Marihuana fördert die Heilung von Prostatakrebs!
Aktive Inhaltsstoffe der Marihuanapflanze werden schon lange bei der Therapie zur Heilung von Prostatakrebs eingesetzt.
Das Potenzial von Marihuana in Bezug auf die Heilung von Prostata wurde kürzlich in einer Studie bewiesen.
Die wohltuende Wirkung von Marihuana (cannabis indica) auf Krebsleidende und ihr positiver Beitrag zur Heilung von Prostatakrebs sind in den USA seit mindesten 30 Jahren gut bekannt. Natürliche Cannabinoide, aktive Inhaltsstoffe der Marihuanapflanze, hemmen das Krebszellenwachstum, ohne dabei die gesunden Körperzellen anzugreifen. Außerdem wird durch das alternative Heilmittel der Prozess der Heilung für die Patienten aller Arten von Krebs, darunter auch Erkrankte an Prostatakrebs, weniger beschwerlich, da es bei Übelkeit hilft, die Schmerzen lindert, den Appetit anregt und die Allgemeinbefindlichkeit verbessert.
Wie verbessert Marihuana die Chancen der Heilung von Prostatakrebs?
Unter der Leitung von Ines Diaz-Laviada und in Zusammenarbeit mit einigen Kollegen wurde eine Studie über die beschleunigende Wirkung von Marihuana auf die Heilung von Prostatakrebs durchgeführt. Die Resultate wurden im British Journal of Cancer veröffentlicht und zeigen klar an, dass sich das Wachstum der Prostatakrebszellen unter der Einwirkung der Cannabinoide zuerst in vitro deutlich verlangsamt hat. Die Studie wurde anschließend auch durch Experimente an lebenden Labormäusen bestätigt, da dieselben Resultate festgestellt werden konnten. Die Wissenschaftler der Universität Alcala in Madrid haben zum Zwecke der Studie synthetisch hergestellte Cannabinoide verwendet. Das sind synthetische Stoffverbindungen, die bestimmte natürliche Inhaltsstoffe der indischen Marihuanapflanze nachahmen, sich aber nur mit Rezeptoren verbinden, die nicht im Gehirn liegen. Mit diesen synthetischen Nachbildungen wird die alternative Heilung von Prostatakrebs vorhersehbarer und hat weniger Nebenwirkungen.
Die Heilung von Prostatakrebs darf nicht auf das Rauchen von Joints beschränkt werden
Die Direktorin des Institutes Cancer Research UK, Lesley Walker, warnt davor, sich bei der Heilung von Prostatakrebs zu sehr auf das Marihuana und seine positiven Wirkungen zu verlassen. Ihr zufolge stecken die Studien, die den Einfluss von Cannabinoiden auf Krebszellen aufklären würden, erst in den Anfängen, und deshalb wird der Zusammenhang zwischen Marihuana und der Therapie zur Heilung von Prostatakrebs noch lange nicht ausführlich beschrieben werden können.
Durch das Grasrauchen zu besseren Chancen auf Heilung von Prostatakrebs? (jlp)
In der Medizin wird Marihuana derzeit vor allem in Form vom synthetischen Tetrahydrocannabiol (THC) verwendet, und zwar zum Zwecke der Heilung von Krankheitszuständen wie Glaukomen, Krämpfen, bei Übelkeitsgefühlen aufgrund von Chemotherapie, bei gesundheitlichen Problemen in Verbindung mit AIDS und einigen Nervenkrankheiten. Arzneimittel mit einem Tetrahydrocannabiol-Anteil (Dronabinol, Nabinol) zeigen bei den angegebenen Krankheitszuständen nachweislich eine hohe Wirksamkeit. Sie sind jedoch schwerer zugänglich und wesentlich teurer als „Gras“, zwei Eigenschaften, die die Chancen auf Heilung bei Prostatakrebs erheblich beeinflussen können.
































