Warum erleben manche Frauen nie einen Orgasmus?
Eine Frau leidet an psychogener Anorgasmie (auch Orgasmusstörung genannt), wenn sie keinen Orgasmus erleben kann. Weiterlesen lohnt sich!
Möglicherweise kann sie deshalb keinen Orgasmus erleben, weil sie dem Partner nicht vertraut oder er ihr zu wenig Aufmerksamkeit schenkt. (PhotoXpress)
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Frauen erleben keinen Orgasmus trotz Klitorisstimulation
Bei der äußersten Form der psychogenen Anorgasmie kann auch die Klitorisstimulation keinen Orgasmus hervorrufen. Es helfen also auch keine Sexstellungen, bei denen die Frau leicht an die Klitoris herankommt und sie während der Penetration problemlos selbst stimulieren kann. Nur um es klarzustellen, es ist nicht von einer Frau die Rede, die sich dafür schämt und sich nicht traut, das zu tun, sondern von einer Frau, die das macht, und sie trotzdem keinen Orgasmus erleben kann. Das Problem solcher Frauen liegt darin, dass sie zu angespannt sind, unter psychischen Blockaden leiden und den Sex mit einem Mann nicht so genießen können, wie sie es sollten. Die Ursachen sind natürlich tief in ihrem Inneren verwurzelt. Eine so ernste Störung kann nämlich nicht einfach von heute auf morgen auftreten, deswegen sind die Gründe in der Vergangenheit zu suchen.
Wenn eine Frau keinen Orgasmus erleben kann, ist oft der Mann schuld
Von der psychogenen Anorgasmie sprechen Psychologen dann, wenn "eine Frau unter psychischen Blockaden leidet, die sie daran hindern, sich in einer sexuellen Beziehung mit einem bestimmten oder irgendeinem Mann völlig zu entspannen und den Sex zu genießen. Hemmende Faktoren sind z. B. Angst vor einer Überraschung oder Schwangerschaft, unsittlicher Geschlechtsverkehr, sexuelle Gewalttätigkeit des Partners, ihre Unzufriedenheit mit seiner Haltung ihr gegenüber, das Gefühl, vom Partner vernachlässigt zu werden, oder vielleicht sogar sein Alkoholismus". Wenn wir diese Aussage mit anderen Worten wiedergeben, trägt vor allem der Partner oft die Schuld daran, dass seine Partnerin keinen Orgasmus erleben kann. Er schenkt seiner Liebsten zu wenig Aufmerksamkeit, Zärtlichkeit und alledem, was guten Sex ausmacht. Wenn eine Frau schlechte Erfahrungen mit einem Partner gesammelt hat, kann sich das unbewusst auf die nächste Beziehung übertragen. So ist ihr Orgasmus schon von Beginn an zum Scheitern verurteilt. Auch Streitereien und Unzufriedenheit außerhalb des Schlafzimmers, die sich anhäufen und für Stress und schlechte Laune sorgen, können das Sexualleben und damit natürlich auch den Orgasmus erheblich beeinträchtigen. Die Frau kommt in einer solchen Beziehung immer seltener zum Höhepunkt, nach einiger Zeit kann sie aber auch keinen Orgasmus mehr erleben.
Frauen erleben keinen Orgasmus wegen Traumata aus der Kindheit
Das Leben eines Menschen setzt sich aus seinen vergangenen Erlebnissen zusammen und gründet häufig auf Kindheitstraumata. Falls seine Vergangenheit auf irgendeine Art traumatisch war und langfristige Folgen hinterließ, spiegelt sich das natürlich noch in der Gegenwart wider, und das hat gravierende Folgen für unser Sexualleben. Oder mit den Worten, viele Frauen sind sehr unsicher und leiden oft an Minderwertigkeitskomplexen. Eine häufige Ursache dafür sind schlechte Erfahrungen mit einem ehemaligen Liebhaber, von dem sie sich abwertende Bemerkungen über ihr Äußeres anhören musste oder er sogar mit einer jüngeren bzw. attraktiveren Geliebten durchgebrannt ist, weswegen die Partnerin langfristige Schäden davongetragen hat. Es kann sich aber auch um sogenannte Schuldgefühle gegenüber der Mutter bzw. um Unterordnung ihr gegenüber handeln, was ein normales Sexualleben dieser reifen Frau unmöglich macht und sie dadurch auch keinen Orgasmus erleben kann.
Frauen erleben keinen Orgasmus wegen der Beziehung zu ihrer Mutter
Eine Frau, die in erwachsenen Jahren immer noch ihrer Mutter untergeordnet ist, kann keine normale Beziehung mit einem Mann führen. Sie geht keine Liebesbeziehungen ein, sie hat Angst vor Männern und hat kein Vertrauen in die sexuelle Liebe. Normalerweise trifft die Mutter Entscheidungen über ihr Eheleben, die Tochter vernachlässigt ihren Ehemann und lässt zu, dass ihn ihre Mutter kritisiert und erniedrigt. Bei jedem Streit mit dem Partner hat eine solche Frau nur einen Zufluchtsort – die Arme ihrer Mutter, daher auch der Ausdruck Mutterkomplex. Das ist eine Frau, die ohne Zustimmung ihrer Mutter keine Entscheidungen trifft, die ihrem Mann ohne einen besonderen Grund die kalte Schulter zeigt und ihm trotzt. Das alles führt natürlich zwangsläufig dazu, dass so eine Frau keinen Orgasmus erleben kann, da sie nicht dazu in der Lage ist, den Sex zu genießen. Ihre Mutter hat natürlich auch selbst schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht, deswegen redet sie ihrer Tochter ein, dass alle Männer schlecht sind. Falls die Tochter trotzdem der Liebe verfällt und sie sogar genießt, leidet sie an starken Schuldgefühlen, da sie es wagt, ihrer Mutter zu trotzen, und so geht der Teufelskreis wieder von vorne los.
Frauen erleben keinen Orgasmus, weil sie ihr Partner nicht mehr antörnt
Eine weitere mögliche Ursache der psychogenen Anorgasmie ist natürlich auch der Umstand, wenn das sexuelle Begehren gegenüber dem Partner nachlässt. Womöglich weil sie ihm nicht mehr vertraut oder weil er sich mit den Jahren veränderte, sich gehen ließ, dem Alkohol verfiel und egoistisch sowie zu unaufmerksam wurde, vor allem in Sachen Sex. Vielleicht ist nach den vielen Jahren einfach der Funken erloschen, da die Partner aufgehört haben, um die Beziehung zu kämpfen, oder es handelt sich um latente Homosexualität, mit der sich die Frau ihr ganzes Leben lang insgeheim auseinandersetzt, jedoch Angst davor hat, sich die wahren Wünsche einzugestehen. Und was kann sie dagegen tun? Sie sollte unbedingt so schnell wie möglich einen Sexologen bzw. Eheberater aufsuchen und eine Psychotherapie machen.
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