Pfeiffer-Drüsenfieber oder Kusskrankheit
Beim Küssen tauscht man nicht nur viel Speichen aus, sondern auch einige Viren. Das Phänomen wird umgangssprachlich Kusskrankheit genannt.
Die Kusskrankheit heißt umgangssprachlich so, weil sie meistens durch den Speichelaustausch beim Küssen übertragen wird. (jlp)
Was ist die Kusskrankheit?
Das Pfeiffer-Drüsenfieber oder die Kusskrankheit ist eine Viruserkrankung. Die Kusskrankheit wird durch den Herpesvirus, genauer gesagt durch den Epstein-Barr-Virus, hervorgerufen. Die umgangssprachliche Umschreibung "Kusskrankheit" bekam sie anhand der Tatsache verliehen, dass sie meistens durch den Speichelaustausch beim Küssen übertragen wird. Die Kusskrankheit kommt am häufigsten bei Jugendlichen vor. Nachdem man sich mit der Kusskrankheit infiziert hat, bricht diese nicht sofort aus, sondern erst dann, wenn das Immunsystem geschwächt ist (meistens wegen Stress in der Schule, anstrengendem Sport, Müdigkeit).
Müdigkeitserscheinungen sind ein Anzeichen für die Kusskrankheit. (jlp)
Symptome für die Kusskrankheit
Gegen die Kusskrankheit gibt es kein Heilmittel, nur deren Symptome können gelindert werden. Diese sind: Fieber, Kopfschmerzen, entzündeter und schmerzhafter Rachen, eine Lymphknotenschwellung und manchmal auch Blasen an der Haut. Das auffälligste Anzeichen der Kusskrankheit ist Müdigkeit, sie kann den Körper paralysieren. Man hat keinen Appetit, man hat Gelenkschmerzen, die Leber und die Milz werden größer. Es hilft einzig und allein Bettruhe. Die Kusskrankheit dauert zwischen einer Woche und bis zu mehreren Monaten. Nach einiger Zeit zeigt sich Besserung von selbst. Da es sich um eine Viruserkrankung handelt, ist eine Behandlung mit Antibiotika sinnlos. Wenn die Kusskrankheit noch von einer bakteriologischer Infektion begleitet wird, werden Antibiotika verschrieben.
Mit der Kusskrankheit steckt man sich nicht nur beim Küssen an, sondern auch beim Trinken aus einem infizierten Glas, durch den Gebrauch derselben Zahnbürste, desselben Bestecks kommt eine Infektion schon eher selten vor.
Die Kusskrankheit wird durch den Herpesvirus, genauer gesagt durch den Epstein-Barr-Virus, hervorgerufen. (jlp)
Wenn Sie sich müde fühlen, unter Stress stehen oder in letzter Zeit erhöht körperlich tätig sind, sind das nicht immer Anzeichen einer Depression. Wenn Sie dabei noch Halsschmerzen haben, müssen Sie sich einer ärztlichen Untersuchung unterziehen, wobei anhand einer Blutuntersuchung eine entsprechende Diagnose gestellt wird. Im Fall der Kusskrankheit kommt es selten zu Komplikationen, die Sterberate ist gleich Null. Nach der Behandlung ist die Ansteckungsgefahr zwar noch monatelang vorhanden, sie ist jedoch sehr gering. Der Virus bleibt im Körper bis zum Lebensende, ein neuer Ausbruch der Kusskrankheit kommt aber sehr selten vor.

































