Viagra steigert sexuelles Verlangen depressiver Frauen!

19.12.2009 | T. F.

Viagra scheint eine sehr vielseitige Pille zu sein: Es verhilft impotenten Männern zu einer Erektion und steigert das sexuelle Verlangen depressiver Frauen.

 

 

Antidepressiva beeinträchtigen sexuelles Verlangen. (jlp)

Antidepressiva beeinträchtigen sexuelles Verlangen. (jlp)

 

Antidepressiva dämmen sexuelles Verlangen ein!

Neueste Studien haben gezeigt, dass die kleine blaue Pille auch auf das Sexualleben der Frauen, deren sexuelles Verlangen wegen der Einnahme von Antidepressiva im Keller ist, eine positive Wirkung hat.

Eine regelmäßige Einnahme von Antidepressiva, wie Prosac, Paxil, Celexa und andere, beeinträchtigt stark das sexuelle Verlangen und folglich die Qualität des Liebeslebens, da sie zur sexuellen Dysfunktionen (u. a. Anorgasmie) führen kann.

 

 

Frauen können oft wegen der Antidepressiva keinen Orgasmus erleben. (jlp)

Frauen können oft wegen der Antidepressiva keinen Orgasmus erleben. (jlp)

 

Die Verringerung der Dosis oder die Einnahme anderer Antidepressiva kann das sexuelle Verlangen wieder steigern, jedoch den ursprünglichen Zustand nicht wieder ganz herstellen. Deswegen beenden auch viele Frauen und Männer die Behandlung mit Antidepressiva. Das sexuelle Verlangen kommt somit von alleine wieder, ihr Liebesleben verbessert sich, doch ihr mentaler Zustand kann sich wieder verschlechtern und zu erneuten Depressionen führen.

Die Einnahme von Antidepressiva ist einerseits positiv, da sie die Serotoninmenge im Gehirn erhöht, andererseits jedoch die Freisetzung von Dopamin im Gehirn verhindert, was zur Orgasmushemmung führen kann.

Viagra steigert sexuelles Verlangen

Weil Antidepressiva eine Reihe von Nebenwirkungen aufweisen, haben Forscher eine umfassende Studie durchgeführt, und die Auswirkungen von Viagra auf das sexuelle Verlangen und das Orgasmuserleben beobachtet.

 

Viagra gibt Frauen wieder ihr sexuelles Verlangen zurück. (jlp)

Viagra gibt Frauen wieder ihr sexuelles Verlangen zurück. (jlp)

 

In einem Zeitraum von acht Wochen wurden 98 Frauen vor ihrer Menopause untersucht, das Durchschnittsalter betrug 37 Jahre. Während der Behandlung litt das Sexualleben aller Frauen an den Nebenwirkungen der Antidepressiva. Die Studie sah wöchentlichen Geschlechtsverkehr und davor die Einnahme von Viagra vor. Die Ergebnisse der Studie waren zufriedenstellend, da sich bei allen 98 Frauen das sexuelle Verlangen und das Liebesleben positiv verändert haben. Das Orgasmuserleben hat sich verbessert, das sexuelle Verlangen und die Fähigkeit der sexuellen Erregung sind gleich geblieben.

Die blaue Wunderpille hat aber nicht nur positive Nebenwirkungen, Kopfschmerzen, eine Rötung und Abschuppung der Haut, usw. sind negative Folgen der Einnahme von Viagra. Doch es wiegt trotzdem die unerwünschten Nebenwirkungen der Antidepressiva auf, weswegen die Patienten die Behandlung mit Antidepressiva nicht mehr abbrechen.

 



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