Orchitis

4.12.2009 | S. K.

Erfahren Sie mehr über Orchitis bzw. die Hodenentzündung, die öfter durch eine Chlamydien-Infektion verursacht wird.

 

 

Orchitis oder die Hodenentzündung kann zur Entzündung der Nebenhoden führen.

Orchitis oder die Hodenentzündung kann zur Entzündung der Nebenhoden führen.

 

Der Hoden gehört zu den so genannten Keimdrüsen (Geschlechtsdrüsen) und produziert Sperma, welches für die Befruchtung des weiblichen Eis und für die Entstehung des Embryos notwendig ist. Der Hoden besteht aus zahlreichen kleinen Samenkanälen, in denen Samenfäden entstehen. Die Spermien sammeln sich in den gemeinsamen Kanälen im Nebenhoden an und reisen von dort durch einen breiteren Kanal, der Teil des Samenstrangs ist, durch die Prostata in die Harnröhre und dann nach außen.

Was verursacht Orchitis?

Orchitis oder die Hodenentzündung kann zur Entzündung der Nebenhoden führen, oder im Fachjargon Epididymitis. Die Nebenhodenentzündung kann ein Symptom für eine Chlamydien-Infektion sein. Deswegen sollten Sie bei Orchitis sicherstellen, dass Sie nicht mit dieser sexuell übertragbaren Krankheit infiziert worden sind.

 

Bei Orchitis sollten Sie sicherstellen, dass Sie nicht mit keiner sexuell übertragbaren Krankheit infiziert worden sind.

Bei Orchitis sollten Sie sicherstellen, dass Sie nicht mit keiner sexuell übertragbaren Krankheit infiziert worden sind.

Kann Orchitis zur Unfruchtbarkeit beim Mann führen?

Orchitis kommt zwar nicht so oft wie die Nebenhodenentzündung vor, Orchitis sollte aber trotzdem sehr ernst genommen werden, weil durch die Entzündung der Hoden die Geschlechts- und Reproduktionsdrüsen in ihrer Funktion eingeschränkt werden. In den meisten Fällen führt Orchitis nicht zur männlichen Unfruchtbarkeit, denn hauptsächlich wird nur ein Hoden entzündet, während der andere normal funktioniert. Orchitis tritt häufig bei Jungen auf, die Mumps haben oder hatten.

 

Orchitis tritt häufig bei Jungen auf, die Mumps haben oder hatten.

Orchitis tritt häufig bei Jungen auf, die Mumps haben oder hatten.

Wie wird Orchitis behandelt?

Wenn Orchitis die Folge einer Nebenhodenentzündung ist, wird sie mit Antibiotika behandelt. Handelt es sich bei Orchitis um eine Viruserkrankung, wird von Antibiotika abgeraten, es werden schmerzlindernde und nicht steroide entzündungshemmende Tabletten verschrieben, wie zum Beispiel Ibuprofen. Diagnose und Behandlung stellt der Urologe fest. Wird die ischämische Orchitis nicht behandelt, kann das zu Hodenatrophie (Verkleinerung des Hodens) führen.

 



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