Riesige Klitoris oder Klitoromegalie

15.03.2010 | Z. J.

Klitoromegalie, auch Klitorishypertrophie oder Megaloklitoris genannt, ist die medizinische Bezeichnung für eine riesige Klitoris.

 

 

Von Klitoromegalie ist die Rede, wenn die äußere Klitoris (3 bis 4 mm Breite und etwa 4 bis 5 mm Länge) anormale Maße aufweist.

Von Klitoromegalie ist die Rede, wenn die äußere Klitoris (3 bis 4 mm Breite und etwa 4 bis 5 mm Länge) anormale Maße aufweist.

 

Über Klitoromegalie wird gesprochen, wenn die Klitoris von abnormer Größe ist und es sich nicht um eine Vergrößerung im Zuge von Erregung handelt. Diese meist angeborene Fehlbildung wird in der Regel operativ behandelt. Es ist schwer einzuschätzen, wann es ich um eine abnorme Vergrößerung handelt. Der ungefähre Richtwert bedeutet das Überschreiten der Größe von etwa 35 mm2. Die Durchschnittsgröße der äußeren Klitoris beträgt etwa 3 bis 4 mm in Breite und etwa 4 bis 5 mm in Länge.

In den offensichtlichsten Fällen gilt Klitoromegalie als äußeres Merkmal einer intersexuellen Person bzw. eines Zwitters. Ein Mädchen kann schon mit einer Klitoromegalie geboren werden, diese Fehlbildung kann sich aber auch zu einem späteren Zeitpunkt des Lebens einstellen.

Ursachen für Klitoromegalie

Wenn Mädchen schon mit Klitoromegalie geboren werden, so quillt die Fehlbildung daraus, dass die Adrenaldrüsen beim Fötus zusätzliche Androgene produzieren. Diese Anomalie wird als kongenitale adrenale Hyperplasie bezeichnet.

Die andere mögliche Ursache ist das so genannte Fraser-Syndrom bzw. eine autosomal-rezessive kongenitale Störung.

Die Ursachen für erworbene Klitoromegalie, die sich zu einem späteren Zeitpunkt des Lebens einstellen können, sind endokrines hormonelles Ungleichgewicht infolge des Syndroms der Polyzystischen Ovarien, Erkrankungen der Eierstöcke und der endokrinen Drüsen und klitorale Zysten. Manchmal können die Ursachen aber auch leider nicht klar festgestellt werden.

 

Ein Fall von Klitoromegalie.

Ein Fall von Klitoromegalie.

 

Klitoromegalie als Folge von Medikamenten

Auch anabolische Steroide (Anabolika), einschließlich Testosteron, können Klitoromegalie hervorrufen. So etwas kommt oft bei der Ersatzhormontherapie infolge der Geschlechtsumwandlung vor. Bei Bodybuilderinnen, die Androgene einnehmen, können sich Klitoromegalie und eine gesteigerte Libido als Folgen einstellen. Auch bei Frauen, die Testosteron im Zuge ihrer Hormonbehandlung im Falle einer schwachen Libido, im Falle von Osteoporose oder im Falle von Depressionen einnehmen, erleben Klitoromegalie oft als eine der Hauptnebenwirkungen.

Behandlung von Klitoromegalie

Die Klitoromegalie wird durch operative Klitorisreduktionsplastik korrigiert, im Zuge jener das Gefäßnervenbündel der Klitoris erhalten wird. Das Sexualleben der Patientinnen wird durch den Eingriff verbessert, da die Empfindsamkeit der Klitoris wieder angeregt wird.

 

In den offensichtlichsten Fällen gilt Klitoromegalie als äußeres Merkmal einer intersexuellen Person bzw. eines Zwitters.

In den offensichtlichsten Fällen gilt Klitoromegalie als äußeres Merkmal einer intersexuellen Person bzw. eines Zwitters.

 

Vorsätzlich induzierte Vergrößerung der Klitoris

Bei der vorsätzlich induzierten Vergrößerung der Klitoris handelt es sich um eine bewusste Vergrößerung durch verschiedene Anwendungsweisen von Testosteron und mithilfe verschiedener Klitorispumpen. Zu Klitorispumpen wird in solchen Fällen auch oft von Sexualtherapeuten geraten.

 



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