Sagen Sie NEIN zu Chlamydia-Infektionen und Unfruchtbarkeit!
Die Chlamydia-Infektion ist eine der meist verbreiteten sexuell übertragbaren Krankheiten. Lesen Sie alles über Chlamydia-Infektionen!
Vor einer Chlamydia-Infektion schützt man sich am besten mit einem Kondom. (PhotoXpress)
Die Chlamydia-Infektion ist eine der meist verbreiteten sexuell übertragbaren Krankheiten, die vor allem junge Menschen zwischen 16 und 24 Jahren gefährdet. Sehr oft zeigt sie keine erkennbaren Merkmale. Man entdeckt und heilt sie deshalb oft zu spät, was der Gesundheit sehr schaden kann! Die Behandlung kann einfach und wirksam sein, man muss aber die Chlamydia-Infektion rechtzeitig entdecken.
Chlamydia-Infektion bei Männer
Die Chlamydia-Infektion kann eine unspezifische Harnröhreninfektion (uretritis) verursachen. Spezifisch sind: leichte, manchmal sogar kaum bemerkbare Ausscheidung aus der Harnröhre, leichtere Schwierigkeiten beim Urinieren, begleitet mit einem brennendem Gefühl, häufigere oder erschwerte und ungleichmäßige Urinausscheidung. Diesartige Erkrankungsursachen zeigen sich nach dem Geschlechtsverkehr, und die Inkubationszeit dauert eine bis zwei Wochen. Wird die Infektion nicht rechtzeitig behandelt, führt das zur chronischen Entzündung. Das kann weitere verschiedene Verwicklungen verursachen, wie die Prostataentzündung (prostatitis), Nebenhodenentzündung (epididimitis) oder sogar die Unfruchtbarkeit. Männer, bei denen die Chlamydia-Infektion nicht geheilt wird, sind ihre ständige Quelle und Überträger!
Und wie ist es mit Chlamydia-Infektion bei Frauen?
Mit Chlamydia werden der Gebärmutterhals und die Harnröhre infiziert. Die Zeichen von uretritisa (Harnröhreninfektion) sind ähnlich wie bei Männer. Die Gebärmutterhalsentzündung (cervicitis), verläuft aber meistens mit wenigen Symptomen. Eine vergrößerte Ausscheidung gelber Farbe aus der Scheide ist möglich, so wie die Blutung nach dem Geschlechtsverkehr. Die Inkubationszeit der Gebärmutterhalsinfektion tretet eine bis zwei Wochen nach dem Geschlechtsverkehr mit dem infizierten Partner.
Junge Mädchen sind wegen der physiologischen Besonderheiten, und weil sie auch mehrere Sexualpartner haben, mehr Infektionsgefährdet.
Wird die Chlamydia-Infektion nicht behandelt, verursacht sie die Genitalienentzündung, beeinflusst die Gebärfähigkeit und vergrößert das Risiko für die Bauchhöhlenschwangerschaft, Unfruchtbarkeit, Vorkommen der späteren Fehlgeburt oder der Frühgeburt.
Chlamydia kann aber auch von der Mutter auf das neugeborene Kind übertragen werden. Sehr häufig kommt sie bei Frühgeborenen vor, als Chlamydia-Augeninfektion und Chlamydia-Lungenentzündung. Möglich ist auch die Bindehautentzündung, wenn die Finger im Kontakt mit der Vaginalauscheidung waren.
Welche sind die Risikofaktoren?
Das wichtigste ist das riskante Muster des Sexualbenehmens der beiden Partner. Die jungen Leute sind aus physiologischen Gründen für die Infektionen anfälliger, dazu tragen aber auch die psychologischen Merkmale der jungen Generation bei: sie sind sich nicht bewusst, ihnen fehlen die Informationen und sie tragen zu wenig Verantwortung für ihr eigenes Sexualleben.
Wie schützt man sich entsprechend vor der Infektion?
Die beste Verhüttung ist ein monogames Verhältnis von beiden Partnern. Das Infektionsrisiko wird geringer, wenn wir keinen Sex haben mit dem Partner, bei dem die Wahrscheinlichkeit der Chlamydia-Infektion besteht. Weil es aber sehr schwer zu wissen ist, wer der Träger und Überträger der Infektion ist, ist die Vorsorge beim Sex selbst sehr wichtig.
Das beste Schutzmittel ist ein Kondom aus Latex, den wir vom Anfang bis zur Ende des Geschlechtsverkehrs (vaginal, oral oder anal) gebrauchen. Das Kondom muss bei jedem Geschlechtsverkehr gewechselt werden. Erwünscht ist auch das Gebrauch des Gleitmittels auf Wasserbasis, das Gleitmittel auf Ölbasis kann das Kondom beschädigen. In die Scheide führen Sie auch Spermizidmittel ein, aber nur nach der Gebrauchsanleitung des Herstellers. Vermeiden Sie groben Sex, damit Sie die Haut, die Oberfläche der Scheide, die Schleimhautmembran im Mund oder im Mastdarm nicht beschädigen, was die Blutung verursachen kann.
Das Diagnostizieren und die Behandlung
Die Chlamydia-Infektion diagnostiziert man bei einer mikrobiologischen Untersuchung der Muster von Harnröhre, Gebärmutterhals oder Urin, die man klinisch entnimmt. Die einfachen Infektionen des Gebärmutterhalses und der Harnröhre behandelt man mit Antibiotikum (Piranozide, Tetracikline, Kinolone). Das Medikament Azitromicin darf man nur in Form einer einmaligen Dosis mit der Zustimmung des Patienten vorschreiben.
Damit Ihr Sexualleben gesund bleibt, folgen Sie den vorgegebenen Sicherheitsanweisungen. Im Fall dass es zu einer Chlamydia-Infektion kommen soll, suchen Sie sofort entsprechende fachliche Hilfe auf, weil die langwierige Infektionen auch Unfruchtbarkeit verursachen können.






























