Prostatakrebs und erektile Dysfunktion
Lesen Sie, wie die Behandlung von Prostatakrebs die Erektion beeinflussen kann. Über die Verbindung zwischen Prostatakrebs und Erektionsstörungen.

Prostatakrebs kann zu erektiler Dysfunktion führen. (PhotoXpress)
Prostatakrebs kommt immer häufiger vor
Der Prostatakrebs ist eine Krankheit, die bei den Männern immer häufiger vorkommt. Diese Krebsart wird mithilfe der Androgendeprivationstherapie (ADT) behandelt. Obwohl diese Behandlungsmethode sehr erfolgreich im Kampf gegen den Prostatakrebs ist, hat sie für den Mann auch eine unangenehme Nebenwirkung: die erektile Dysfunktion.
ADT und Prostatakrebs
Bei der ADT handelt es sich um die Entnahme von Androgenen. Die Therapie wird bei der Behandlung von fortgeschrittenem Prostatakrebs angewendet. Wenn das Hormon Androgen entnommen wird, kann das männliche Hormon Testosteron, das das Tumorwachstum fördert, nicht mehr produziert werden.
Dr. Ithaar H. Derweesh vom Wissenschaftlich-medizinischen Zentrum in Tennessee hat zugegeben, dass die erektile Dysfunktion in der Prostatakrebsproblematik bis jetzt nicht sehr oft erwähnt wurde. Aus diesem Grund kann man auch in der Fachliteratur nicht viel über diese Verbindung finden. Bisher war als Nebenwirkung von ADT nur eine etwas verringerte Libido bekannt.
Wie hoch ist die Zahl der Patienten, bei denen nach der ADT erektile Dysfunktion als Nebenwirkung auftrat?
Da das Gebiet noch nicht näher erforscht war und nur wenige Informationen zur Verfügung standen, haben die Forscher im Wissenschaftlich-medizinischen Zentrum in Tennessee eine Studie gemacht, in die 395 Männer im fortgeschrittenem Prostatakrebsstadium und verschriebener ADT-Therapie eingeschlossen wurden. Die Studie dauerte 15 Jahre. 14,4 % der Patienten klagten über Erektionsstörungen nach der Androgendeprivationstherapie, bei 70 % kamen sie wiederholt vor.
Wie kann die erektile Dysfunktion behandelt werden?
Ein sehr wirksames Mittel ist Viagra. Auf die Behandlung der erektilen Dysfunktion mit Viagra haben ganze 47 % der Männer positiv reagiert.























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