Krankheiten und der Verlust der Libido
Viele Krankheiten führen zum Verlust der Libido. Erfahren Sie, welche das sind, und sagen Sie ihnen den Kampf an.
Der Verlust der Libido ist bei vielen Krankheiten ein großes Problem. (jlp)
Diabetes mellitus und der Verlust der Libido
Der Diabetes beeinflusst sowohl die Sexualität der Männer als auch der Frauen. Bei dieser Krankheit zerstören körpereigene Antikörper, die Insulin produzieren, Zellen der Bauchspeicheldrüse, was zum Insulinmangel führt und den Blutzuckerspiegel beeinflusst. Vor allem ältere Männer, die an Diabetes leiden, haben Erektionsprobleme, deren Libido wird jedoch nicht beeinflusst und auch nicht deren Erektionsfähigkeit. Wenn der Mann verantwortungsbewusst mit der Krankheit umgeht, verringert er damit das Risiko einer Sexualstörung. Falls aber trotzdem Beschwerden sexueller Art auftreten, sollte der Mann einen Arzt konsultieren. Bei Frauen verursacht Diabetes eine trockene Vagina und Juckreiz, die betroffene Frau kann nur schwer einen Orgasmus erreichen, außerdem wird das Risiko einer Infektion erhöht. Obwohl Diabetes das Sexualleben beeinträchtigt, verursacht er keinen Verlust der Libido.
Diabetes beeinträchtigt zwar das Sexualleben, verursacht aber keinen Verlust der Libido. (jlp)
Arthritis und der Verlust der Libido
Arthritis ist eine entzündliche Gelenkerkrankung. Sie äußert sich durch Schwellungen und Morgensteifigkeit der Hände, der Knie oder der Hüftgelenke. Eine schwächer ausgeprägte Arthritis hat meistens keinen Einfluss auf das Sexualleben des Betroffenen, wenn die Arthritis jedoch stark ausgeprägt ist, dann kann sie das Sexualleben sehr beeinträchtigen. Da die Gliedmaßen verkrüppeln, leidet dadurch das Selbstbewusstsein des Betroffenen. Das führt oft zum Verlust der Libido. Die meisten Sexstellungen sind nämlich unbequem, durch die Arthritis in den Händen kann man nur schwer den Partner liebkosen und auch die Selbstbefriedigung ist ein großes Problem. Die Arthritis ist eine häufige Ursache für mangelnde Scheidenfeuchtigkeit. Medikamente, Physiotherapie, viel Bewegung oder ein warmes Bad helfen gegen Schmerzen und sind eine gute Möglichkeit, um das Sexualleben wiederzubeleben.
Die Arthritis hat oft einen Verlust der Libido zur Folge. (jlp)
Schlaganfall und der Verlust der Libido
Ob ein Schlaganfall das Sexualleben beeinflusst oder nicht, hängt von den Folgen des Schlaganfalls ab. Viele Betroffenen leiden unter einem kurzzeitigen oder vollständigen Verlust der Libido, andere haben wiederum keine Probleme mit deren Libido, obwohl sie möglicherweise gelähmt sind. Das Risiko eines erneuten Schlaganfalls durch den Geschlechtsverkehr ist relativ gering.
Herzinfarkt und der Verlust der Libido
Wenn jemand, der einen Herzinfarkt erlitt, auf dem Weg der Besserung ist, dann kann er auch wieder normal Sex haben. Er muss es jedoch erst langsam angehen und nicht übertreiben. Am Anfang soll der Partner die ganze Arbeit machen, der Betroffene soll nur genießen und verwöhnt werden. Nach der Genesung kann der Patient beim Geschlechtsverkehr wieder etwas aktiver werden. Falls er beim Sex in Atemnot gerät, Herzrasen hat oder Schmerzen in der Brust verspürt, die länger als 15 Minuten anhalten, dann muss er unbedingt einen Arzt aufsuchen. Ein Herzinfarkt bewirkt jedoch keinen Verlust der Libido.
Viele Patienten, die einen Schlaganfall erlitten haben, leiden unter einem kurzzeitigen oder vollständigen Verlust der Libido. (jlp)
Epilepsie und der Verlust der Libido
Menschen, die an Epilepsie leiden, haben Krampfanfälle, die durch keine vorausgehende Ursache hervorgerufen werden. Manche betroffenen Männer haben Erektionsprobleme und viele Patienten leiden am Verlust der Libido, da ihr Selbstbewusstsein stark beeinträchtigt ist. Diese Patienten sollten unbedingt einen Experten aufsuchen, der ihnen dabei hilft, ihr Sexualleben wieder in Schwung zu bringen.
Multiple Sklerose und der Verlust der Libido
Patienten mit multipler Sklerose haben oft Probleme mit dem Sexualleben. Männer können keine Erektion bekommen und Frauen haben eine trockene Vagina und können nur schwer einen Orgasmus erleben. Die Symptome dieser Krankheit treten unerwartet auf und klingen genauso unerwartet wieder ab. Die Patienten haben also sowohl gute als auch schlechte Tage. Das Wichtigste dabei ist, dass sie nie aufgeben und alles dafür tun, um ihr Sexualleben auch weiterhin zu genießen.
Depression hat einen sehr großen Einfluss auf die Libido. (jlp)
Depression und der Verlust der Libido
Depression ist eine Krankheit, die einen großen Einfluss auf die Libido des Betroffenen hat. Der Patient hat nämlich kein Interesse an Sex. Darunter leidet die Partnerschaft, deswegen sollte man unbedingt eine Paartherapie machen.


































