Kondome: Welche Größe und welchen Geschmack sollen sie haben?
Kondome gibt es in verschiedenen Größen, Formen, Materialien und Geschmacksrichtungen. Und für welchen entscheiden Sie sich?
Kondome schützen Sie vor einer Schwangerschaft und sexuell übertragbaren Krankheiten. (PhotoXpress)
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Wieso Kondome trotz zahlreicher Ausreden das Richtige für Sie sind!
Kondome sind diese kleinen Dinger aus Gummi, die sich Männer vor dem Sex über ihr steifes Glied streifen, aber sich meistens davor wehren. Sie sollen zu klein bzw. zu groß, sie sollen nicht gefühlsecht sein, sie rufen Allergien hervor und so weiter und so fort, die Ausredenliste der Männer ist sehr lang.
Aber trotzdem sind Kondome ein hervorragender und effizienter Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten, der den Samenerguss in die Scheide mechanisch verhindert. In einem Jahr werden 12 von 100 Frauen schwanger, die mit einem Kondom verhütet haben (effizient in 88 % der Fälle). Die Wahrscheinlichkeit, nach einem Geschlechtsverkehr schwanger zu werden, liegt bei 1 : 1250.
Diesmal nehmen wir also die Kondome für Männer gründlich unter die Lupe. Fangen wir gleich mit der Größe an.
Kondome und ihre Größe
Kondome gibt es in verschiedenen Größen. Wir haben natürlich die Normalgröße, es gibt aber auch solche, die eng anliegen und Kondome im XXL-Format. Die Länge variiert zwischen 160 mm und 220 mm, auch die Breite ist verschieden (ab 49 mm). Wobei einige Kondome unterschiedlich breit an der Peniswurzel im Vergleich zur Eichel sind, und dem Benutzer mehr Lustgefühl bereiten. Auf jeden Fall sollten Sie ein Kondom wählen, das der Größe Ihres Gliedes entspricht. Zu kleine Kondome können nämlich schnell reißen, zu große können vom Penis abrutschen.
Aus welchen Materialien werden Kondome hergestellt?
Auch die Materialien können sich unterscheiden. Heute sind die meisten Kondome aus Latex, d. h. entweder aus Gummi, Plastikmasse oder Tiergewebe. Alle Kondome bieten den gleichen Schutz vor Schwangerschaft, jedoch ist der Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten bei Kondomen aus Tiergewebe nicht so effizient. Für den Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten empfehlen sich Kondome aus Latex, die gleichzeitig auch am leichtesten zugänglich (man kriegt sie fast in jedem Laden) und am billigsten sind. Menschen die allergisch auf Latex reagieren, benutzen Kondome aus Polyurethan. Diese Kondome sind sehr dünn und gefühlsecht, weswegen sie auch Paare benutzen, die nicht gegen Latex allergisch sind. Der Gebrauch von Kondomen aus Polyurethan empfiehlt sich auch für Menschen, die Salben gegen Pilzentzündungen benutzen. Beim Gebrauch von Kondomen aus Polyurethan wird zwar vor Gleitmitteln auf Ölbasis nicht explizit abgeraten, beim Gebrauch anderer Kondome ist es jedoch besser Gleitmittel auf Wasserbasis zu benutzen, da Gleitmittel auf Ölbasis das Kondom porös machen.
Kondome gibt es für alle Geschmäcker!
Kondome können glatt sein oder Rippen und Noppen haben, was dem Paar ein intensiveres Erleben bereitet. Kondome gibt es auch in verschiedenen Geschmacksrichtungen, wie z. B. Menthol-, Bananen- oder Erdbeerengeschmack. Über die Geschmackswahl sollten Sie unbedingt mit ihrer Partnerin reden, da es sein kann, dass ihr nicht alle Geschmacksrichtungen gefallen oder ihr eine so gut gefällt, dass sie ihn nicht mehr aus dem Mund wird nehmen wollen.
Kondome sind einzeln verpackt, in jeder Packung einer. Sie können entweder trocken oder mit einem Gleitmittel auf Wasserbasis bzw. mit Spermiziden beschichtet sein. Spermizide bieten einerseits besseren Schutz vor einer Schwangerschaft, können aber jedoch die Empfänglichkeit für HIV erhöhen. Nonoxynol-9, das im Spermizid vorkommt, kann die Scheide irritieren und das HIV-Risiko erhöhen. Aber auf jeden Fall ist das Benutzen eines Kondoms mit Spermiziden besser als kein Kondom.
Mehr zum Thema Kondome finden Sie in unserer Enzyklopädie der Sexualität!

































