Viele Vergewaltigungsopfer werden unter Drogen gesetzt
Viele Täter setzen ihre Vergewaltigungsopfer unter Drogen. Dazu benutzen sie oft GHB oder Ketamin.
Vergewaltigungsopfer werden oft mit Ketamin gefügig gemacht.
Die beliebtesten Vergewaltigungsdrogen sind Rohypnol, Ketamin und GHB. Da über die Wirkung von Rohypnol auf das Vergewaltigungsopfer bereits die Rede war, sprechen wir heute über Ketamin und GHB. Die meisten Vergewaltigungsopfer, die mit einer dieser Drogen betäubt wurden, können sich danach an nichts mehr erinnern, deswegen werden die meisten Vergewaltiger nie gefasst.
Die Wirkung von GHB auf das Vergewaltigungsopfer
GHB wirkt entweder als Entaktogen, Muskelrelaxans oder Schlafmittel. Es ist auch unter dem Namen liquid Ecstasy bekannt, obwohl es keine chemische Verwandtschaft zu der Partydroge Ecstasy hat. Es beeinflusst das Zentralnervensystem. In geringen Mengen wirkt es ähnlich wie Alkohol, entspannend und euphorisierend. In größeren Mengen ist GHB sehr gefährlich, es verursacht Wahrnehmungsverschiebungen, Sprachstörungen, starke Schläfrigkeit, plötzliches Einschlafen bis hin zur Bewusstlosigkeit oder sogar Koma, Atemlähmung, Blutdruckabfall, epileptische Anfälle oder einen Kreislaufschock. Seine Wirkung hängt von der Dosierung ab und dem Körpergewicht des Konsumenten. GHB darf nicht zusammen mit Alkohol oder anderen Drogen eingenommen werden, da es dadurch eine noch gefährliche Wirkung hat. Es setzt normalerweise nach ungefähr zehn Minuten bis einer Stunde ein und kann bis zu drei Stunden lang anhalten, es dauert jedoch noch einen ganzen Tag, bis man sich wieder völlig normal fühlt. Ein regelmäßiger Konsum von GHB führt zur körperlichen und psychischen Abhängigkeit.
GHB ist eine durchsichtige und geruchlose Flüssigkeit, die auf den ersten Blick mit Wasser vergleichbar ist. Es ist auch in Form von Pillen, Kapseln oder Pulver erhältlich. Es schmeckt leicht salzig, in einem Getränk fällt das jedoch nicht auf. Da es eine kurzzeitige Amnesie verursacht, ist GHB eine sehr beliebte Vergewaltigungsdroge. Das Vergewaltigungsopfer kann sich danach an nichts erinnern und der Täter kommt meistens unbestraft davon.
Wenn die Droge in ein Getränk gemischt wird, tappt das Vergewaltigungsopfer völlig ahnungslos in die Falle.
Die Wirkung von Ketamin auf das Vergewaltigungsopfer
Ketamin ist sowohl ein Hypnotikum als auch ein Analgetikum und wird vor allem in der Veterinärmedizin, der Notfallmedizin und in der Pädiatrie gebraucht. Ketamin ist als eine durchsichtige Flüssigkeit oder als weißes Pulver erhältlich. Er verursacht Halluzinationen, schaltet den Geruchs- und Geschmackssinn aus, der Konsument hat das Gefühl, als würde er aus dem eigenen Körper austreten, er nimmt Musik und Stimmen nur verzerrt wahr, seine Emotionen nehmen ab, seine Handlungsfähigkeit und Wahrnehmung sind stark eingeschränkt, sein Schmerzempfinden wird stark gemildert oder abgeschaltet. Ketamin erhöht den Blutdruck und den Puls, verursacht Übelkeit und Erbrechen. Das Abklingen des Rausches wird von Schwäche- und Schwindelgefühl begleitet. Eine Überdosis endet oft mit dem Tod. Wenn Ketamin zu häufig konsumiert wird, kann es Gehirn- und Nervenschäden verursachen. Auch Ketamin darf mit keinen anderen Drogen oder Alkohol konsumiert werden.
Da Ketamin geruchlos, farblos und geschmacklos ist, ist es eine beliebte Vergewaltigungsdroge. Das Vergewaltigungsopfer kann sich nicht bewegen und dadurch keinen Widerstand leisten. Später kann sich das Vergewaltigungsopfer an nichts mehr erinnern.
































