Prostatektomie oder Prostataentfernung: die Folgen
Wir stellen die Folgen einer Prostataentfernung beim Mann vor.
Eine Prostataentfernung wirft viele Frage auf. (PhotoXpress)
Folgen der Prostataentfernung
Eine Prostataentfernung ist nötig, wenn diese zu einer Größe heranwächst, sodass das Wasserlassen erschwert ist, oder wenn sich Krebs bildet. Weil die Prostata einen Teil der Samenflüssigkeit produziert, kann die Abwesenheit dieser Flüssigkeit dem Mann große Sorgen bereiten. Nach einer Prostataentfernung kommt es nämlich zu keiner Ejakulation mehr, weil das Sperma, welches in den Hoden produziert wird, zurück in die Blase fließt. Dafür verantwortlich ist nach einer Prostataentfernung eine offene Harnblase auch bei männlicher Erregung. Sollte der Mann die Befürchtung haben, unfruchtbar geworden zu sein, wird ihm der Rat des Sexologen Robert Martham zugutekommen, der sich auch einer Prostataentfernung unterziehen musste. Dieser empfiehlt, nach einem Orgasmus in ein Glas zu urinieren, um festzustellen, ob sich Sperma im Urin befindet.
Nicht selten wird nach einer Prostataentfernung der Orgasmus vom Mann vollkommen anders erlebt. Der Mann sollte darauf gefasst sein, dass die Höhepunkte weniger intensiv werden, was jedoch nicht die Regel ist. Es kann auch sein, dass die Orgasmen nach einer Prostataentfernung intensiver erlebt werden. Es hängt vom Mann ab.
Durch die Prostataentfernung kann auch die Potenz des Mannes angegriffen sein, was einer Studie zufolge bei 20 % der Männer der Fall sein soll. Doch in Bezug auf die Prostataentfernung und Impotenz sollte man berücksichtigen, „dass mit keiner Sicherheit behauptet werden kann, dass gerade die Prostataentfernung an der Impotenz schuld ist.“ Für die Impotenz können auch andere Faktoren (Angst vor dem Versagen, Kummer, …) verantwortlich sein.
Die meiste Angst vor dem Verlust der Libido nach einer solchen Operation (bei Mann und Frau) ist demnach vollkommen unbegründet und hängt lediglich von der Einstellung ab.






























