Selbstuntersuchung beugt Brustkrebs vor!
Brustkrebs gehört zu den häufigsten Krebsart bei Frauen, deswegen ist es wichtig, mithilfe der Selbstuntersuchung die Krankheit rechtzeitig zu entdecken!
Die Selbstuntersuchung beugt gegen Brustkrebs vor. (PhotoXpress)
Brustkrebs gehört zu den heimtückischsten Krankheiten in der entwickelten Welt. Deswegen spielt Selbstuntersuchung der Brüste eine entscheidende Rolle bei der Frühentdeckung von kanzerogenen Bildungen. Wenn der Krebs früh genug entdeckt wird, liegen die Heilungschancen größer.
Wann und wie oft sollte die Selbstuntersuchung durchgeführt werden?
Mit der Selbstuntersuchung sollte die Frau nach dem 20. Lebensjahr anfangen, und zwar jeden Monat nach ihrer Periode. Am besten den zehnten Tag nach Beginn der Periode, weil die Brüste dann nicht so empfindlich sind. Falls Ihre Periode unregelmäßig ist oder Sie schon in der Menopause sind, dann wählen Sie einen Tag im Monat aus, an dem Sie die Selbstuntersuchung durchführen werden. Brustkrebs entwickelt sich nämlich sehr schnell und er kann sich innerhalb eines Monats stark ausarten.
Jedes dritte Jahr sollten Sie zu einer Vorbeugeuntersuchung zu Ihrem Hausarzt gehen. Frauen über 50 sollten zweijährlich eine Röntgenuntersuchung der Brüste machen lassen, die so genannte Mammographie.
Auf welche Symptome sollten Sie bei der Selbstuntersuchung achten?
Sie sollten sofort zum Arzt, wenn Sie bei der Selbstuntersuchung einen Knoten in der Brust ertasten (am häufigsten im oberen Quadrant der Brust), wenn die Brusthaut wie Orangenhaut aussieht, geschwollen oder gerötet ist, wenn die Brustwarzen eingesunken sind, wenn Sie einen Ausfluss aus den Warzen entdecken oder Ihre Lymphknoten in den Achselhöhlen angeschwollen sind.
Wie wird die Selbstuntersuchung durchgeführt?
Sie können die Selbstuntersuchung auf fünf verschiedene Arten durchführen: vor dem Spiegel, im Bett, stehend, liegend oder unter der Dusche. Und wie? Ziehen Sie sich bis zur Taille aus und stellen Sie sich mit den Händen am Körper vor den Spiegel. Sehen Sie sich Ihre Brüste an und achten Sie dabei auf die oben aufgezählten Veränderungen.
Mit der Selbstuntersuchung der Brust werden Sie sich vielleicht das Leben retten. (PhotoXpress)
Heben Sie Ihre Arme über Ihren Kopf und achten Sie auf mögliche Veränderungen der Form und Position Ihrer Brust, der Warzen und der Haut. Legen Sie Ihre Hände auf die Hüften, neigen Sie sich nach vorne und achten Sie wiederum auf mögliche Veränderungen.
Heben Sie Ihre linke Hand und tasten Sie mit der rechten Hand die ganze Brust und deren Umgebung ab. Vergessen Sie nicht die Achselhöhlen. Wiederholen Sie das Gleiche an der anderen Brust. Am einfachsten ist das unter der Dusche. Wiederholen Sie das gleiche Verfahren liegend, weil die Brust in dieser Position weniger angespannt ist. Legen Sie unter die Achselhöhle ein Kissen oder ein Handtuch.
Mit einer regelmäßigen Selbstuntersuchung der Brust können Sie gut gegen die häufigste Krankheit der modernen Zeit angehen, denn eine frühe Entdeckung der kanzerogenen Bildungen vergrößert die Heilungschancen. Die Selbstuntersuchung sollte deshalb zur Routine werden und davon zeugen, wie sehr Sie sich schätzen und um Ihre Gesundheit sorgen.































