Sind Sie schwanger?
Die ersten Anzeichen für eine Schwangerschaft können relativ früh bemerkt werden. Achten Sie auf Ihren Körper!
Die häufigsten und ersten Anzeichen für eine Schwangerschaft: Müdigkeit, Schwindelgefühle und Übelkeit. (PhotoXpress)
Nachdem klar ist, dass sie schwanger sind, meinen viele Frauen, sie haben es sofort gefühlt. Dass sie schon beim Eindringen des Samens in die Eizelle wussten, dass sich etwas in ihnen verändert. Vielleicht ist doch etwas dran, aber es gibt auch zuverlässige Anzeichen für eine Schwangerschaft. Die einzelnen Anzeichen geben uns keine Sicherheit, aber wenn man sie als Ganzes betrachtet, kann man mit hoher Wahrscheinlichkeit sagen, dass eine Frau schwanger ist.
1. Anzeichen für eine Schwangerschaft: Volle und weiche Brüste
Es ist allgemein bekannt, dass die Brüste vor der Geburt des Kindes größer und voller werden. Dies kann schon in einer oder zwei Wochen nach der Zeugung passieren. Das Niveau von Progesteron und Östrogene ist so hoch, dass mehr Flüssigkeit in der Brust angesammelt wird und sie sich weicher, schwerer aber auch empfindlicher anfühlen.
2. Anzeichen für eine Schwangerschaft: Leichte Blutung aus der Scheide
Diese Blutung verunsichert meist Mädchen, da sie wie eine Menstrualblutung aussieht. Trotz ungeschütztem Sex denkt die Frau, dass sie die Regel bekommen hat und geht von keiner Schwangerschaft aus. Zur Blutung kommt es 6 bis 12 Tage nach der Befruchtung durch die Einnistung des befruchteten Eis an der Gebärmutterwand (Einnistungsblutung). Jegliche unerwartete Blutung ist ein Grund zum Arzt zu gehen, insbesondere wenn sie eine Schwangerschaft vermuten. Die Ärzte geben vor allem auf drei mögliche Komplikationen Acht: Abtreibung, Bauchhöhlenschwangerschaft und spezielle Infektionstypen.
3. Anzeichen für eine Schwangerschaft: Müdigkeit
Eine Schwangerschaft ist für den Körper sehr stressvoll. Die Körpertemperatur steigt, die Belastung für das Herz und der Herzschlag werden höher. Hinzu kommen das hormonelle Ungleichgewicht und die Müdigkeit. Es ist wichtig, dass Sie viel trinken und somit den Blutdruck regulieren. Leichte und vitaminhaltige Nahrung hilft dem Körper, sich in den ersten Schwangerschaftswochen an die inneren Veränderungen zu gewöhnen.
4. Anzeichen für eine Schwangerschaft: Häufiges Wasserlassen
Für das häufige Wasserlassen ist der erhöhte Blutzufluss in die Nieren verantwortlich. Erst im späteren Stadium der Schwangerschaft drück das Kind auf die Blase und ist der Grund für das häufige Wasserlassen. Achten Sie darauf, dass Sie genügend trinken, wenn es beim Urinieren brennt, suchen Sie ihren Arzt auf, es kann sich um eine Entzündung handeln.
5. Anzeichen für eine Schwangerschaft: Verdauungsprobleme und Übelkeit
Die Hormone sind immer an allem schuld. Progesteron verlangsamt viele Körperprozesse, unter anderem auch die im Verdauungstrakt. Im Magen sammelt sich zu viel Nahrung an, die Folge sind Erbrechen oder Durchfall. Die Übelkeit ist die Folge von Gonadotropin (hCG), eines Hormons, das die Mutter schon vor der letzten Menstruation im Blut hat. Je höher das Niveau dieses Hormons ist, desto stärkere Übelkeit verspürt die Frau (z. B. bei Zwillingen). Die Reaktionen des Körpers auf bestimmte Nahrung können auch ein Abwehrmechanismus des Körpers bedeuten, der alles ausscheiden möchte, was dem Kind schaden könnte (freie Radikale, Nitrate, …).
6. Anzeichen für eine Schwangerschaft: Stimmungsschwankungen, Blähungen, Krämpfe und Kreuzschmerzen
Wieder sind die Hormone schuld. Alles Anzeichen, die man mit dem prämenstruellen Syndrom (PMS) verwechseln kann.
7 Anzeichen für eine Schwangerschaft: Schwindelgefühle und Ohnmachtsanfälle
Progesteron bewirkt einen leichten Anstieg der Körpertemperatur. Die Blutgefäße werden erweitert und der Blutdruck fällt. Außerdem dauert es ein bisschen länger, das Blut beim Aufstehen aus der Gebärmutter zurück in den Kopf zu pumpen. Schwindelgefühle können auch die Folge von tiefem Blutzucker sein. Deswegen essen Schwangere gut und reichlich, stehen langsam auf und trinken viel.
8. Anzeichen für eine Schwangerschaft: Kopfschmerzen
Am Anfang der Schwangerschaft klagen Frauen häufig über Kopfschmerzen, die mit der fortschreitenden Schwangerschaft immer weniger werden. Wie in den meisten Fällen ist auch für dieses Symptom Progesteron verantwortlich. Kopfschmerzen können auch die Folge von Dehydrierung und Anämie (Blutarmut) sein.































