Wie kann eine Fehlgeburt verhindert werden?

27.07.2010 | J. B.

Obwohl die Ursachen für eine Fehlgeburt meist unbekannt bleiben, können Sie selbst etwas dafür tun, um eine Fehlgeburt zu verhindern.

 

 

Fehlgeburt verhindern.
Mit etwas Vorsicht kann das Risiko einer Fehlgeburt verhindert oder zumindest gesenkt werden. (PhotoXpress)

 

Definition: Eine Fehlgeburt bezeichnet den ungewollten Schwangerschaftsabbruch vor der 24. Schwangerschaftswoche, wenn das Baby weniger als 500 g wiegt.

Ursachen: Obwohl die Ursachen für eine Fehlgeburt meist unbekannt bleiben, wird davon ausgegangen, dass es während der Entwicklung des Babys zu einer Störung (meistens genetischer Fehler) gekommen ist, weswegen der Organismus dieses ausscheidet.

Was sollten Sie vermeiden, um eine Fehlgeburt zu verhindern?

Eine schwangere Frau sollte mit dem Rauchen aufhören, da das Rauchen das Risiko einer Fehlgeburt erhöht. Das Risiko wird mit jeder Zigarette größer. Als gefährlich gilt auch das Passivrauchen und das Aufhalten in rauchigen Räumen. Ähnliches gilt für den Kaffeekonsum (eine Tasse Kaffee pro Tag ist erlaubt) und den Konsum koffeinhaltiger Getränke und Alkohol (der Alkoholkonsum erhöht das Risiko einer Fehlgeburt um das Dreifache).

Außerdem sehr gefährlich sind Gase wie Arsen, Formaldehyd, Benzin und Ethylendioxid (aus diesem Grund werden keine Röntgenuntersuchungen an Schwangeren durchgeführt). Die Medikamenteneinnahme während der Schwangerschaft sollte mit dem Arzt abgesprochen sein. Die Nicht-Einnahme von Medikamenten kann auf die gleiche Weise zu einer Fehlgeburt führen, wenn die Krankheit nicht behandelt wird.

Was sollten Sie tun, um eine Fehlgeburt zu verhindern?

Schwangere sollten Sportarten vermeiden, bei denen es zu einem Sturz kommen kann. Eine Verletzung des Babys kann auch die Folge eines Verkehrsunfalls sein, weswegen sich die Schwangere richtig anschnallen sollte. Psychische Anstrengungen und Stress sollten vermieden werden. Zahlreiche Schwangere empfinden die ständigen Kontrollen beim Arzt als stressig, weil sie sich vor etwaigen negativen Untersuchungsergebnissen fürchten. Doch diese Angst ist vollkommen überflüssig, denn die Absicht der Kontrollen ist die Begleitung der Entwicklung des Kindes und keine Suche nach möglichen Komplikationen.

Frauen, die an einer chronischen Krankheit (Diabetes, Schilddrüsenprobleme …) leiden, sollten die Schwangerschaft zusammen mit dem Frauenarzt planen. Und noch der wichtigste Rat zum Schluss: Schwangere Frauen benötigen viel Ruhe, die ständige Unterstützung seitens des Partners und der Familie sowie eine positive Einstellung zum Leben.

 

 

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