Ich habe Angst vor Erektionsstörungen auf ewig!
Erektionsstörungen führen bei Männern oft zu emotionalen Problemen. Oft quellen sie schon aufgrund eines einzigen „Fauxpas“ auf.

Erektionsstörungen führen bei Männern oft zu emotionellen Problemen. (jlp)
Worum handelt es sich bei der Erektion?
Um die Ursachen von Erektionsstörungen zu verstehen, macht es Sinn, wenn man den Erektionsvorgang an sich entsprechend kennt. Wenn der Mann eine Erektion erlebt, ist dieses an sich der Endpunkt einer Folge komplizierter Prozesse, die ihren Ursprung im zentralen sowie im sympathischen Nervensystem haben. Auf die Erektion wirken sich auch psychologische, hormonelle und vaskuläre (Blutkreislauf) Faktoren, andere Reize sowie auch die vom Penis selber ausgehenden Reaktionen aus. Die Erektion gründet entweder auf visuellen und auditiven Reizen oder auf der Reaktion auf Düfte und Berührungen. Die angesprochenen Reize senden vielartige Informationen an das Gehirn und an das Nervensystem, wodurch sich das Blut im Penis aufzustauen anfängt, wodurch die Erektion hervorgerufen und aufrechterhalten wird. Wird der Erektionsprozess durch einen physischen oder einen psychischen Faktor unterbrochen, kommt es zu Erektionsstörungen, die entweder in Form von Erektionsunfähigkeit oder in Form von Unfähigkeit die Erektion zur Gewährleistung von befriedigendem Geschlechtsverkehr aufrecht zu erhalten auftreten können. Faktoren, die die Erektion beeinträchtigen, werden in der Regel in zwei Gruppen unterteilt, und zwar in solche, die psychischen, und solche, die physischen Ursprungs sind.
Bei physischen Ursachen für Erektionsstörungen ist es ratsam, umgehend einen Arzt aufzusuchen. (jlp)
Erektionsstörungen wegen Faktoren psychischen Ursprungs
Fast jeder Mann hat mindestens einmal zeit seines Lebens mit der Unfähigkeit, eine Erektion zustande zu bringen, zu tun, am meisten aufgrund von Faktoren psychischen Ursprungs, denen schon der Hauch vom Alltagsstress Nachdruck verleihen kann. Das Wichtigste ist es, Angstzuständen und Stress vorzubeugen, wenn wir einem geregelten und normalen Sexualleben frönen möchten. Bei einigen Männern keimen Erektionsstörungen mit dem Alter auf, bei den anderen, solchen jüngeren Jahrgangs nämlich, sind sie jedoch psychischen Ursprungs, in Bezug auf jenen Depressionen oft den Titel „Hauptgrund“ für sich beanspruchen. Weitere psychologische Ursachen sind Stress (am Arbeitsplatz wie auch zuhause), der Verlust oder Tod einer naheliegenden Person, Beziehungsprobleme, Müdigkeit und verschiedene Sorgen, die es einem Mann schwer machen, sich im Rahmen intimer Momente zu entspannen. Sollten sich solche Probleme psychischen Ursprungs länger hinziehen und ihre Wirkung auf das Sexualleben bestimmter Paare entfalten, wäre zu einem Beratungsgespräch bei Experten, die Ihnen dabei helfen könnten, Ihre Libido wieder anzukurbeln, mehr als zu raten.

Die Erektion ist ein komplexer Prozess, auf den eine Menge verschiedener Faktoren einwirken.
Erektionsstörungen wegen Faktoren physischen Ursprungs
Beim Ergründen von Faktoren physischen Ursprungs, die Erektionsstörungen zur Folge haben, wird der Arzt als Erstes versuchen, die Möglichkeiten von zu hohem Blutdruck, Diabetes, Herzleiden, niedrigem Hormonspiegel oder Prostatakrebs auszuschließen, die allesamt eine gewichtige Rolle in Bezug auf Erektionsstörungen spielen könnten. Neben den angeführten Ursachen sprechen oft auch Leberzirrhose, Nierenstörungen, der Überfluss an Eisen im Blut und Blockaden der Atemwege ihr Machtwort, wenn Erektionsstörungen an der Tagesordnung stehen. Viele solcher Faktoren physischen Ursprungs können durch richtige Ernährung oder durch körperliche Ertüchtigung entweder gelindert oder gänzlich ausgemerzt werden. Erektionsstörungen sind oft auf verschiedene Erkrankungen des Nervensystems sowie bei über Fünfzigjährigen auch auf den Zustand ihrer Blutgefäße zurückzuführen. Auch langwieriges Rauchen kann der Erektion aufs Unangenehmste "die Flügel stutzen". Das hormonelle Ungleichgewicht in Bezug auf den Testosteron- und den Prolaktinhaushalt kann auch die Entscheidungskraft tragen, wenn es darum geht, ob eine Erektion zustande kommt oder nicht.

Manchmal ist der Grund von Erektionsstörungen nichts anderes als allgemeine Müdigkeit. (jlp)
Erektionsstörungen wegen Traumata
Traumata werden heutzutage zum Glück nicht mehr als Randerscheinung erachtet. In Bezug auf Erektionsstörungen sind sie es nämlich, die oft „sehr laut mitreden“. Die Induratio Penis plastica oder die Peyronie-Krankheit ist sehr eng mit ihnen verbunden. Dabei handelt es sich um eine Penisverkrümmung, die beim Sex ziemlich unangenehm auffällt und eine äußerst unangenehme Wirkung entfaltet. Das Penisgewebe kann als Folge von Traumata (Erschütterungen, Schläge) bei der Erektion durch Penisbruch verletzt werden. In solchen Fällen ist ein Arztbesuch unumgänglich, da ein Penisbruch im Falle von Nichtbehandeln das Sexualleben aufs Unangenehmste beeinträchtigen kann. Es gibt auch andere Faktoren, die bei Erektionsstörungen ihren „Senf“ dazu geben können, wie zum Beispiel längere Radfahrten, obwohl Radhersteller heutzutage dafür sorgen, dass die Sitze so konstruiert werden, um die Hoden, den Penis und den Bereich zwischen den Hoden und dem Anus sehr gut zu entlasten.
Es gilt in allen Fällen, dass Erektionsstörungen erst dann richtig und effizient behandelt werden können, wenn die Gründe dafür klar sind und wenn die entsprechenden Experten mit einer angemessenen Methode zur Heilung jener aufwarten können.























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