Leiden Sie vielleicht an Herpes im Genitalbereich?
Bei Herpes im Genitalbereich handelt es sich um eine sehr lästige sexuell übertragbare Krankheit.
Der Herpes im Genitalbereich keimt öfter bei Frauen als bei Männern auf. (jlp)
Der Herpes im Genitalbereich wird vom sogenannten Humanen Herpesvirus 2 beziehungsweise vom sogenannten Herpes-simplex-Virus des Typs 2 verursacht. Der Herpes im Genitalbereich keimt öfter bei Frauen als bei Männern auf, da der weibliche Genitalbereich durch seine regelmäßig feuchte Umgebung den Herpes-simplex-Viren besseren Nährboden bietet. Leider gibt es gegen den Herpes im Genitalbereich noch kein Medikament, sondern nur verschiedene Mittel, die zur Linderung der Symptome eingesetzt werden. Der Virusträger des Herpes im Genitalbereich wird durch engen Schleimhautkontakt übertragen und kann sich durch das ständige Vermehren in den Epithelzellen immer wieder reaktivieren. Am häufigsten bricht der Herpes im Genitalbereich aufgrund von Stress, Immunschwäche, übermäßigem Sonnen und Menstruation auf.
Die Symptome von Herpes im Genitalbereich
Die Inkubationszeit des Erregervirus beträgt etwa 7 Tage. Danach können verschiedene Symptome ausbrechen, wie zum Beispiel erhöhte Körpertemperatur, schlechteres Allgemeinbefinden, Schmerzen in den Muskeln und in den Gelenken, Kopfschmerzen, vergrößerte Drüsen im Lendenbereich und sichtbare Veränderungen an den Genitalien. Die direkt auf die Genitalien einwirkenden Veränderungen führen zu brennendem Empfinden beim Urinieren, zu Juckreiz und zur Formung kleinerer Bläschen. Diese Bläschen sind anfangs rötlich, füllen sich später jedoch mit Sekret und werden dadurch gelb. Sobald sie aufsprießen, hinterlassen sie zuerst kleinere Wunden, die mit der Zeit verkrusten, bis die Haut nach etwa 10 Tagen wieder verheilt. Bei Männern formen sich solche Bläschen in der Regel auf der Peniseichel, sie können aber auch auf den Hoden ausbrechen. Bei Frauen überdecken sie die ganze Vulva. Breitet sich der Herpes im Genitalbereich bei Frauen bis auf die Vagina aus, so kann er im Extremfall zur Vorform von Gebärmutterhalskrebs führen.
Ein Medikament gegen Herpes im Genitalbereich gibt es leider noch nicht. (jlp)
Wie beugt man Herpes im Genitalbereich vor
Da Herpes im Genitalbereich über den Körperkontakt übertragen werden kann, sollte Safer Sex an erster Stelle stehen. Es sollte im Falle, dass zum Beispiel die Partnerin mit Herpes im Genitalbereich infiziert ist, besonders darauf geachtet werden, dass ihr Vaginalsekret keinesfalls in Berührung mit der Haut des Partners kommt. Da der Erregervirus nicht wärmeresistent ist, kann man sich zum Beispiel nicht in der Sauna oder im Schwimmbad damit anstecken. Keimen bei einem der angesteckten Partner äußere Symptome von Herpes im Genitalbereich auf, so sollte auf Sex verzichtet werden, bis die Haut nach dem Bläschenbefall verheilt.
































