Hopfen senkt die männliche Libido
Eine eher unbefriedigende Tatsache für jene, die vor einem seichten Nümmerchen ein Paar Weiße kippen möchten.
Viele „Liebhaber“ einer abendlichen Biertour werden sehr wohl wissen, welche Wirkung solch ein Abenteuer auf die männliche Libido haben kann. (jlp)
Die Herren der Zunft, die es schon öfter darauf anlegten, vor einer heißen Liebesnacht noch eine Biertour zu unternehmen, werden sehr wohl wissen, welche Wirkung solch ein Abenteuer auf die männliche Libido haben kann. Da Hopfen, aus dem Bier bekanntlich gebraut wird, die männliche Libido senkt, kann Mann nach herzhaftem Verzehr dieses zwar doch wohlschmeckenden Getränks im Schlafzimmer dann eher im negativen Sinne von „harten Tatsachen“ sprechen. Da aber Hopfen unter anderem auch kleinere Mengen an Östrogen enthält, entfaltet es in Bezug auf die Libidofrage bei Frauen eine gegensätzliche Wirkung als bei Männern. Klostermönche haben die libidohemmende Wirkung von Hopfen schon vor Jahrhunderten erkannt und griffen diesbezüglich beherzt nach allem, was aus Hopfen zu machen, brauen und zu kochen war. Lassen Sie darum lieber Ihre Partnerin „ein kühles Blondes“ trinken, bevor Sie gemeinsam unter die Decke schlüpfen.
Hopfentee wurde schon vor Jahrhunderten zur Linderung starker Wehmuts- und Depressionsanfälle eingesetzt. (jlp)
Hopfen als Vorreiter von Antidepressiva
Hopfen (Humulus lupulus) ist aber nicht nur gleich Bier, damit wir uns nicht allzu falsch verstehen. Diesbezüglich ist dieser Artikel auch nicht als eine Anti-Bierkampagne gedacht, auf keinen Fall. Das Hauptanliegen dieses Artikels ist es, die Wirkung von Hopfen auf die männliche Libido aufzuzeigen, von Hopfen generell, denn aus Hopfen kann man auch einen wunderbaren Tee kochen. Selbstverständlich auch aus wildem Hopfen, den man an Flussufern und an Waldrändern vorfinden kann, wo der Boden einen hohen Gehalt an Feuchte enthält. Hopfentee wird aus so genannten Hopfendolden gemacht, die man am besten im Spätsommer oder im Frühherbst pflückt. Man trocknet sie dann und lagert in dunklen Gläsern. Der bitterlich schmeckende Hopfentee wurde schon von unseren Uromas und deren Uromas getrunken, um starke Wehmutsanfälle und Depressionsgefühle zu lindern, und das Jahrhunderte bevor Beruhigungstabletten und Antidepressiva überhaupt erfunden wurden. Hopfen wird in geringen Mengen auch heutzutage noch zu medizinischen Zwecken verwendet, und zwar als Beruhigungs- oder als Schlafmittel.
Sollten auch Sie Ihrer Libido eine Auszeit gönnen wollen, so können Sie sich beruhigt einen ausgiebigen Vorrat an Hopfen zulegen. (jlp)
Hopfen vertreibet die männliche Libido aus dem Bewusstsein
Wie schon angesprochen, pflegten Mönche schon vor Uhrzeiten nach Hopfen zu greifen, um ihre männliche Libido zu unterdrücken. Sie waren nämlich aus Erfahrung davon überzeugt, dass Hopfen die männliche Libido aus dem eigenen Bewusstsein verdrängt, sich aber im Gegenzug wohltuend auf die Harnblasenfunktionen auswirkt. Sollten also vielleicht auch Sie Ihrer Libido eine Auszeit gönnen wollen, so können Sie sich beruhigt einen ausgiebigen Vorrat an Hopfen zulegen, in welcher Form auch immer. Um Ihre Nieren und Ihre Leber lieber nicht übermäßig zu beanspruchen, sollte es sich dabei jedoch lieber nicht um kistenweise Bier handeln.
Die Wirkung von Hopfen auf die weibliche Libido soll zurückhaltende Damen zu echten „Tigerinnen“ werden lassen. (jlp)
Die männliche Libido schwindet und die weibliche Libido…
Hopfen kann also die männliche Libido ziemlich erfolgreich eindämmen, auch durch das Östrogen, das er bekanntlich enthält. Und da er östrogenhaltig ist, wird ihm auch gleichermaßen eine aphrodisische Wirkung zugeschrieben, die er auf Frauen ausgiebig entfalten kann. Es sollen vor allem Engländerinnen sein, die auf seine libidobelende Wirkung schwören. Die Wirkung von Hopfen auf die weibliche Libido soll sogar aus eher zurückhaltenden Damen echte Bettköniginnen machen, die vor sexueller Kraft nur so zu strotzen anfangen. Und wenn wir uns noch einmal an unsere Uromas und deren Uromas zurückerinnern: Wie viele Kinder hatte ein Ehepaar durchschnittlich zu deren Zeit noch mal?
Aber, liebe Herren, in der Bettfrage kann Ihnen der Hopfen vielleicht doch hin und wieder zugutekommen. Wie? Wann konnten Sie sich denn zum letzten Mal so richtig gut ausschlafen?

































