Wenn eine Frau den Entschluss zur Brustreduktion fasst

26.09.2011 | Izabela M

Eine Brustreduktion erleichtert vielen Frauen den Alltag, birgt jedoch auch ihre Risiken.

 

 

Brustreduktion

Die Brustreduktion ist eine Alternative für Frauen mit zu großen oder asymmetrischen Brüsten. (PhotoXpress)

 

Schon Mitglied bei Intimate Medicine? Registriere dich kostenlos oder folge uns auf Facebook!

 

Was ist eine Brustreduktion?

Die Brustreduktion ist ein operativer Eingriff, bei dem das überschüssige Gewebe und die überschüssige Haut der Brust entfernt werden. Die Brüste werden also verkleinert und umgeformt. Zu einer Brustreduktion entschließen sich Frauen, die zu große Brüste haben oder deren Brüste asymmetrisch sind, also eine Brust sichtlich größer ist als die andere. Beim Eingriff werden auch die Brustwarzen versetzt, wobei der Warzenhof (Areola) verkleinert werden kann. Bei der Brustreduktion wird ein ankerförmiger Schnitt gemacht, damit das Gewebe erfolgreich entfernt werden kann. Der Chirurg muss also einen Schnitt um den Warzenhof machen, der dann bis zum unteren Teil der Brust und unter der Brust vom Brustbein bis zur Achselhöhle geht. Wenn der überschüssige Teil der Brust entfernt ist, werden die Öffnungen mit Nähten verschlossen. Manchmal müssen die Brustwarze und der Brustwarzenhof entfernt und nach oben versetzt werden. In manchen Fällen kann es deswegen zum Gefühlsverlust in den Brustwarzen kommen. Die Brustreduktion dauert 3 bis 5 Stunden, meistens ist keine Hospitalisierung nötig. Die Patientin kann nach sechs Wochen den Stütz-BH abnehmen, der verhindert, dass das Gewicht der Brust die Operationswunden zu sehr beansprucht. Nach einigen Monaten verblassen auch die Narben.

Gründe für eine Brustreduktion

Frauen entscheiden sich dann für eine Brustreduktion, wenn sie das Gewicht, die Größe, die Form oder die Festigkeit ihrer Brüste verändern wollen. Dieser Eingriff kommt vor allem dann infrage, wenn die Brüste das alltägliche Leben einschränken. Wegen großer und schwerer Brüste können Nacken-, Rücken- und Wirbelsäulenschmerzen auftreten und übermäßiges Schwitzen unter oder zwischen den Brüsten verursacht oft dermatologische Probleme, wie gereizte Haut oder einen Ausschlag. Frauen mit großen Brüsten haben oft eine gebeugte Körperhaltung und ihr BH trägt so viel Gewicht, dass er auf den Schultern Vertiefungen hinterlässt. Die großen Brüste schränken ihre Besitzerin bei vielen Sportaktivitäten ein, sie findet auch nur schwer einen passenden BH bzw. ein Oberteil. Weitere Gründe, wieso sich eine Frau für den Eingriff entscheidet, sind ihr Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein.

Was erwartet einen nach der Brustreduktion?

Sofort nach der Brustreduktion werden die Wunden mit einer Gaze und elastischem Verband versorgt oder es wird ein spezieller medizinischer BH angelegt. In manchen Fällen wird in jede Brust eine Drainage angebracht, um Blut und Flüssigkeit aus der Brust abzuleiten. Die Nähte werden nach einer oder zwei Wochen entfernt. Einige Frauen verspüren noch ein paar Tage nach der Brustreduktion Schmerzen oder ein unangenehmes Gefühl in den Brüsten, was durch Schmerzmittel behoben werden kann. Schwellungen und blaue Flecke können bis zu ein paar Wochen lang anhalten, beim stetigen Tragen eines BHs können die Schwellungen etwas zurückgehen. Die Frau kann nach einigen Wochen wieder ihr normales Leben aufnehmen, sie sollte aber noch einen Monat nach der Brustreduktion keine schweren Lasten heben und anstrengendere Sportaktivitäten meiden. Es bleiben Narben zurück, sie verblassen jedoch nach einigen Monaten. Nach der Brustreduktion muss man die Empfehlungen des Arztes über das Aufstehen aus dem Bett, die Hygiene, die Ernährung und die Lockerungsübungen befolgen.

Risiken einer Brustreduktion

Obwohl Frauen nach der Brustreduktion sehr zufrieden, selbstbewusst, befreit von körperlichen Schmerzen und voller Leben sind, birgt diese Schönheitsoperation genau wie jede andere auch einige Risiken. Die unangenehmsten sind sichtbare Narben, Asymmetrie der Brust oder der Brustwarzen, Gefühlsverlust in den Brustwarzen und Einschränkung der Stillfähigkeit nach der Brustreduktion. Weitere mögliche Nebenwirkungen sind Schmerzen, Schwellungen, Juckreiz oder eine Anästhetikaunverträglichkeit. Es können auch Komplikationen auftreten, wie stärkere Blutungen während der Operation, eine Infektion, innere Blutungen oder eine nicht zufriedenstellende Lage der Brustwarzen. Die schlimmste Nebenwirkung, die bei der Brustreduktion auftreten kann, ist zweifellos, wenn man mit dem Ergebnis unzufrieden ist. Gerade deshalb sollte man die Entscheidung für die Brustreduktion nicht auf die leichte Schulter nehmen.

 

Du willst deine Sexualität verbessern? Besuche unsere Enzyklopädie der Sexualität!

 

 



Bewertung 4.83 (6 Bew.)
Ihre Bewert.: 

Girl des Tages

Letzte Forumbeiträge

boy1997
boy1997 22. May 2012 Hallo ich bin 16 Jahre alt und wollte euch fragen ob ihr schon mal beim männerarzt wart um euch dort am Penis und an...
Untersuchung beim Männerarzt
GOhq
GOhq 11. May 2012 der Name ist Programm: Schwimmendes Monaco auf der teuersten Yacht der Welt
Einfach und bequem verreisen!
luscious
luscious  4. May 2012 Ich würde wirklich sehr gerne den Po meiner Freundin lecken, und glaube auch, dass es ihr gefallen würde... Nur leider...
Po-Lecken

Umfrage

ANKETA