Wenn Sie stillen, achten Sie auf Ihre Ernährung!
Viele junge Mütter wissen nicht, wie sie ihre Ernährung umstellen sollen, damit das Neugeborene durch das Stillen so wenig wie möglich beeinflusst wird.
Wie sich das Stillen auf das Neugeborene auswirkt, hängt auch von der Ernährung der Mutter ab. (jlp)
Stillende Mütter wollen natürlich wissen, welche Ernährung ihnen und ihrem Kind in jener Zeit am besten bekommt und welche Lebensmittel sie lieber meiden sollten. Grundsätzlich ist alles erlaubt, die Kalorienzufuhr sollte jedoch um zusätzliche 500 Kalorien am Tag erhöht werden. Trotzdem können Frauen, die sich fürs Stillen entschieden haben, auch durch die Umstellung der Ernährung dem Neugeborenen und sich selbst einen leichteren Start in das neue Leben ermöglichen.
Die Ernährung während des Stillens sollte abwechslungsreich und ausgewogen sein
Natürlich sind die Gewohnheiten bezüglich der Ernährung von Volk zu Volk und von Land zu Land verschieden. Deshalb kann man keine allgemeinen Kriterien festlegen, welche Ernährung beim Stillen erlaubt ist und welche nicht. In manchen Teilen der Welt werden bestimmte Speisen oder Produkte gemieden, während sie andernorts der Menschen täglich Brot sind. Trotzdem ist es möglich aufzuzeigen, wie die Ernährung einer stillenden Mutter im besten Fall sein sollte: wenig Zucker, Fett, Koffein, und Salz, stattdessen eisen- und faserhaltige Lebensmittel wie Fleisch, dunkelgrünes Gemüse, Brokkoli, Bohnen, getrocknete Früchte, Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte. Durch die richtige Ernährung gestärkt, werden Sie jeden Tag ausgeruht und bereit fürs Stillen sein. Dabei dürfen Sie jedoch nicht vergessen, dass die beste Diät ohne ausreichende tägliche physische Betätigung nichts bringt.
Viele Frauen entscheiden sich fürs Stillen, um ihrem Kind nur das Beste zu bieten. Dabei spielt die Ernährung der Mutter eine entscheidende Rolle. (jlp)
Einige Tipps für die Ernährung beim Stillen
Nach der Geburt fällt es so mancher jungen Mutter sehr schwer, sich anderen Dingen als dem Neugeborenen zu widmen. So liegt die eigene Ernährung nach dem Versorgen, dem Wickeln, dem Stillen und dem Knuddeln des Neuzuwachses weit hinten an zweiter Stelle. Doch ein gesundes und stillgerechtes Essen kann man mit wenigen Handgriffen sehr schnell und unkompliziert zubereiten, um so etwas Gutes für das Kind und seinen Körper zu tun. Hier ein paar Vorschläge:
- Mischen Sie Ihren Frühstücksflocken oder dem Glas Joghurt etwas getrocknetes Obst oder ein paar Beeren hinzu. Wenn Sie es eher herzhaft mögen, können Sie den Frischkäse-Aufstrich mit etwas fein gehacktem Paprika, Karotten oder Quark verfeinern.
- Geben Sie dem Salat immer ein paar Bohnen oder Erbsen hinzu.
- In Ihrem Kühlschrank sollte immer schon geschnittenes und gewaschenes Gemüse bereitstehen. Das können Sie im Supermarkt schon so vorbereitet kaufen oder Sie schneiden es selbst. So haben Sie immer einen gesunden Snack zur Hand und müssen nicht zu salzigen Cracker oder Chips greifen.
- Wenn Sie nicht auf Kuchen und Plätzchen verzichten können, entscheiden Sie sich für die aus Vollkornmehl mit zusätzlichem getrockneten Obst und Haselnüssen, die Ihren Körper mit Faserstoffen und Eiweiß versorgen.
- Ein guter Eiweißlieferant sind Eier, deshalb sollten Sie im Kühlschrank immer ein hart gekochtes Ei haben, das Sie sich zwischendurch gönnen können.
- Essen Sie viel frisches Obst und Gemüse.
- Trinken Sie viel Wasser - warten Sie dabei nicht, bis Sie Durst bekommen, denn der ist bereits ein Zeichen von Dehydration.
Diese Produkte machen Ihre Ernährung babytauglich und Sie fürs Stillen bereit
- Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte (außerhalb der Saison auch aus der Dose);
- getrocknete Früchte, Rosinen, Haselnüsse, Walnüsse, Mandeln, Samen (Sesam, Sonnenblumenkerne);
- Vollkornprodukte (Reis, Flocken, Pasta, Brot).
Allgemein gilt, dass sich die junge Mutter bezüglich ihrer Ernährung nicht stark einzuschränken braucht und ihr Essen weiterhin genießen sollte. Wenn Sie dann noch auf bestimmte ungesunde Ernährungsgewohnheiten verzichten, die weder fürs Stillen noch für jeglichen anderen Lebensabschnitt empfehlenswert sind, und sich von Ihrem Arzt über die geeignetste Ernährung speziell für Sie beraten lassen, werden Sie mit dem Stillen dem Kind die Vorteile bieten können, die Sie sich erhofft haben.































