bekannt ist, dass es Toxine enthält, die die Leber belasten, hohen Blutdruck verursachen und das sexuelle Wohlgefühl reduzieren.
Welche Ernährung schadet dem Sex?
Langwieriger und übertriebener Zuckergenuss kann zu Hypoglykämie und Diabetes führen, beides kann wiederum negativ das Sexualleben beeinflussen. Eine Person mit Hypoglykämie (zu niedriger Blutzuckerspiegel) können Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen und Geistesverwirrung plagen, die Person kann sich depressiv und kraftlos fühlen. Wegen der Nebenwirkungen der Nierendialyse müssen viele Männer mit Diabetes Zink einnehmen, um normal sexuell aktiv zu sein.
Die Zutaten im Alkohol, Tabak und Kaffee reizen die Prostata des Mannes, wie auch der Zucker und das Salz in zu hohen Mengen. Durch das Reizen kommt es zum erhöhten Ejakulationsbedürfnis. Wenn der Mann weniger Ejakulieren und seine sexuelle Energie aufbauen möchte, darf er diese Stoffe nur mäßig zu sich nehmen. Aus demselben Grund sollte man der Harnsäure im roten Fleisch aus dem Weg gehen.
Schlechter Sex wegen falscher Ernährung?
Manche holistischen Ärzte sind der Meinung, dass an sexuellen Problemen überwiegend Giftstoffe, die wir mit der Nahrung zu uns nehmen und der Körper durch die Geschlechtsorgane aussondert, schuld sind. Probleme wie die Frigidität, verringerte Empfindlichkeit der Brust und der Vagina, Ausbleiben des Orgasmus und sogar das Gefühl, dass man mechanisch am Sex beteiligt ist, können, mehr als uns bewusst ist, die Folge falscher Ernährung sein. Auch Impotenz, vorzeitiger Samenerguss (Ejaculatio praecox) und Verlust des sexuellen Begehrens hängen in vielen Fällen mit falscher Ernährung zusammen.
Diese Theorie wird auch durch die Tatsache bekräftigt, dass sich die Ernährung des Mannes auf den Geschmack seines Spermas auswirkt. Auch dann, wenn er Alkohol und Kaffee konsumiert. Aber auch die weiblichen vaginalen Ausscheidungen sollen von der Nahrung beeinflusst werden.
Welcher rote Faden zieht sich nun durch das Dargestellte? Viele sexuelle Störungen (nicht nur die Orgasmusstörungen), von denen wir glauben, sie sind psychischer Natur, können die Folge eines Energiemangels sein. Das sog. Syndrom der gehemmten Libido, das heutzutage häufig vorkommt, kann eher mit der Küche des Kandidaten/der Kandidatin für eine Sexualtherapie als mit seinem/ihrem Kopf in Verbindung stehen.































