Wie fühlt sich Sex unter Drogen an?
Jeder kennt das Motto Sex, Drugs & Rock'n'Roll. Ist Sex unter Drogen wirklich so gut?
Sex unter Drogen ist oft ein großer Reinfall. (PhotoXpress)
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Ob Alkohol, Marihuana oder Zigaretten, jede Droge beeinflusst das Sexualleben des jeweiligen Konsumenten. Erfahren Sie, wie ein Mensch, der unter dem Einfluss von Drogen steht, den Sex erlebt.
Sex unter Drogen #1: Alkohol
Obwohl Alkohol sehr beliebt und eine Geburtstagsparty ohne Alkohol keine richtige Party ist, ist der Alkohol trotzdem eine Droge, die abhängig macht und den Sex beeinflusst. Wenn man Alkohol in kleinen Mengen genießt, ist man entspannter, offener und selbstbewusster. Vor allem beim ersten Date hilft es ungemein, wenn man sich etwas Mut antrinkt. Wenn man jedoch zu tief ins Glas schaut, kann eine heiße Liebesnacht schnell ein böses Ende nehmen. Man kann zum Beispiel mit einer Person im Bett landen, mit der man normalerweise nicht einmal im Traum ausgehen würde. Wenn es überhaupt so weit kommt. Alkohol wirkt sich nämlich negativ auf die Erektion des Mannes aus. Wenn der Mann zu viel Alkohol trinkt, kann er meistens die Erektion vergessen. Ein regelmäßiger Alkoholkonsum verursacht Erektionsstörungen und beeinflusst das Sperma. Der Alkohol tötet die Spermien ab oder schädigt sie, weswegen die Gefahr einer Fehlgeburt oder Behinderung des Kindes größer ist. Der Alkohol beeinflusst auch das Sexualleben der Frau. Wenn eine Frau betrunken ist, werden ihre Genitalien schlechter durchblutet, wodurch die Scheide austrocknet. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen beeinträchtigt der Alkohol die Libido. Wir können also sagen, dass der Sex unter dieser Droge meistens alles andere als gut ist.
Sex unter Drogen #2: Amphetamine
Drogen wie Ecstasy beeinflussen vor allem das Sexualleben der Männer. Viele Männer, die solche Partydrogen nehmen, berichten, dass sie beim Sex unter Drogen entweder keine Erektion bekommen können oder die Erektion schmerzhaft ist und nicht abklingen will. Manche Männer können unter Einfluss von Drogen trotz Sex oder Masturbation nicht zum Orgasmus kommen. Das ist vor allem dann der Fall, wenn sie mit den Amphetaminen übertreiben. Andernfalls ist eine Ejakulation zwar möglich, sie verursacht jedoch ein unangenehmes Gefühl in den Hoden. Eine extrem große Menge von Amphetaminen kann sogar spontane Orgasmen auslösen, jedoch auch zum Herzversagen führen.
Sex unter Drogen #3: Kokain
Kokain hat eine ähnliche Wirkung auf den Sex wie die Amphetamine. Er führt vor allem zu Erektionsstörungen. Kokain steigert in geringen Mengen das sexuelle Verlangen, eine Kokainabhängigkeit bedeutet jedoch oft das Aus für Sex. Kokain ist auch ein lokales Anästhetikum, deswegen tragen ihn manche Männer auf den Penis auf, um beim Sex länger durchzuhalten.
Sex unter Drogen #4: Nikotin
Ähnlich wie die anderen Drogen beeinträchtigt auch Nikotin die Erektion. Raucher sind außerdem einem doppelt so hohen Risiko ausgesetzt, impotent zu werden, als Nichtraucher. Sie produzieren weniger Sperma, das möglicherweise geschädigt ist. Wenn solches Sperma eine Eizelle befruchtet, besteht ein großes Risiko einer Fehlgeburt oder das Kind leidet später an gesundheitlichen Problemen. Auch wenn die Eltern schon vor der Zeugung ihres Kindes das Rauchen aufgegeben haben, ist ihr Kind trotzdem einem erhöhten Risiko ausgesetzt, an Krebs zu erkranken.
Sex unter Drogen #5: Marihuana
Marihuana hat die erste halbe Stunde nach dem Genuss eine euphorisierende Wirkung und fördert die Libido. Danach wirkt sie nur noch beruhigend. Regelmäßiger Marihuanakonsum wirkt sich negativ auf die Libido aus und verändert den Menstruationszyklus der Frau. Die Einnahme dieser Droge hat keine langfristigen Folgen für die Sexualität. Die Konsumenten selbst berichten jedoch von positiven Auswirkungen dieser Droge auf den Sex. Sie behaupten, der Sex sei sinnlicher und die Orgasmen intensiver und länger. Andere Konsumenten berichten jedoch, dass Marihuana Paranoia und Angstzustände auslöst, was eine romantische Nacht gründlich vermiesen kann.
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