Stellen Sie die Hepatitis B nicht in Abrede!
Hepatitis B ist eine Form der Lebervirusinfektion - Gelbsucht. Wir stellen ein paar Eigenschaften von Hepatitis B vor.
Hepatitis B ist eine gefährliche Geschlechtskrankheit. (PhotoXpress)
Mehr über die Hepatitis finden Sie in unserer Enzyklopädie der Sexualität!
Zwischen 3 und 6 % der Weltpopulation soll mit Hepatitis B infiziert sein. Sie auch Sie darunter?
Hepatitis B kann Leberversagen auslösen
Ähnlich wie bei Hepatitis A handelt es sich auch bei Hepatitis B um eine Vireninfektion, der Unterschied liegt nur in der Infektionsmöglichkeit. Bei Hepatitis B sind diese Möglichkeiten geringer, da nur 10 % der Erkrankten auch gleichzeitig Infektionsträger sind. Das bedeutet, dass die Möglichkeit, einen anderen zu infizieren, nur bei 10 % liegt. Die chronische Hepatitis B kann im schlimmsten Fall Leberversagen oder einen Leberkrebs verursachen.
Wie kann man sich mit Hepatitis B infizieren?
Zur Infizierung mit Hepatitis B kommt es am häufigsten beim Austausch von Körperflüssigkeiten wie Blut, Speichel, Sperma, Urin und vaginale Ausscheidungen wie z. B. Menstruationsblut. Man kann sich auch über die Muttermilch beim Stillen anstecken. Zur Infektion mit Hepatitis B kann es somit durch ungeschützten Geschlechtsverkehr, eine Bluttransfusion, gebrauchte unsterile Spritzen oder, wie schon erwähnt, in der Zeit während und nach der Schwangerschaft kommen, wenn die Mutter mit dem Virus infiziert ist.
Welche sind die Anzeichen für Hepatitis B?
Es ist interessant, dass unmittelbar nach der Infektion die Krankheitsanzeichen nicht erkennbar sind. Die Anzeichen für Hepatitis B sind Müdigkeit, Übelkeit, schlechter Appetit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Fieber. Der Urin ist dunkel- und der Stuhl hellfarbig. Die Inkubationszeit liegt zwischen 4 und 28 Wochen. Die infizierte Person übersteht die Krankheit in vier bis acht Wochen, wenn es sich um keine chronische Erkrankung handelt. Viele Patienten überstehen Hepatitis B, ohne dass die Krankheitsanzeichen überhaupt erschienen wären. Hepatitis B lässt sich durch eine Blutuntersuchung diagnostizieren.
Die Behandlung von Hepatitis B
Gegen Hepatitis B ist noch kein Medikament gefunden worden, doch man kann sich vor der Infektion mit einer Impfung schützen. Bei chronisch erkrankten Patienten kann man durch Medikamente die mögliche Leberkrebserkrankung oder das Leberversagen verhindern. Mütter, die während der Schwangerschaft oder unmittelbar nach der Geburt Infektionsträgerinnen sind, werden mit Antibiotika behandelt. Der beste Schutz vor Hepatitis B ist der Kondom.
Mehr über die Hepatitis finden Sie in unserer Enzyklopädie der Sexualität!






























