Wie kann die Gefahr von Brustkrebs verhindert werden?
Die Fachwelt war sich auf dem Kongress in Spanien einig, dass Frauen die Gefahr von Brustkrebs selbst verringern können!
Obwohl die Behandlung von Brustkrebs heutzutage sehr erfolgreich ist, können und sollten auch Frauen selbst etwas gegen Brustkrebs tun. (PhotoXpress)
Gegen Brustkrebs mit Diät und Sport
Obwohl die Behandlung von Brustkrebs extreme Fortschritte gemacht hat und die Ärzte den Brustkrebs im Anfangsstadium oft erfolgreich entdecken (Mammografie) können, weisen sie daraufhin, dass Frauen besser für ihre Gesundheit sorgen sollten. Vor allem mit einer Diät und einem gesunden Lebensstil. "Das, was wir mit der Mammografie erreichen konnten, haben wir erreicht, mehr geht nicht", erklärte Carlo La Vecchia, Leiter der medizinischen Fakultät in Mailand. Er fügte noch hinzu, dass es nun an der Zeit wäre, umzudenken und Veränderungen durch eigenes präventives Verhalten anzustreben. Die an der Konferenz über Brustkrebs teilnehmenden Ärzte sind sich nämlich einig, dass die Brustkrebserkrankungen um 30 % zurückgehen könnten, wenn Frauen ihren Lebensstil ändern bzw. gesünder gestalten würden. Die Betonung liegt vor allem auf dem Körpergewicht und ausreichend Bewegung, was bedeutet, dass ihrer Meinung nach Brustkrebs vor allem fülligere Frauen, die zu wenig Sport treiben, bedroht. Außerdem sollte frau nicht allzu lang der Sonne ausgesetzt sein und das Rauchen aufgeben, wenn sie das Risiko von Brustkrebs verringert möchte.
Krebs (Brustkrebs) ist vom Lebensstil abhängig
Die US-Ärztin Michele Holmes stellte eine sehr interessante Behauptung auf. Sie ist der Meinung, dass Frauen fälschlicherweise die Gene für die Entstehung von Krebs verantwortlich machen, weil doch der Lebensstil entscheidend sein soll. "Gene gibt es schon seit Jahrtausenden, wodurch die steigende Zahl von Brustkrebspatientinnen nicht erklärt werden kann", erklärte Holmes. Der Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen. Nur in Europa erkranken 400.000 Frauen jährlich an Brustkrebs, 90 % verlieren leider den Kampf.
Eine auch sehr wichtige statistische Angabe ist, dass in 60 % der Falle Brustkrebs bei fülligeren Frauen vorkommt. Das Problem liegt beim Östrogen, dem Hormon, welches Brustkrebs verursacht und in Fettgewebe in einer größeren Menge vorhanden ist. Weil fülligere Frauen mehr Östrogen produzieren, ist bei ihnen auch das Brustkrebsrisiko höher. Schlanke Frauen sind natürlich nicht immun gegen Östrogen, doch mit ausreichend Sport ist die Wahrscheinlichkeit der Produktion zumindest geringer.
Brustkrebs kann (teilweise) verhindert werden!
Die Fachwelt muss mit den letzten Erkenntnissen bezüglich Brustkrebs sehr vorsichtig sein, denn es darf nicht das Gefühl geschaffen werden, dass (fülligere) Frauen selbst am Brustkrebs schuld wären. Denn Brustkrebs hängt nicht nur vom Lebensstil ab, sondern auch vom Geschlecht, Alter und er ist erblich, worauf der Mensch jedoch keinen Einfluss hat. Doch andererseits sollten alle Frauen wissen, dass sie selbst etwas gegen diese gefährliche Krankheit unternehmen können.































